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PayPal-Pflicht auf Ebay - Bundeskartellamt ermittelt

Seit einiger Zeit verpflichtet Ebay Verkäufer mit wenig Bewertungen, PayPal als Bezahloption zu nutzen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 26.02.2010; 15:08 Uhr


PayPal-Pflicht auf Ebay : eBay logo groß eBay logo groß Dieser Zwang stand von Beginn an unter starker Kritik, doch die Anzahl der Beschwerden, die an das Bundeskartellamt gingen, haben nun eine Untersuchung ausgelöst.

Ob dies jedoch wirklich Konsequenzen für Ebay oder den hauseigenen Bezahldienst PayPal haben wird, ist unklar. Denn dazu wäre eine marktbeherrschende Position von Ebay wohl Voraussetzung. Da es jedoch auch andere Möglichkeiten gibt, Ware online zu verkaufen, muss die aktuelle Untersuchung nicht in ein tatsächliches Verfahren gegen Ebay münden.

Ebay ist sich laut heise zumindest sicher, dass die PayPal-Pflicht für manche Verkäufer rechtlich einwandfrei ist. Außerdem sei das Kartellamt vorab davon informiert worden.

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Avatar ynnus
ynnus
#1 | 26. Feb 2010, 21:57
Meiner Meinung nach ist das trotzdem eine Schweinerei! Schließlich verlangt Ebay durch Paypal ebenfalls nochmal Gebühren von ein paar Prozent. Damit kassieren sie bei Verkäufern unter 50 Bewertungspunkten doppelt ab, indem Auktionsgebühren und Paypal-Gebühren anfallen. Vom Zwang, sich bei payPal zu registrieren und Geld praktisch per Email-Adresse anzunehmen mal ganz zu schweigen.
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#2 | 26. Feb 2010, 23:36
Außerdem kann jeder Käufer bei Paypal einfach sein Geld zurückfordern und man ist als Käufer doppelt gearscht.

Zudem hat nicht jeder nicht einen Paypalaccount und manch einer ist gesperrt bei Paypal und dieser kann dann bei Ebay garnicht mehr verkaufen.

Um die angebliche "Sicherheit" geht es dabei definitiv nicht, denn Leute die es sicher haben wollen suchen sich Paypalverkäufer oder Powerseller.
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Avatar RED-FROG
RED-FROG
#3 | 26. Feb 2010, 23:53
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar jimmey
jimmey
#4 | 27. Feb 2010, 00:26
@frog: paypal ist eine tocher ebays, also ergibt sich dadurch serwohl ein Interesse Paypal zu "pushen" und mehr potentielle Kunden einzuheimsen.

Und ein Monopol bezieht sich nie auf ein Unternehmen, sondern auf eine Marktposition. Also rein rechtlich absolut akzeptabel. Ob man es ethisch richtig findet steht auf einem anderen Blatt.
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Avatar Chris_Makin
Chris_Makin
#5 | 27. Feb 2010, 04:52
Paypal iust eh nicht zu trauen, die haben schon einige Spendenkonten eingefriert und damit Geld gestohlen.
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Avatar halo5
halo5
#6 | 27. Feb 2010, 05:44
Ich denke, dass man - gemessen an den der Anzahl von Auktionen - bei ebay durchaus von zumindest einem sehr weit ausgedehnten monopolistischen Bereich sprechen kann.
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Avatar hawk2206
hawk2206
#7 | 27. Feb 2010, 09:38
Ich finde, bei den kleinen Auktionen, sagen wir bis 100€, ist der Zwang echt überzogen. Darüber meinetwegen, wenns dem Käuferschutz dient. Aber darunter habe ich das Gefühl, mehr Gebühren zu zahlen als Gewinn zu haben. :(
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Avatar Silent Hunter
Silent Hunter
#8 | 27. Feb 2010, 10:54
Zitat von RED-FROG:
Es geht in erster Linie darum das ein Marktriese sich sozusagen mit einen anderen riesen verbündet, undzwar exklusiv. Paypal könnte dafür sogar zahlen, nur damit sie mehr Umsatz machen und mehr Kunden bekommen.


Wie schon erwähnt: Paypal _gehört_ eBay. Hier verbünden sich nicht zwei "Riesen", hier verschafft der Mutterkonzern einem Tochterkonzern einen Marktvorteil.
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Avatar Daka2
Daka2
#9 | 27. Feb 2010, 14:29
Ich sag nur:

Verkaufe was um einen euro - ebay gebühren sind 8 Cent - paypal - (35Cent + 3,4% = 38,4 Cent) - macht zusammen 46,4 Cent Abgaben - und das ist bereits knapp die Hälfte!!

Wenn man jetzt noch dazurechnet dass die Überweisung (von Paypalkonto zu Bankkonto) auch noch einen Euro kostet (zumindest in Österreich) ist das eine Schweinerei!!
Ich selber verkaufe auch gern über ebay, aber mir graust es von paypal - Geld damit senden ist wirklich super, vor allem ins ausland - aber empfangen, das ist wohl der größte mist!!
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Avatar sixflags
sixflags
#10 | 27. Feb 2010, 22:40
Das lustigste ist jedoch, dass man bei Ebay keine "Ab 18" Titel verkaufen darf, obwohl man, um sich bei ebay anzumelden, 18 Jahre alt sein muss (zumindest war das mal so).

Diese Vorgehensweise ist mir echt zu hoch. Gerade, weil sich ebay damit doch nur (finanziell) selbst ins Knie schießt?!
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