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Apps auf Rezept - Britische Ärzte sollen Patienten Apps empfehlen

In Großbritannien können Ärzte demnächst die Nutzung von gesundheitsfördernden Apps verordnen, die für den Patienten möglichst kostenlos sein sollen.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 23.02.2012; 14:14 Uhr


Apps auf Rezept : Das Gesundheitsministerium in Großbritannien informiert in einer Pressemitteilung darüber, dass Patienten von ihren Ärzten in Zukunft auf kostenlose oder günstige Apps hingewiesen werden können, die bei der Erhaltung der Gesundheit helfen. Die Entwicklung bei den Smartphones werde den Patienten und der Öffentlichkeit helfen, mit Krankheiten besser umzugehen und auf bequeme Weise gesünder zu leben.

Bei einem Aufruf, entsprechende Apps oder Ideen einzureichen, wurden fast 500 Vorschläge gemacht und mehr als 12.600 Kommentare abgegeben. Die beliebtesten Ideen waren für Apps, die bei posttraumatischen Belastungsstörungen, Diabetes, Blutdruckproblemen, gesunder Ernährung und Fitness und der Suche nach NHS-Diensten helfen.

Innovationen und Technik könnten das Gesundheitssystem revolutionieren, so der für diesen Bereich zuständige Minister Andrew Lansley. Nun werde man nach Wegen suchen, wie diese Apps zum Wohle der Patienten genutzt werden und diese die Software von Ärzten gratis erhalten könnten.

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Avatar asdfisch
asdfisch
#1 | 23. Feb 2012, 14:26
zahlt die Krankenkasse mir dann auch das dazu nötige Smartphone?
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Avatar BudFan
BudFan
#2 | 23. Feb 2012, 14:29
Zitat von asdfisch:
zahlt die Krankenkasse mir dann auch das dazu nötige Smartphone?


Wahrscheinlich nicht, aber das wäre auch zu geil....:D
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Avatar Mr.Uhu
Mr.Uhu
#3 | 23. Feb 2012, 14:30
Was ist denn man das für eine bescheuerte Idee?
Die haben wohl auch lange nicht ihren Schatten gesehen. Alles was über "Gedächtnishilfe" (wann, wie, was, einnehmen) bei der Diabetes- oder Bluthochdruck-App hinaus geht wäre ja wohl schwachsinnig.

Fitness Apps kann man wohl auch eher als Ideenhelfer (was mache ich am besten für Übungen zur Ertüchtigung) nehmen...
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Avatar DaGsTeRx
DaGsTeRx
#4 | 23. Feb 2012, 14:34
naja wen filesharing eine Religion ist... warum keine Apps auf Rezept :D
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Avatar pacuu
pacuu
#5 | 23. Feb 2012, 14:45
Ich habe gehört, dass das britische Gesundheitssystem sowieso ziemlich gruselig sein soll.

Keine freie Arztwahl und so ..
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Avatar insert_random_name_here
insert_random_name_here
#6 | 23. Feb 2012, 15:00
Halte ich für eine gute Idee. Ich habe mal davon gehört, dass es heutzutage Apps geben soll welche Blinden Menschen bei der Orientierung helfen. Als jemand der von so einer Krankheit betroffen ist und nicht genau weiß wie es mal um sein Augenlicht stehen wird wäre ich sehr glücklich über derartige Entwicklungen in unseren Ländern.

Wer sich btw. über sowas lustig macht hat keine Ahnung wie es ist eine Krankheit zu haben und zu hoffen, dass in dieser Hinsicht Fortschritte in der Technik gemacht werden. Solche Leute würden dann ganz schnell ihre Sichtweise umstellen wenn sie eine unheilbare Krankheit hätten.
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Avatar Bruce will es
Bruce will es
#7 | 23. Feb 2012, 15:14
"Britische Ärzte sollen Patienten Apps empfehlen"

Soso.. und wer "testet" die Apps ob sie was taugen und wirklich dem Patienten nützen? Die Ärzte selbst werden es wohl nicht sein.

Davon abgesehen, gerade Smartphone Apps haben den Ruf sich einen Dreck um die Datenschutzrelevanten Ineressen des Benutzers zu scheren, indem sie im Hintergrund fleissig ungefragt und still im Hintergrund agierend Daten über den User versenden.

Selbst wenn sie "Vorteile" brächten, verdienten sie kein Vertrauen.
Leider.
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Avatar rob81
rob81
#8 | 23. Feb 2012, 15:35
Keiner scheitert weil es keine Möglichkeiten gibt, sondern wegen der Unfähigkeit sich selbst um etwas zu kümmern.

Da fällt mir Kants Statement zur Aufklärung wieder ein ;)
Glaube der Text hätte mehr Effekt, da viele ihr Handeln danach überdenken würden.

Da:
http://www.uni-potsdam.de/u/philosophie/te xte/kant/aufklaer.htm
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Avatar asdfisch
asdfisch
#9 | 23. Feb 2012, 16:24
Zitat von Bruce will es:

Soso.. und wer "testet" die Apps ob sie was taugen und wirklich dem Patienten nützen? Die Ärzte selbst werden es wohl nicht sein.


Die schlucken aber auch nich die Pillen, die sie dir verschreiben.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#10 | 23. Feb 2012, 16:41
Zitat von Bruce will es:
Soso.. und wer "testet" die Apps ob sie was taugen und wirklich dem Patienten nützen? Die Ärzte selbst werden es wohl nicht sein.


Freude für die PETA: Tierversuche werdens nicht sein ;D
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