Gigabyte P34G

Notebooks   |   Datum: 31.01.2014
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Gigabyte P34G im Test

Schlankes 14-Zoll-Notebook für Spieler

Im schlanken P34G von Gigabyte ist richtig flotte Hardware wie eine Geforce GTX 760M verbaut, dennoch wiegt das 14-Zoll-Notebook nur knapp 1,8 Kilogramm. Wir finden heraus, wie es sich mit einem derart mobilen Gerät spielt.

Von Florian Glaser (Notebookcheck.com), Nils Raettig |

Datum: 31.01.2014


Gigabyte P34G : Mit dem P34G versucht sich Gigabyte an der bislang noch eher seltenen Mischung aus sehr kompaktem Gehäuse und spieletauglicher Hardware. Mit dem P34G versucht sich Gigabyte an der bislang noch eher seltenen Mischung aus sehr kompaktem Gehäuse und spieletauglicher Hardware.

Gigabyte ist hierzulande vor allem für Mainboards und Grafikkarten bekannt, die Notebooks der Taiwaner werden dagegen kaum wahrgenommen. Mit dem Gigabyte P34G haben sie jetzt allerdings ein sehr interessantes Modell auf den Markt gebracht, dass den Spagat zwischen Ultrabook-Abmessungen und spieletauglicher Hardware wagt: In dem 14-Zoll-Notebook sorgt neben der schnellen Geforce GTX 760M vor allem der Core i7 4700HQ für jede Menge Rechenleistung, das Gewicht erreicht dennoch vergleichsweise leichte 1,77 Kilogramm bei einer maximalen Gehäusehöhe von nur 2,1 Zentimetern. So schnelle Komponenten in ein derart kompaktes Gerät einzubauen stellt besondere Herausforderungen an das Lüftersystem, der Lautstärke widmen wir deshalb besondere Aufmerksamkeit.

Zum Thema » MSI GX70H im Test Schnelle Radeon HD 8970M trifft lahmen AMD-Prozessor » Alienware 14 im Test Spieletauglicher 14-Zöller mit Geforce GTX 765M und Haswell-CPU » Asus G750JW im Test Tarnkappen-Notebook mit Haswell und Geforce GTX 765M Auch bei den weiteren technischen Komponenten liegt das P34G auf der Höhe der Zeit: Neben einer 750 GByte großen Festplatte ist eine 128 GByte fassende mSATA-SSD verbaut, einem schnellen Systemstart des vorinstallierten Windows 8.1 steht also nichts im Wege. Während unser Testgerät mit 16,0 GByte Arbeitsspeicher ausgestattet ist, verfügen die momentan im Handel erhätlichen Modelle maximal über 8,0 GByte, auf die Messergebnisse hat das aber nur minimalen Einfluss. Beim Display kommt ein AHVA-Panel zum Einsatz, das mehr Bildqualität als die weit verbreiteten TN-Panels verspricht. Ob dieses Versprechen in der Praxis auch gehalten werden kann und wie sich das P34G ingesamt schlägt, klärt unser Test, den wir zusammen mit www.notebookcheck.com durchgeführt haben.

Gehäuse

Für ein Gaming-Notebook sind die flache Bauweise von maximal 2,1 Zentimetern und das niedrige Gewicht von 1,77 Kilogramm die auffälligsten Merkmale des P34G-Gehäuses, derart potente Hardware verbauen nur wenige andere Hersteller in einem ähnliche kompakten Gerät. Das bereits von uns getestete Alienware 14 wiegt mit fast drei Kilogramm beispielsweise beinahe doppelt so viel, ähnliche Werte wie das P34G erreicht dagegen Razer mit dem Blade-Notebook. Optisch erinnert das Gerät von Gigabyte daher eher an ein Ultrabook als an ein klassisches Gaming Notebook, was für viele ein positiver Aspekt sein dürfte.

Gigabyte P34G : An der dicksten Stelle ist das P34G von Gigabyte nur 2,1 Zentimeter hoch, bei den Materialien kommt eine Mischung aus Kunststoff (Boden und Rahmen) sowie Aluminium (Deckel und Handallenauflage) zum Einsatz. An der dicksten Stelle ist das P34G von Gigabyte nur 2,1 Zentimeter hoch, bei den Materialien kommt eine Mischung aus Kunststoff (Boden und Rahmen) sowie Aluminium (Deckel und Handallenauflage) zum Einsatz.

