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Die besten Gaming-Gehäuse

Drei Preisklassen, neun Empfehlungen

Damit Sie die optimale Heimat für Ihre PC-Komponenten finden, haben wir die besten Gehäuse in drei verschiedenen Preisbereichen zusammengestellt.

Von Tom Loske, Lorenzo Huskamp |

Datum: 21.10.2013


Die besten Gaming-Gehäuse : Ein gutes Gehäuse bietet auch leistungsstarken Komponenten genug Platz, um sie aufgeräumt unterzubringen. Ein gutes Gehäuse bietet auch leistungsstarken Komponenten genug Platz, um sie aufgeräumt unterzubringen.

Bei einem Spiele-Rechner kommt es vor allem auf die inneren Werte an, denn ohne eine potente Grafikkarte, eine aktuelle CPU und genügend Arbeitsspeicher läuft kein Spiel zur Höchstform auf. Aber auch die Wahl des Gehäuses sollte beim Rechnerbau wohl überlegt sein, denn die Unterschiede zwischen den einzelnen Modellen sind groß. Überlegen Sie daher vor dem Kauf genau, welche Ansprüche Ihr zukünftiges Gehäuse erfüllen muss. Bedenken Sie dabei etwa die Anzahl der einbaubaren Festplatten und optischen Laufwerke oder das Mainboard-Format (in der Regel ATX).

Zum Thema » Spiele-PC zusammenbauen Schritt für Schritt » Die besten Selbstbau-PCs Von 500 bis 1.500 Euro » Tipps und Tricks zu Windows 8 Tweaken und tunen Moderne Gehäuse bieten zudem häufig Komfortfunktionen wie eine schraubenlose Montage, 2,5-Zoll-Einschübe für Solid State Disks, elegante Kabelführungen hinter dem Mainboard und Ähnliches. Auch Front-USB-Anschlüsse sind immer häufiger zu finden. Setzen Sie für erhöhte Zukunftssicherheit hier auf Modelle mit USB 3.0. Je nachdem, wie Sie Ihre Komponenten kühlen wollen, gibt es ebenfalls einige Punkte zu beachten. Falls Sie etwa eine Wasserkühlung verwenden, sollte Ihr Wunschgehäuse entsprechende Öffnungen für die Schläuche vorweisen. Bei luftgekühlten Systemen prüfen Sie die Anzahl und Größe der freien Lüfterhalterungen.

Um Ihnen den Gehäusekauf zu erleichtern, geben wir Ihnen in drei Preisbereichen (bis 50 Euro, 50 bis 100 Euro, ab 100 Euro) passende Empfehlungen. Jede Kategorie hat ihren eigenen Leistungssieger, einen Preis-Leitungs-Tipp und zusätzlich eine besonders günstige Alternative.

Preis-Tipp: Enermax Ostrog

Mit dem Ostrog (deutsch: »Festung«) schickt Enermax ein schickes und gleichzeitig vergleichsweise gut ausgestattetes Gehäuse für den Budget-Bereich ins Rennen. Die Preise bewegen sich zwischen 40 Euro bis 50 Euro, je nachdem welches Modell Sie wählen. Das Ostrog bietet ein ansprechendes Äußeres, welchem man den geringen Preis nicht anmerkt. Neben einem USB-3.0- und drei USB-2.0-Frontanschlüssen besitzt das Enermax Ostrog auch einen herausnehmbaren Festplattenkäfig – in dieser Preisklasse eine absolute Rarität. Vier optische Laufwerke finden maximal Platz, dazu gibt es insgesamt sechs 3,5-Zoll-Festplattenschächte und per beiliegendem Adapter lässt sich auch eine SSD im gängigen 2,5-Zoll-Format verbauen. Sogar sehr große Grafikkarten bis zu einer Länge von 410 Millimetern haben Platz, wenn Sie den Festplattenkäfig herausnehmen. Das Gleiche gilt für sehr große CPU-Kühler, solange Sie den Lüfter des Seitenteils entfernen. Gängige Grafikkarten und CPU-Kühler passen aber auch in die Standardkonfiguration des Ostrog.

Abstriche müssen Sie aber bei der Materialqualität (dünnes Blech), dem Kabel-Management (wenig Platz) und der Ausstattung in Form von Lüftern und Staubfiltern machen. Vor allem den mitgelieferten Gehäuselüfter sollten Sie austauschen, wenn Sie Wert auf leises Laufgeräusch und/oder starke Kühlung legen. Unsere Spar-Empfehlung ist der 120-mm-Lüfter Arctic F12 PWM von Arctic Cooling, den es ab 4 Euro (plus Versand) gibt.

Für Sparfüchse empfehlen wir die 40 Euro günstige, schwarz-weiße Variante des Enermax Ostrog. Im Vergleich zur 10 Euro teureren weißen Version fehlen dieser zwei weitere Staubfilter, eine Stealth-Blende für einen 5,25-Zoll Schacht und ein großes Seitenfenster.

