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3D-Engines: Source

Von Counter-Strike: Source bis Portal 2

Mit Counter-Strike: Source feierte die Source-Engine von Valve ihr Debüt und bleibt auch im Jahr 2011 das Grundgerüst topaktueller Titel.

Von Georg Wieselsberger |

Datum: 16.02.2011


Zum Thema » 3D-Engines: id Tech 5 » 3D-Engines: Unreal Engine 3 » 3D-Engines: CryEngine 3 » 3D-Engines: Frostbite 2.0 Planetary Annihilation ab 21,93 € bei Amazon.de Shooter-Fans dürften das Jahr 2004 in guter Erinnerung haben, denn neben Counter-Strike: Source erschien auch noch der Klassiker Half-Life 2 , der ebenfalls die damals brandneue 3D-Engine Source von Valve verwendete. Allerdings hat die Source-Engine, an der seit 1999 gearbeitet wurde, noch viel ältere Wurzeln, die zum Teil auf der erste Quake-Engine von John Carmack aus dem Jahr 1996 basieren.

Laut Carmack waren in Half-Life 2 sogar noch Teile des Programmcodes von Quake zu finden. Trotzdem ist die Source-Engine nicht nur Grundlage für Shooter, sondern auch für Rollenspiele wie Dark Messiah: Might and Magic oder für Puzzlespiele wie Portal 2 . Praktisch alle Source-Spiele haben wir in der folgenden Bildergalerie zusammengefasst.

Counter-Strike: Source (November 2004)
Half-Life 2 mag das Spiel sein, das die Source Engine berühmt gemacht hat. Doch das erste Spiel mit dem Grafikmotor von Valve war Counter-Strike: Source, dass spielerisch bei den Counter-Strike-Fans aber lange umstritten war. Es bot aber schon zerstörbare und bewegbare Objekte, anders als das ursprüngliche Counter-Strike.

DirectX-9-Grafik

Die DirectX-9-Grafik der Source-Engine enspricht sieben Jahre nach dem Debüt natürlich nicht mehr dem aktuellen Stand der PC-Grafik, doch Valve hat die weiteren Fähigkeiten der Engine in den letzten Jahren Stück für Stück erweitert. Im Jahr 2005 kam mit High Dynamic Range Rendering (HDR) in Day of Defeat: Source ein neues Beleuchtungssystem hinzu.

Day of Defeat: Source Palermo_41

Neue Features

2006 folgte die Darstellung verschiedener Materialeigenschaften auf Oberflächen. 2007 ergänzte Valve die Source-Engine durch ein neues Partikel-System, hardwarebeschleunigte Gesichtsanimationen, Bewegungsunschärfe und Multi-Prozessor-Unterstützung. Letztere war aber bis zum Erscheinen von Left 4 Dead Ende 2008 auf dem PC nicht stabil und blieb daher zunächst der Xbox 360 und der PlayStation 3 vorbehalten.

2008 war ein wichtiger Meilenstein der Source-Engine, die durch viele neue Effekte wie Tiefenunschärfe, Nebel, Nässe und auch Körnung wie bei altem Film-Material ergänzt wurde. Damit erzielte Valve eine zum Spiel Left 4 Dead passende Grusel-Atmosphäre.

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Left 4 Dead: Crash Course
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Avatar John_Rambo_
John_Rambo_
#1 | 16. Feb 2011, 17:37
Mag zwar etwas veraltet sein. Ich finde dass die Source-Engine nach wie vor eine der schönsten überhaupt ist. Gerade für realistische Szenarien -> Im Gegensatz zur UE3 z.B.!
Ich habe selten bessere Charakter-Modelle gesehen als bei Half-Life 2. Auch Dark Messiah sah einfach großartig aus (bis auf die Darstellung größerer Entfernungen).
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Avatar aForce
aForce
#2 | 16. Feb 2011, 17:38
Irgendwann greift das Gesetz des abnehmenden Grenzertrags:
Jeder weitere Schritt zu noch besserer Optik kostet dann gewaltig mehr Rechenleistung.

Ich denke daher, dass es langsam Zeit für eine komplett neue Engine wird.
Wobei man sicherlich auch bei Crytek und Co einkaufen gehen könnte :P
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Avatar Gloinus
Gloinus
#3 | 16. Feb 2011, 17:46
hab gerade was gegessen und dann seh die Wunden-screenshots bei L4D 2.
Na lecker^^
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Avatar realCHAOS
realCHAOS
#4 | 16. Feb 2011, 17:51
Das is schon ein bissel wiederwärtig, mit den zombies.
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Avatar Razgul
Razgul
#5 | 16. Feb 2011, 17:54
Die Source-Engine ist für mich immer noch eine der besten momentan auf dem Markt. Sie sieht nicht nur einfach gut aus, sondern tut das auch noch auf niedrigen Einstellungen besser als andere Engines.
Selbst auf meinem alten Gammellaptop lief HL2 flüssig.
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Avatar Willey1986
Willey1986
#6 | 16. Feb 2011, 17:54
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar CrawlerBenny
CrawlerBenny
#7 | 16. Feb 2011, 17:57
Tolle Engine. Aber langsam wäre es mal zeit für eine Neue. Mal schauen ob die nächste auch diesen Mundfall effekt hat.
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Avatar Blooby
Blooby
#8 | 16. Feb 2011, 17:57
Nichts gegen die Source-Engine, aber für Half-Life 3 (falls es jemals kommen solte) will ich 'ne Neue. Irgendwann ist ja auch gut gewesen :P
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Avatar John_Rambo_
John_Rambo_
#9 | 16. Feb 2011, 17:59
Zitat von Razgul:
Die Source-Engine ist für mich immer noch eine der besten momentan auf dem Markt. Sie sieht nicht nur einfach gut aus, sondern tut das auch noch auf niedrigen Einstellungen besser als andere Engines.
Selbst auf meinem alten Gammellaptop lief HL2 flüssig.


Das stimmt!
Wenn man z. B. die Details der CryEngine 2 runterschraubt sieht sie gleich unendlich beschissen aus. Nicht so bei der Source-Engine. Wobei das bei den geringen Anforderungen auch meistens nicht nötig ist.
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Avatar bloodrain18
bloodrain18
#10 | 16. Feb 2011, 18:44
ja ich erinnere mich noch ganz genau
als die erste preview zu Half-life 2 im Gamestar abgedruckt war mit den ersten bildern!!!!!!

man da klappte mir vllt. ie kinnlade runter sahn die hammer aus!!!!

habe eben mal nach diesen bildern gegoogelt und gefunden und die sehn heut auch noch wirklich sehnswert aus!!!!

zu der zeit hatte HL2 ja noch kein HDR etc. das kam ja glaub ich erst mit nem update oder so....
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