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Google & CIA - Überwachung der Zukunft per Web

Google und der US-amerikanische Geheimdienst CIA sind an einer Firma namens »Recorded Future« beteiligt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 30.07.2010; 12:08 Uhr


Google & CIA : spionage internet logo daten dieb hacker spionage internet logo daten dieb hacker Recorded Future überwacht laut Wired Tausende Webseiten, Blogs und Konten bei sozialen Netzwerken und analysiert diese auf Zusammenhänge zwischen Orten, Ereignissen, Personen und Organisationen. Wie der Name des Unternehmens schon andeutet, werden diese Informationen dann dazu genutzt, nicht nur einen Vorfall zu dokumentieren, sondern auch dessen zukünftige Auswirkungen vorherzusagen – also vorab die Zukunft aufzuzeichnen.

Der CEO von Recorded Future, Christopher Ahlberg, ist ein ehemaliger Angehöriger der schwedischen Armee und besitzt einen Doktortitel in Informatik. Laut seiner Aussage lässt sich in vielen Fällen tatsächlich der Verlauf von Ereignissen als Kurve darstellen und damit vorhersagen.

Diese Fähigkeit von Recorded Future ist sowohl für Google als auch die CIA interessant, die über ihre jeweiligen Investmentfirmen Google Ventures und In-Q-Tel an dem Unternehmen beteiligt sind. Die Tatsache, dass keine direkte Zusammenarbeit zwischen Google und der CIA vorliegt, dürfte die Bedenken mancher Google-Kritiker kaum verringern.

Dabei ist der Ansatz von Recorded Future nicht einmal neu. Das Web Bot Project versucht Ähnliches recht erfolglos bereits seit mehr als einem Jahrzehnt, auch bei Erdbeben wie das für für Ende Juli 2010 für die US-Westküste prognostizierte starke Beben und dem Start des 3. Weltkriegs, der laut Web Bot übrigens Ende 2010 ausgelöst wird.

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Avatar Viator
Viator
#1 | 30. Jul 2010, 12:34
Die Vorhaben selbst, die Zukunft vorherzusehen, klingt sehr interessant. Ich glaube, dass, wenn die im Web enthaltenen Informationen ausgelesen und analysiert werden, es durchaus zu genauen vorhersagen kommen kann.

Leider überwiegen bei mir die Sicherheitsbedenken, da man mehr denn je zum gläsernen Menschen wird, da die Verantwortlichen diese Technologie auch dazu nutzen können, das Leben einzelner Personen zu protokollieren.
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Avatar soiTasTic
soiTasTic
#2 | 30. Jul 2010, 13:23
Einfach den ganzen Social-Network Mist links liegen lassen und nicht benutzen, dann kann dich auch keiner im Web "verglasen".
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Avatar The_Real_Black
The_Real_Black
#3 | 30. Jul 2010, 13:35
"Recorded Future" erinnert mich irgendwie an Tron 2.0 da hies die böse Firma die das Netz übernehmen wollte aber "Future Control (fCon)".
Wenn man so die Arbeitsweise überdenkt ist der Name Future Control passender als Recorded Future. Sowas sollte man mit Aldersaugen beobachten und wenn sie nur auf die Idee kommen sollten die Daten anders zu verwendne oder sonstige Überwachung anzufangen sollte man ihnen mit aller Kraft auf die Finger hauen...
-
Happy Coding.
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Avatar Kranki
Kranki
#4 | 30. Jul 2010, 14:30
Zitat von soiTasTic:
Einfach den ganzen Social-Network Mist links liegen lassen und nicht benutzen, dann kann dich auch keiner im Web verglasen.


So siehts aus.
"Wähwäh, Informationen, die ich selber veröffentlicht habe, sind aus irgendeinem Grund öffentlich, wähwäh" - einfach nur peinlich.
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Avatar s-a-n-g-u-i-s
s-a-n-g-u-i-s
#5 | 30. Jul 2010, 14:32
6 Milliarden Menschen zugleich überwachen...
Ein Traum für jeden der sich mit Statistik auskennt :D

Wenn man damit Wirtschaftskrisen vorhersagen , zukünftige Konflikte frühzeitig erkennen und andere Risiken ausschließen kann, wär ich sofort dafür.
Und mit der gigantischen Datenmenge wär sowas durchaus denkbar.

Und bei 6 Milliarden Datenpaketen ist die Chance 400 mal größer dass du im Lotto gewinnst (1/15mil), 600000 mal größer dass du bei nem Autounfall stirbst (1/10k) und immernoch 300 mal größer dass du vom Blitz getroffen wirst (1/20mil) als dass sich irgendwer deine Daten anguckt^^
Wenn du also keine Angst hast ein Schritt vor die Haustür zu machen, kanns dir auch völlig egal sein ob die deine Daten haben :P
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Avatar The Nightmare
The Nightmare
#6 | 30. Jul 2010, 14:42
Oh je, früher haben alle auf die Stassi geschimpft wie die Rohrspatzen. Das war ja alles so schlim und böse? Ist die heutige Überwachung nicht zig tausend mal schlimmer als früher?

Handy ortung, wer sagt mir das meine bewegungen nicht aufgezeichnet werden?

Internet, wer garantiert mir das mein verhalten nicht für immer protokoliert und analysiert wird)

usw usw
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Avatar seriousjocker
seriousjocker
#7 | 30. Jul 2010, 15:22
Sehr bedenkliche Entwicklung :/

PS: da bin ich mal gespannt was Ende 2010 los ist ^^
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#8 | 30. Jul 2010, 15:40
Zitat von soiTasTic:
Einfach den ganzen Social-Network Mist links liegen lassen und nicht benutzen, dann kann dich auch keiner im Web verglasen.


Die "verglasen" dich schon beim Einkaufen, was du kaufst, wieviel du zahlst. Es ist unmöglich sich dagegen zu isolieren. Ich hab mich damit abgefunden, denn bloßes Armeverschränken hat noch nie geholfen.
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Avatar Pogopuschel
Pogopuschel
#9 | 30. Jul 2010, 15:57
Dritter Weltkrieg, Internet-Spionage und CIA? Ob Tom Clancy sich schon die Rechte gesichert hat?
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Avatar Blackfury
Blackfury
#10 | 31. Jul 2010, 11:54
Zitat von Hatschi18:
Die verglasen dich schon beim Einkaufen, was du kaufst, wieviel du zahlst. Es ist unmöglich sich dagegen zu isolieren. Ich hab mich damit abgefunden, denn bloßes Armeverschränken hat noch nie geholfen.


kA. wie die das bei dir machen, aber bei uns würds reichen auf die diversen Kärtchen zu verzichten die dir die Läden immer andrehen wollen, dann bleibst du 'anonym'. Mal davon abgesehen, dass diese Daten wohl etwas weniger kritisch sind, als das was bei einigen über ihr Leben aus dem Web zusammengeschustert werden könnte.

Die grösste Gefahr in dieser ganzen Sache sind für mich nichtmal Personen bzw. Firmen die soviel Daten wie möglich sammeln und verarbeiten, sondern eigentlich vielmehr die Menschen, die eben darin keine Gefahr sehen und bereitwillig alles publizieren. Ohne diese würde den erstgenannten die 'Arbeit' wenigstens nicht so leicht gemacht, aber vermutlich muss erst wieder was passieren und eine riesige Schlagzeile in der Bild weckt dann auch Datenschutzmuffel.
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