Android VR : Nach Cardboard VR wird Google angebliich auf der I/O 2016 ein eigenständiges Headset namens Android VR vorstellen. Nach Cardboard VR wird Google angebliich auf der I/O 2016 ein eigenständiges Headset namens Android VR vorstellen.

Bislang engagiert sich Google vor allem durch das aus Pappe bestehende Google Cardboard im Bereich Virtual Reality, das als Bildschirm ähnlich wie das Gear VR von Samsung ein Smartphone einsetzt. Doch auf der nächste Woche startenden Google I/O soll das Unternehmen angeblich ein eigenes Virtual-Reality-Headset namens Android VR vorstellen.

Die Quelle dieser Behauptung ist Peter Rojas, immerhin mit Mitgründer von bekannten Webseiten wie Gizmodo, Engadget und Joystiq, aber inzwischen eher als Investor tätig. Laut seinen Aussagen bei Twitter wird das Virtual-Reality-Headset von Google nicht so leistungsfähig sein wie beispielsweise ein PC zusammen mit einem HTC Vive oder Oculus Rift. Das sei aber auch keine Überraschung, da Android TV komplett auf Hardware setze, die für mobile Geräte gedacht ist.

Trotzdem soll Android VR aber mehr Leistung bieten als beispielsweise das Gear VR von Samsung. Seit einiger Zeit gibt es bereits Gerüchte, die gut zu den Mitteilungen von Rojas passen. So soll die Hardware, die bei Google für »Project Tango entwickelt wurde, für ein Virtual-Reality-Headset verwendet werden. Eigentlich war Project Tango für das Erkennen von 3D-Umgebungen entwickelt worden. Spezielle Kameras sind in der Lage, eine detaillierte 3D-Karte des Bereiches rund um ein Smartphone oder Tablet zu erstellen.

Dieses Feature könnte auch in einem Virtual-Reality-Headset sinnvoll eingesetzt werden und beispielsweise Bewegungssensoren für das Positionstracking des Nutzers ergänzen. Auch Augmented Reality oder Mixed Reality wie bei der Microsoft-Datenbrille Hololens wären mit einer 3D-Karte der Umgebung vermutlich gut umzusetzen. Offiziell gibt es von Google natürlich noch keine Informationen zum angeblichen Virtual-Reality-Headset Android TV.

Quelle: Peter Rojas