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Google Street View - Wegen Unterwäsche-Foto verklagt

Google Street View trifft auf der ganzen Welt auf Kritik, doch eine Klage aus Japan hat nicht die Entfernung einer Häuserfront zum Ziel.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 23.12.2010; 15:39 Uhr


Google Street View : Aufgrund der Klage einer Japanerin fand in Fukoka eine erste Anhörung vor Gericht statt. Die Japanerin fordert bescheidene 600.000 Yen, knapp 5.500 Euro, Schmerzensgeld, da Street View Bilder veröffentlicht hatte, die sie psychologisch belasten.

Als sie im Frühjahr 2010 in dem Angebot von Google nach ihrem eigenen Apartment suchte, hatte sie ein Bild gefunden, dass ihre zum Trocknen aufgehängte Unterwäsche zeigte. Seit dieser Zeit habe sie Angst, Opfer eines Sex-Verbrechens zu werden und ihre schon vorher vorhandenen psychologischen Probleme hätten sich derart verstärkt, dass sie deswegen ihre Arbeit verlor und umziehen musste.

Erst als sie im Oktober Klage einreichte, seien die Bilder von Street View entfernt worden. Sie könne ja verstehen, wenn Häuserfronten abgebildet werden, aber Unterwäsche zu zeigen sei einfach falsch, so die Frau vor Gericht. Wie The Telegraph meldet, prüft Google nun den Fall.

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Avatar Rock Lee
Rock Lee
#1 | 23. Dez 2010, 15:45
Man kann andere auf Geld verklagen wenn man Paranoia hat?
Mist...warum kann ich nicht auch geistesgestört sein :(
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Avatar yenlowang2010
yenlowang2010
#2 | 23. Dez 2010, 15:48
Shitagi no dorobo...etchi...

;)
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Avatar hexer hext
hexer hext
#3 | 23. Dez 2010, 15:51
Zitat von Rock Lee:
Man kann andere auf Geld verklagen wenn man Paranoia hat?
Mist...warum kann ich nicht auch geistesgestört sein :(


Du weißt nicht was du da sagst. Auch wenns ironisch gemeint ist.
@Topic:
Die hat keine Hobbies, oder?
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#4 | 23. Dez 2010, 15:54
Zitat von Rock Lee:
Man kann andere auf Geld verklagen wenn man Paranoia hat?
Mist...warum kann ich nicht auch geistesgestört sein :(


Die Frau hat doch Recht.
Die Fotos bei Google sind einmalig und werden niemals wieder oder zumindest nicht in den nächsten 10 jahren aktualisiert.
Wenn jemand sie kennt, Bzw. erst recht wenn sie für die Mehrheit unbekannt ist, so wird der Ort, das Haus, die Adresse immer "Das Haus wo es Unterwäsche zu sehen gibt" sein. Und da unser Planet nicht nur mit Gutmenschen vollgefühlt ist und wir unseren Sauerstoff mit Psychopathen teilen dürfen, die sich denken "mal sehen wie die Frau denn aussieht die zu dieser Unterwäsche passt, gehen wir doch mal hin und klingeln. Bei der Unterwäsche wird die "es" doch bestimmt wollen."

Das die Frau psychologisch vorbelastet ist, spielt keine Rolle. Man neigt nun mal zu paranoia, wenn man weiss was so alles passiert.

Möchte nicht wissen, was in Deutschland los wäre, wenn auf einem Bild aus einem Garten ein 7 jähriges Kind in Badesachen spielt und dieses Foto für imemr und ewig per Google besuchbar ist. "Komm wir besuchen mal das halbnackte Kind da. Fragen wir mal wie es heisst."

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Avatar Hornspeed
Hornspeed
#5 | 23. Dez 2010, 16:02
Yen ist irgendwie nichts Wert oder? :D
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Avatar Helldiver
Helldiver
#6 | 23. Dez 2010, 16:18
Da die Fotos ja auf 2 Meter Höhe etwa gemacht werden Frage ich mich gerade wo sie denn die Wäsche aufhängt, und vorallem wenn mans mit Streetview sehen kann kanns auch jeder sehen der dort vorbei geht oder fährt also ist das mal wieder reine Geldmacherrei
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Avatar Krabonq
Krabonq
#7 | 23. Dez 2010, 16:23
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Bruce will es
Bruce will es
#8 | 23. Dez 2010, 16:26
Zitat von Helldiver:
Da die Fotos ja auf 2 Meter Höhe etwa gemacht werden Frage ich mich gerade wo sie denn die Wäsche aufhängt, und vorallem wenn mans mit Streetview sehen kann kanns auch jeder sehen der dort vorbei geht oder fährt also ist das mal wieder reine Geldmacherrei


Jeder der vorbei geht ja. Das sind regionale Passanten aus der Gegend. Durch Google Street View darf aber die ganze Welt sich an der Unterwäsche ergötzen. Das über Monate und Jahre hinaus. Selbst dann wenn die Dame gar nicht mehr dort wohnt, oder sich einen Trockner gekauft hat und gar nicht mehr Open Air trocknen müsste. Das potential das ein "Geistesgestörter" darauf anspringt ist wesentlich grösser wenn zusätzlich der Nachbarstadteil, oder jemand aus eine benachbarten Stadt/Umgebung "guckt".
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Avatar SuperDaniel
SuperDaniel
#9 | 23. Dez 2010, 16:28
http://www.derwesten.de/staedte/herne/Opel-auf -Bildersuche-id2686468.html

Also hier steht das es 3 Meter sind, und wenn Ich den Wagen so sehe kann Ich mir das auch gutvorstellen
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Avatar unknown pharao
unknown pharao
#10 | 23. Dez 2010, 17:00
Richtig so! Google soll mal ordentlich eins auf die Nase bekommen!
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