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Sicherheit - Kaspersky patentiert Hardware-Antivirus

Kaspersky Lab hat bekanntgegeben, dass man ein US-Patent für einen hardwarebasierten Virenschutz erhalten hat.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 16.02.2010; 12:24 Uhr


Sicherheit : W32 / Sircam-A Sicherheit Totenkopf W32 / Sircam-A Sicherheit Totenkopf Das Patent trägt den Titel »Hardware-based Anti-Virus-System«. Es beschreibt ein Antivirus-Modul, dass zwischen den PC und ein Laufwerk eingebaut wird.

Dabei kann es sich um eine zusätzliche Hardware und um in den Controller integrierte Funktionen handeln. Auch Updates der in der Hardware gespeicherten Datenbank sind laut Kaspersky über eine gesicherte Anwendung möglich.

Das Modul besitzt eine eigene CPU sowie Arbeitsspeicher und kann mit zusätzlicher Antiviren-Software auf dem Rechner zusammenarbeiten. Durch die von System getrennte Hardware wird der Rechner durch den Schutz kaum belastet und könnte theoretisch auch Infektionen und Rootkits finden, die ansonsten nicht mehr bemerkt werden können.

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Avatar Hellhound32
Hellhound32
#1 | 16. Feb 2010, 12:50
Von der Grundidee erstmal nicht schlecht. Aber mir macht es sorgen, das die Datenbanken in der Hardware über eine "gesicherte" Anwendung laufen soll. Denn was passiert, wenn diese Anwendung nicht mehr sicher ist, durch Sicherheitslücken beispielsweise. Hat man dann den Virus vielleicht sogar in der Hardware? Ich hoffe das Kaspersky in dieser Richtung vorsorgt.
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Avatar JestaBlunt
JestaBlunt
#2 | 16. Feb 2010, 12:57
Zitat von Hellhound32:
Von der Grundidee erstmal nicht schlecht. Aber mir macht es sorgen, das die Datenbanken in der Hardware über eine gesicherte Anwendung laufen soll. Denn was passiert, wenn diese Anwendung nicht mehr sicher ist, durch Sicherheitslücken beispielsweise. Hat man dann den Virus vielleicht sogar in der Hardware? Ich hoffe das Kaspersky in dieser Richtung vorsorgt.


ich denk mal, dann gibts nen reset-knopf, den du drückst bei bekanntwerden, wodurch die grundkonfiguration raufgefläsht wird, dann ladet er das neue sichere update und weiter gehts bis zum nächsten problem ;)
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Avatar mh0001
mh0001
#3 | 16. Feb 2010, 14:16
Das Modul müsste einen eigenen LAN-Port haben, mit dem man es an den Router anschließen kann, damit es vom evtl. infizierten PC unabhängig Updates laden kann. Updatet man es über Software, die im zu schützenden System läuft, kann man sich wieder nicht absolut darauf verlassen, weil dann könnte unter Umständen das Modul ja auch von Schadsoftware manipuliert werden.
Das müsste für den PC schon quasi read-only sein, bzw. aus dem System nicht einmal sichtbar, dass überhaupt so ein Modul dazwischensteckt! Erkennt der PC dieses Modul, erkennt ein Virus es nun mal auch!
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Avatar Darmstadtium
Darmstadtium
#4 | 16. Feb 2010, 15:10
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar BlubbFish
BlubbFish
#5 | 16. Feb 2010, 21:48
Zitat von mh0001:
Das Modul müsste einen eigenen LAN-Port haben, mit dem man es an den Router anschließen kann, damit es vom evtl. infizierten PC unabhängig Updates laden kann.

Geht einfacher, du startest den PC einfach von dem Gerät aus und hast so ein sicheres System um Updates über das Lan zu ziehen. Ein komplettes Linux mit PPPoE und Netzwerkeigeneschaften passt locker auf ne Diskette.
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Avatar kullerhamPster [me]
kullerhamPster [me]
#6 | 16. Feb 2010, 23:22
Zitat von BlubbFish:

Geht einfacher, du startest den PC einfach von dem Gerät aus und hast so ein sicheres System um Updates über das Lan zu ziehen. Ein komplettes Linux mit PPPoE und Netzwerkeigeneschaften passt locker auf ne Diskette.


Geht noch einfacher, Du bootest ein Knoppicillin (oder Desinfec't, wie's neuerdings heißt) von CD, hast ein sauberes System mit einem vollwertigen Linux, das seine Signaturen updaten und danach die installieren Platten prüfen kann.

Ich glaube, der Witz von dem vorgeschlagenen Gerät wäre eher, dass man in Echtzeit oder zumindest parallel zum laufenden Betrieb die Platte prüfen kann - oder zumindest Daten, die aktuelle von der Platte gelesen oder auf sie geschrieben werden. Für den Heimgebrauch scheint mir das eher mäßig sinnvoll zu sein, ob's im geschäftlichen Umfeld nützlich ist, vermag ich nicht zu beurteilen.
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