Verarbeitungsqualität und Haptik fallen nicht ganz so hochwertig wie bei den meisten Ultrabooks aus, sie liegen aber immer noch auf einem guten Niveau. Gehäuseboden und Display-Rahmen sind zwar nur aus Kunststoff gefertigt, sie wirken aber dennoch vergleichsweise wertig. Das teurere Aluminium verwendet Gigabyte für die Handballenauflage (silber) und den Deckel (schwarz), es trägt einiges zu dem guten Gesamteindruck bei. Etwas Anlass zur Kritik am Gehäuse findet sich dann aber doch noch: Die Tastatur gibt bei Eingaben recht stark nach, zudem ist ihr Rand etwas uneben. Ansonsten geht die Stabilität des P34G im Test aber völlig in Ordnung, was auch für das nur geringfügig wackelanfällige Display gilt.

Prozessor & Grafikkarte

Gigabyte P34G : Die hier zu sehende Heatpipe dient sowohl dem Prozessor als auch der Grafikkarte zur Abführung der Wärme. Die hier zu sehende Heatpipe dient sowohl dem Prozessor als auch der Grafikkarte zur Abführung der Wärme. Um ausreichend Spieleleistung zu erreichen, setzt Gigabyte auf die beliebte Kombination aus Intel Haswell-CPU und dedizierter Nvidia-Grafikeinheit. Der Core i7 4700HQ ist für ein derart kompaktes Notebook mit einer maximalen Verlustleistung von 47 Watt (TDP) recht stromhungrig, dafür bietet er aber genug Leistung, um aktuelle Spiele und sonstige Anwendungen problemlos zu beschleunigen. Neben den vier Kernen tragen dazu »Hyper Threading« für bis zu acht Aufgaben (»Threads«) gleichzeitig und 6,0 MByte L3-Cache-Speicher bei, die Taktraten liegen unter Last zwischen flotten 2,4 und 3,4 GHz. Erfreulich: Während manche Notebooks die theoretischen Maximalwerte in der Praxis durch thermische Probleme kaum erreichen, kann die CPU im Gigabyte P34G ihre Leistung dagegen so gut wie immer komplett ausschöpfen. Das macht sich auch bei den Benchmarks bemerkbar, 643 Punkte im Multi-Core-Benchmark des Cinebench R15 sind ein sehr guter Wert.

Bei der Grafikeinheit setzt Gigabyte auf die Geforce GTX 760M von Nvidia, die durchaus zum unteren Highend-Bereich für Gaming-Notebooks zu zählen ist. Ohne Turbo liegt ihr maximaler Takt bei 657 MHz, für viel Rechenkraft sorgen außerdem 768 Shadereinheiten und der 2.048 MByte große GDDR5-Videospeicher mit einer Taktrate von 1.000 MHz. Da das Display des P34G trotz der eher geringen Größe von 14 Zoll in Full HD auflöst, ist allerdings auch jede Menge Leistung gefordert, um aktuelle Titel mit Bildverbesserungen flüssig darstellen zu können. Dank Nvidias Optimus-Technologie kann das Notebook die GTX 760M bei anspruchsloseren Anwendungen abschalten, um Strom zu sparen. Das kann die Akkulaufzeit erhöhen, grafiklastige Rechenaufgaben übernimmt dann die HD Graphics 4600-Grafikeinheit, die im Prozessor integriert ist.

Gigabyte P34G : Auf der linken Seite sind die folgenden Anschlüsse untergebracht: Kensington Lock, LAN, VGA, zwei mal USB 3.0 und die Audio-Kombi-Buchse.

Anschlüsse links
Auf der linken Seite sind die folgenden Anschlüsse untergebracht: Kensington Lock, LAN, VGA, zwei mal USB 3.0 und die Audio-Kombi-Buchse.

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Avatar Gernot
Gernot
#1 | 31. Jan 2014, 19:45
Das ist mal ein ordentliches Spielenotebook! Viel zu oft wird der "Notebook"-Aspekt vernachlässigt, aber das hier ist leicht, dünn und hat auch noch ein schlichtes Aussehen. Sowas sollte es mehr geben, diese 3 Kilo schweren Dinger mit bunten LEDs und Hochglanzplastik will doch heutzutage kaum jemand mehr.

Nachteile hat es natürlich auch, aber ich sehe solche kompakten Spielenotebooks als Schritt in die richtige Richtung.
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Avatar TrudleR
TrudleR
#2 | 31. Jan 2014, 20:24
Zitat von Gernot:
Das ist mal ein ordentliches Spielenotebook! Viel zu oft wird der "Notebook"-Aspekt vernachlässigt, aber das hier ist leicht, dünn und hat auch noch ein schlichtes Aussehen. Sowas sollte es mehr geben, diese 3 Kilo schweren Dinger mit bunten LEDs und Hochglanzplastik will doch heutzutage kaum jemand mehr.

Nachteile hat es natürlich auch, aber ich sehe solche kompakten Spielenotebooks als Schritt in die richtige Richtung.


