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Illegales Filesharing - Buch-Autorin und P2P-Gegnerin kopiert Musik

Eine Buch-Autorin, die wegen illegaler Kopien »nachts nicht schlafen kann«, hat anscheinend keine Probleme mit gefälschten Handtaschen und illegal kopierter Musik.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 15.12.2010; 16:31 Uhr


Illegales Filesharing : Illegales Filesharing Illegales Filesharing Wie Torrentfreak meldet, hat die norwegische Zeitung Dagens Næringsliv einen Artikel veröffentlicht, in dem zwei Sichtweisen zu illegalem Filesharing dargestellt werden sollten. So kam ein junger Norweger zur Sprache, der auf seinen Servern illegal kopierte eBooks anbietet. Die Begründung: die Preise seien zu hoch.

Den anderen Standpunkt sollte Anne B. Ragde vertreten, eine preisgekrönte Autorin. Sie erklärte, illegales Filesharing mache ihr Angst, sie könne nachts manchmal deswegen nicht schlafen, da sie umgerechnet knapp 50.000 Euro deswegen verloren habe. Illegales Kopieren sei Diebstahl und betreffe auch viele Musiker, so Ragde, deren eben geschaffener Eindruck einer gesetzestreuen Norwegerin in der Folge schnell wieder verschwand.

Sie kaufe gefälschte Prada-Handtaschen, denn die echten seien ja viel zu teuer. Vermutlich um diesen Fauxpas auszugleichen, listete sie eine Reihe von Dingen auf, die sie legal erworben hatte, nur um von ihrem Sohn Jo gestoppt zu werden. Der wies seine Mutter darauf hin, dass sie eine illegale MP3-Sammlung habe, mit »1.500 Liedern von einer Stelle« und 300 von einer anderen. »Ja«, gab Ragde zu, »da waren eine Menge Sachen auf dem iPod«.

Laut einem Rechtsexperten bleibt ihr jetzt eigentlich nichts anderes übrig, als alle 1.800 Musikstücke zu kaufen. Doch die Autorin wehrte sich, der Artikel nutze »aus dem Zusammenhang gerissene Zitate«. Außerdem habe ihr Sohn die Musik heruntergeladen, sie sei immer gegen illegales Filesharing gewesen. Was auf ihrem iPod gespeichert sei, »repräsentiert nicht mein Verhältnis zur Musikindustrie und zu deren Produkten. Ich bezahle für Musik«, so Radge. Sie will nun den iInhalt des iPods löschen.

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Avatar P@triot
P@triot
#1 | 15. Dez 2010, 16:38
Das nenn ich einen typischen Fail.

Btw Raubkopien sind kein Diebstahl.
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Avatar ZuffuluZ
ZuffuluZ
#2 | 15. Dez 2010, 16:39
Wahaha, da fällt einem ja nix mehr zu ein ... auf jeden Fall erstmal auf den Sohn schieben. :D
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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#3 | 15. Dez 2010, 16:40
owned! :>
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Avatar Slayer80
Slayer80
#4 | 15. Dez 2010, 16:40
Zitat von P@triot:
Das nenn ich einen typischen Fail.

Btw Raubkopien sind kein Diebstahl.


eben, kopie heißt ja, dass das original da bleibt wo es ist. was ja bei einem diebstahl selten der fall ist :)
und raub: "Tathandlung des Raubes ist die Wegnahme der Sache unter Anwendung bestimmter Zwangsmittel."
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Avatar Soebe
Soebe
#5 | 15. Dez 2010, 16:52
Zitat von Slayer80:


eben, kopie heißt ja, dass das original da bleibt wo es ist. was ja bei einem diebstahl selten der fall ist :)
und raub: "Tathandlung des Raubes ist die Wegnahme der Sache unter Anwendung bestimmter Zwangsmittel."


Ihr seid echt Gören. Und wie soll der Künstler, der das Produkt erschaffen hat Geld verdienen? Indem ihr für ihn Geld wäscht?
Ihr solltet euch echt mal damit beschäftigen, was es heisst, Geld zu verdienen und dafür zu arbeiten...

Ganz abgesehen davon soll sich mal den Text genau ansehen.
Eine gefälschte Prada Tasche ist keine Prada Tasche.
Und das der Sohn die Lieder runtergeladen hat ist ja wohl auch glaubhaft.
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Avatar Fred DM
Fred DM
#6 | 15. Dez 2010, 16:52
jeder kopiert schwarz. wenn nicht gleich spiele oder filme, dann halt musik, bücher oder dokumente. wer was anderes behauptet ist mit grosser sicherheit ein lügner.
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Avatar Husky666
Husky666
#7 | 15. Dez 2010, 16:58
1800 Songs x 1,99€ tja.. Zahlen..!

Kein Wunder das die wegen "Raubkopien" nachts nicht schlafen kann :ugly:
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Avatar PbVeritas
PbVeritas
#8 | 15. Dez 2010, 16:58
OWNED! :D
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Avatar schattenseele
schattenseele
#9 | 15. Dez 2010, 17:02
hierbei gilt die grundkontroverse: gibt es geistiges eigentum? aus der kapitalistischen sicht wohl schon, da kann man alles zu geld machen, bzw alles hat einen materiellen wert, auch immaterielle dinge. dagegen spricht: die gedanken sind frei. kunst ist nich dazu da, das sich menschen bereichern können, sie dient der kultur. solange künstler nicht verhungern oder obdachlos werden, brauch man da auch keine träne nachweinen, wenn sie mal weniger verdienen.
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Avatar Soebe
Soebe
#10 | 15. Dez 2010, 17:04
Zitat von schattenseele:
hierbei gilt die grundkontroverse: gibt es geistiges eigentum? aus der kapitalistischen sicht wohl schon, da kann man alles zu geld machen, bzw alles hat einen materiellen wert, auch immaterielle dinge. dagegen spricht: die gedanken sind frei. kunst ist nich dazu da, das sich menschen bereichern können, sie dient der kultur. solange künstler nicht verhungern oder obdachlos werden, brauch man da auch keine träne nachweinen, wenn sie mal weniger verdienen.


Darum hat der Kommunismus ja ach so viele Künstler hervorgebracht...
Die Leute machen Spiele, Musik und Bücher ja nur zum Spass.
Solange das Geld von Mama kommt...
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