Zum Thema » 3D-Engines: id Tech 5 » 3D-Engines: Unreal Engine 3 » 3D-Engines: CryEngine 3 » 3D-Engines: Frostbite 2.0 Shooter-Fans dürften das Jahr 2004 in guter Erinnerung haben, denn neben Counter-Strike: Source erschien auch noch der Klassiker Half-Life 2 , der ebenfalls die damals brandneue 3D-Engine Source von Valve verwendete. Allerdings hat die Source-Engine, an der seit 1999 gearbeitet wurde, noch viel ältere Wurzeln, die zum Teil auf der erste Quake-Engine von John Carmack aus dem Jahr 1996 basieren.

Laut Carmack waren in Half-Life 2 sogar noch Teile des Programmcodes von Quake zu finden. Trotzdem ist die Source-Engine nicht nur Grundlage für Shooter, sondern auch für Rollenspiele wie Dark Messiah: Might and Magic oder für Puzzlespiele wie Portal 2 . Praktisch alle Source-Spiele haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst.

Counter-Strike: Source (November 2004)
Half-Life 2 mag das Spiel sein, das die Source Engine berühmt gemacht hat. Doch das erste Spiel mit dem Grafikmotor von Valve war Counter-Strike: Source, dass spielerisch bei den Counter-Strike-Fans aber lange umstritten war. Es bot aber schon zerstörbare und bewegbare Objekte, anders als das ursprüngliche Counter-Strike.

DirectX-9-Grafik

Die DirectX-9-Grafik der Source-Engine enspricht sieben Jahre nach dem Debüt natürlich nicht mehr dem aktuellen Stand der PC-Grafik, doch Valve hat die weiteren Fähigkeiten der Engine in den letzten Jahren Stück für Stück erweitert. Im Jahr 2005 kam mit High Dynamic Range Rendering (HDR) in Day of Defeat: Source ein neues Beleuchtungssystem hinzu.

Day of Defeat: Source Palermo_41

Neue Features

2006 folgte die Darstellung verschiedener Materialeigenschaften auf Oberflächen. 2007 ergänzte Valve die Source-Engine durch ein neues Partikel-System, hardwarebeschleunigte Gesichtsanimationen, Bewegungsunschärfe und Multi-Prozessor-Unterstützung. Letztere war aber bis zum Erscheinen von Left 4 Dead Ende 2008 auf dem PC nicht stabil und blieb daher zunächst der Xbox 360 und der PlayStation 3 vorbehalten.

2008 war ein wichtiger Meilenstein der Source-Engine, die durch viele neue Effekte wie Tiefenunschärfe, Nebel, Nässe und auch Körnung wie bei altem Film-Material ergänzt wurde. Damit erzielte Valve eine zum Spiel Left 4 Dead passende Grusel-Atmosphäre.

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Left 4 Dead: Crash Course