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Rootkit im BIOS - Neuinstallation hilft nicht mehr

Rootkits können sogar den Austausch der Harddisk überleben.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 25.03.2009; 11:34 Uhr


Rootkit im BIOS : Core Security Technologies logo Core Security Technologies logo Die Sicherheitsexperten Anibal Sacco und Alfredo Ortega haben einen Weg gefunden, ein Rootkit im BIOS des Rechners zu installieren. Aufgrund dieses Speicherortes überlebt der Schadcode so auch eine Neuinstallation oder gar den Tausch der Festplatte. Für die Infizierung sind mindestens Administrator-Rechte notwendig, doch dies konnten die Forscher durch modifizierte Treiber erreichen. Das Problem betrifft nicht nur Windows-Rechner, sondern ist unabhängig vom Betriebssystem, so konnte auch OpenBSD beispielsweise auf diese Art infiziert werden. Einziger Schutz scheint wohl ein Schalter zu sein, der Schreibzugriffe aus das BIOS deaktiviert, sofern man nicht selbst ein Update vornehmen will. Eine Präsentation steht als PDF bei Core Security Technologies bereit.

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Avatar GraveKommander
GraveKommander
#1 | 25. Mrz 2009, 11:46
Und was kann man vom Bios aus anrichten, außer das Mainboard unbrauchbar zu machen? Datenklau und Systemnutzung für den Hacker selber dürften doch eigentlich so kaum möglich sein? Oder vestehe ich da was falsch?
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Avatar methatron
methatron
#2 | 25. Mrz 2009, 11:51
Ja da hast du was falsch verstanden!!
Guter tip PDF lesen.
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Avatar methatron
methatron
#3 | 25. Mrz 2009, 11:55
Zitat von GraveKommander:
Und was kann man vom Bios aus anrichten, außer das Mainboard unbrauchbar zu machen? Datenklau und Systemnutzung für den Hacker selber dürften doch eigentlich so kaum möglich sein? Oder vestehe ich da was falsch?


Man kann den Schadcode im BIOS hinterlagen und sobald du neu installierst, is der gleich wieder drauf!!
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Avatar methatron
methatron
#4 | 25. Mrz 2009, 12:03
Toll das man gleich die (Anleitung) mitliefert!!
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Avatar Baerchen822
Baerchen822
#5 | 25. Mrz 2009, 12:19
Ist schon echt der Hammer! ich frag mich nur WARUM??? okay wenn sie gleich noch ne möglichkeit entwickeln das zu unterbinden okay aber WARUM entwickeln die das???

meine das wäre ne ideale möglichkeit für Bundestrojaner und co!! ist schon echt heftig das ding!! auf jeden fall!

das sollte bzw. muss man im augebehalten!:)

das wird noch lustig!!!
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Avatar Nidhöggr
Nidhöggr
#6 | 25. Mrz 2009, 12:38
Yay, die Anleitung ist auch gleich dabei :banana:
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Avatar Bauer87
Bauer87
#7 | 25. Mrz 2009, 12:43
BIOS-Rootkits sind doch ein alter Hut. Es bleibt aber die Frage, wer sie dorthin installiert. Ich würde mal sagen: Wer unbedarft irgendwelche Treiber installiert, ist selber Schuld.
Nur schade, dass Zombies den Spam nicht nur an sich verschicken und DDOS-Attacken auch auf Sicherheit bedachte Menschen treffen können. sonst wäre mir das ganze recht egal.
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Avatar Hirogen
Hirogen
#8 | 25. Mrz 2009, 13:18
Zitat von :
Einziger Schutz scheint wohl ein Schalter zu sein, der Schreibzugriffe aus das BIOS deaktiviert, sofern man nicht selbst ein Update vornehmen will.


Aus Wem oder Was können Schreibzugriffe deaktiviert werden? Dem BIOS!
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Avatar Gabumon
Gabumon
#9 | 25. Mrz 2009, 13:23
toll

das bringt aber nichts wenn ich mein BIOS flashe bzw resette, dann ist aller bereich wo man reinschreiben kann leer, die anderen bereiche sind nicht beschreibbar, da kann sich nix einnisten

panikmache
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Avatar BufferOverrun
BufferOverrun
#10 | 25. Mrz 2009, 13:37
Zitat von Baerchen822:
Ist schon echt der Hammer! ich frag mich nur WARUM??? okay wenn sie gleich noch ne möglichkeit entwickeln das zu unterbinden okay aber WARUM entwickeln die das???[...]

Eigentlich sollte diese Antwort auf der Hand liegen:
Sicherheitsexperten "entwickeln" oft mögliche neue Angriffsszenarien, um daraufhin einen wirksamen Schutz zu entwicklen, um im Ernstfall sofort reagieren zu können.
Oder sollten sie etwa lieber nichts tun und abwarten, bis jemand ein Schadprogramm erstellt hat und dies auf die Welt loslässt? Das wäre ja Quatsch... Prävention lautet hier das Schlagwort!
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