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Microsoft - Xbox-Live-Spieler will 500 Milliarden US-Dollar

Ein Xbox-Live-Spieler hat Microsoft vor Gericht auf 500 Milliarden US-Dollar verklagt und eine originelle Begründung dafür vorgelegt.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 22.08.2011; 09:57 Uhr


Microsoft : Viele Unternehmen, so David Stebbins, ändern einfach die Nutzungsbedingungen ihrer Dienste und fordern die Kunden dann auf, ihren Vertrag zu kündigen, wenn sie mit den neuen Regeln nicht einverstanden sind. Stebbins hat diesen Spieß nun umgedreht und seinerseits Microsoft darüber informiert, dass er »einseitig die Servicebedingungen« geändert habe und die Änderungen in 10 Tagen in Kraft treten würden, sofern Microsoft seinen Xbox-Live-Account nicht kündigt.

Nachdem dies nicht geschah, hat Microsoft seiner Ansicht nach die Änderungen akzeptiert. Auch die folgende Aufforderung, nun mit ihm innerhalb von 24 Stunden Kontakt aufzunehmen, um über eine Schadensersatzforderung von 500 Milliarden US-Dollar zu verhandeln, blieb ohne Antwort. Da die Aufforderung aber auch eine Klausel enthielt, nach der Stebbins bei ausbleibender Reaktion automatisch gewinnt, hat er nun vor Gericht die Forderung nach 500 Milliarden US-Dollar eingereicht.

Wie Seattlepi meldet, geht es David Stebbins nicht um Belästigung oder darum, reich zu werden. Er wolle nur für Chancengleichheit sorgen. Auch andere Unternehmen hat er bereits aus ähnlichen Gründen verklagt – ohne Erfolg allerdings. Zusätzlich weigert er sich, Dokumente auf Papier einzureichen, eine Webpage müsse ausreichen, alles andere belaste seinen Drucker zu sehr.

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Avatar mehrtuerer
mehrtuerer
#1 | 22. Aug 2011, 10:03
Schönes Engagement gegen kundenfeindliche Firmenpolitik.
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Avatar xBudix
xBudix
#2 | 22. Aug 2011, 10:06
Auch wenn er wohl keinen Erfolg hat, auf jeden Fall eine lustige Aktion gegen die kundenfeindlichen AGBs und son Kram.
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Avatar Soebe
Soebe
#3 | 22. Aug 2011, 10:09
95 % der Spieler ärgern sich doch nur dass sie noch scrollen und ok klicken müssen ;)
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Avatar Fred DM
Fred DM
#4 | 22. Aug 2011, 10:10
ich weiss ja gar nicht, wo ich anfangen soll, den mangel an logik aufzuzeigen... schliesslich ist es Microsoft welches einen service anbietet welchen man nutzen kann aber nicht muss. logischerweise macht dann auch Microsoft die bedingungen für ihren service.

welchen service bietet denn Stebbins, dass er eigene nutzungsbedingungen stellen kann? und ist Microsoft nutzer seiner dienstleistung? die antworten lauten "keinen" und "nein".
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Avatar prince-adrian
prince-adrian
#5 | 22. Aug 2011, 10:10
und der Typ will jetzt 500 Milliarden $ Schadensersatz, weil Microsoft seinen Acc nicht löschen wollte oder was? ........hat der Account ihm wehgetan oder was? LOL einfach behindert
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Avatar Tigerchen85
Tigerchen85
#6 | 22. Aug 2011, 10:12
Wenn DAS funktioniert, wäre es mal eine geile Geschichte für die Autobiografie. o_O
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Avatar mehrtuerer
mehrtuerer
#7 | 22. Aug 2011, 10:13
Zitat von prince-adrian:
und der Typ will jetzt 500 Milliarden $ Schadensersatz, weil Microsoft seinen Acc nicht löschen wollte oder was? ........hat der Account ihm wehgetan oder was? LOL einfach behindert

Die Frage müsstest du nicht stellen, wenn du den Artikel gründlich gelesen hättest:

"Wie Seattlepi meldet, geht es David Stebbins nicht um Belästigung oder darum, reich zu werden."
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Avatar squieky
squieky
#8 | 22. Aug 2011, 10:15
So ein Quatsch. Der Anbieter setzt die Regeln fest, nicht der Kunde.
Man könnte MS nur vorwerfen, dass die Änderung der AGBs nicht ausreichend kenntlich gemacht wurde, bzw. dass die AGBs generell ungültig sind, was meist der Fall ist.
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Avatar Nabil
Nabil
#9 | 22. Aug 2011, 10:15
Also, bei Microsoft hätte ich meinen Drucker schon angeschmissen. ;-)
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Avatar Miwi
Miwi
#10 | 22. Aug 2011, 10:20
Zitat von Fred DM:
ich weiss ja gar nicht, wo ich anfangen soll, den mangel an logik aufzuzeigen... schliesslich ist es Microsoft welches einen service anbietet welchen man nutzen kann aber nicht muss. logischerweise macht dann auch Microsoft die bedingungen für ihren service.

welchen service bietet denn Stebbins, dass er eigene nutzungsbedingungen stellen kann? und ist Microsoft nutzer seiner dienstleistung? die antworten lauten "keinen" und "nein".


Die Verwendung seiner persönlichen Daten, etwas das viele stark unterschätzen.
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