Ich habe selber ein sauteures dickes Gamingnotebook und würde es mir nicht wieder kaufen. Das Ding ist so unhandlich, das liegt bei mir auf dem Bürotisch, während Monitor, Maus, Tastatur, 5.1 Soundanlage, ext. Festplatte alles dran angeschlossen ist. Das Notebook läuft eigentlich immer zugeklappt und bietet dahingehend keinen Mehrwert gegenüber einem Tower-PC.

Aber ich würde mir zum zocken auch nicht extra ein kleineres Modell holen. Als Student habe ich mir zB die schnellste Version des Lenovo Yoga geholt. Das ist dünn und handlich und hat eine akzeptable Leistung. All die alten Perlen laufen darauf und machen auch heute noch Spass.

Aber ein Notebook für aktuelle Spiele zu kaufen, ist in meinen Augen pure Geldverschwendung und ich würde es nie wieder tun. Man bekommt zu wenig Leistung für das Geld. 2600€ muss man rechnen und bekommt dafür das, was ein 1000-1200€ Tower-PC leisten kann.

Also "Spielenotebook" und "klein und schlicht" beisst sich, das funktioniert einfach nicht. Wenn schon Notebook zum zocken, dann eines für ältere Spiele und nichts für aktuelle, da die Hardware der besten Chips (für Notebooks) meistens "gerade so reicht" für Notebooks, während man beim PC für ein paar Jährchen die Einstellungen auf Max. lassen kann. Dort ist Langzeitfreude eher ein Thema. :)
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Avatar rob81
rob81
#3 | 31. Jan 2014, 20:39
Sieht wie die Samsung Notebooks aus, hat ähnliche Hardware und dennoch nicht die Wertigkeit eines Samsung ;)
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Avatar Squido
Squido
#4 | 31. Jan 2014, 21:20
Zitat von rob81:
Sieht wie die Samsung Notebooks aus, hat ähnliche Hardware und dennoch nicht die Wertigkeit eines Samsung ;)


Stimmt. Wertigkeit ist mit Sicherheit höher. Denn noch schlechter geht kaum.
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Avatar buuh
buuh
#5 | 31. Jan 2014, 21:31
Ich habe viele Gigabyte-Notebooks nur bei Alternate gefunden. Warum ist das so???
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Avatar Morrich
Morrich
#6 | 31. Jan 2014, 22:09
Zitat von buuh:
Ich habe viele Gigabyte-Notebooks nur bei Alternate gefunden. Warum ist das so???


Exklusiver Vertriebspartner?
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Avatar buuh
buuh
#7 | 31. Jan 2014, 23:04
Und das kann sich Gigabyte leisten? Sind diese Books denn wirklich so gut z.B. gegenüber der msi Gaming-Serie?
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Avatar Spiritogre
Spiritogre
#8 | 31. Jan 2014, 23:42
Ich habe ein 14 Zoll Asus, ist jetzt knapp 2 Jahre alt und hat einen 2,1 GHz Core i3 (Dualcore). Als Grafikkarte eine GeForce GT 540m. Das Teil hat damals 450 Euro gekostet (UVP war allerdings 600).

Bei 14 Zoll Widescreen reichen übrigens die 1360 × 768 Bildpunkte völlig.

Ich vermisse solche (günstigen) 14 Zoll Notebooks schmerzhaft auf dem Markt. Entweder gibt es Ultrabooks oder Tablets (meist kleiner) oder halt Notebooks ab 15 Zoll.

Aber gerade die 14 Zoll sind eine Idealgröße für solche Mobilgeräte, wenn man sie denn wirklich mobil nutzen will!

Für das, was ich auf einem solchen "Winzschirm" spielen will, reicht übrigens auch die lahme GeForce GT 540m noch locker. Wer zockt auf so einem Gerät schon wirklich Battlefield?
Man liest es ja im Test, wegen der enormen Leistung ist das Gerät auch unglaublich laut.

Das Teil ist also wirklich nur was für Enthusiasten, die auch unterwegs mit hohen Details zocken wollen. Für alle anderen reicht ein Zock Desktop mit dann noch besserer Leistung und / oder ein wesentlich günstigeres Notebook auf dem man auch eben mal im Urlaub etc. spielen kann, wenn es sein muss. Wobei ich denke, dass 14 Zoll diese Enthusiasten nicht wirklich glücklich machen werden.
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Avatar Haakon
Haakon
#9 | 01. Feb 2014, 21:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar HASWELLCORE
HASWELLCORE
#10 | 02. Feb 2014, 00:21
Wie wärs mal mit Preis / Leistung in die Wertung mit einzubeziehen?
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