» Enermax Ostrog im Preisvergleich

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Das Enermax Ostrog

Preis-Leistungs-Tipp: Cooltek K6

Für unter 45 Euro bietet das Cooltek K6 einen erstaunlichen Gegenwert. Angefangen bei den zwei vormontierten Lüftern (140mm und 120mm), die sich über die integrierte Lüftersteuerung regeln lassen, über die vier Laufwerksschlitten zum schnellen Ein- und Ausbau der Festplatten bis hin zur werkzeuglosen Montage der Festplatten, Laufwerke und Grafikkarten sind viele Ausstattungsmerkmale vorhanden, die man sonst nur in höheren Preiskategorien erwartet. Das Front-Panel lässt mit zwei USB-3.0-, zwei USB-2.0- und den Audio-Buchsen lässt ebenfalls kaum Wünsche offen. Im Ober- und im Seitenteil lassen sich optional zudem jeweils zwei weitere Lüfter anbringen, um die Luftzufuhr übertaktungsfreundlicher zu gestalten.

Aufgrund des niedrigen Preises müssen Sie aber auch ein paar Kompromisse eingehen. Da wäre zum einen das Design, das sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, zum anderen sollten Sie bezüglich der Haptik und Verarbeitung keine Wunder erwarten: Das verwendete Blech ist der Preisklasse entsprechend dünn, Kunststoffteile wie die Steckkarten-Halterungen sind nicht besonders stabil (die Grafikkarte sollte dementsprechend lieber mit Schrauben festgezogen werden). Falls Sie vorhaben, große Hardware-Komponenten in das recht kompakte Gehäuse zu installieren, sollten Sie sich zudem auf einen fummeligeren Einbau einstellen, als es beispielsweise bei einem ausladenden Big-Tower der Fall wäre.

Wer sich jedoch mit den oben genannten Schwachstellen anfreunden kann und auf der Suche nach einem sehr günstigen, aber trotzdem gut ausgestattetem Zuhause für seine Hardware ist, der ist mit dem Cooltek K6 gut bedient.

» Cooltek K6 im Preisvergleich

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Das Cooltek K6

Leistungs-Tipp: Bitfenix Shinobi

Das Bitfenix Shinobi hat sich als günstiges und grundsolides Gaming-Gehäuse etabliert. Eine Besonderheit des Shinobi ist vor allem die mit einer Gummierung überzogene Front und Oberseite, die dem Gehäuse eine gute Haptik und hohe Resistenz gegen Fingerabdrücke verleiht. Auf der Gehäusedecke finden sich zwei USB-3.0-Ports, zwei USB-2.0-Ports sowie 3,5-mm-Klinkenbuchsen zum Anschluss eines Headsets. Ein 120-mm-Lüfter liegt dem Gehäuse bereits bei, zudem bleibt noch Platz für fünf weitere.

Das Shinobi bietet ausreichend Raum für alle Komponenten, selbst für lange Grafikkarten und wuchtige CPU-Kühler. Kabel verlegen Sie ordentlich außer Sicht hinter dem Mainboard-Schlitten durch die dafür vorgesehenen Kanäle. Neben drei Einschüben für optische Laufwerke bietet das Bitfenix Shinobi satte acht Einbaumöglichkeiten für 3,5-Zoll-Laufwerke, aber keinen 2-5-Zoll-Parkplatz für SSDs. Mit Hilfe eines der vielen SSDs beiliegenden 3,5-Zoll-Einbaurahmen ist das aber kein Problem. Dazu montieren Sie alle Komponenten werkzeugfrei. Fazit: Für den Preis von etwa 50 Euro ein ordentlich ausgestattetes und gut verarbeitetes PC-Gehäuse.

» Bitfenix Shinobi im Preisvergleich

Bitfenix Shinobi
Die Oberfläche des Bitfenix Shinobi besteht aus weichem SoftTouch-Material.
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Avatar Fighter321
Fighter321
#1 | 27. Mai 2012, 09:34
Daumen hoch, wer ein Gehäuse zu seinem PC hat und Daumen runter wer nicht.

Bin schon mal auf die Ergebnisse gespannt.
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Avatar TrudleR
TrudleR
#2 | 27. Mai 2012, 09:43
Hab zwar momentan einen Gamerlaptop, aber den nächsten Desktop-PC, den ich mir baue, wird sicher reichlich Platz bekommen :D
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Avatar Ordo Oblivio
Ordo Oblivio
#3 | 27. Mai 2012, 09:44
Ich möchte allen hier ganz dringend von einem Kauf des Lancool PC-K58 abraten. Ich habe drei Stück gekauft und bei jedem ist, obschon sonst ein gutes Gehäuse, nach drei Monaten der Einschaltknopf ausgestiegen.
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Avatar MasterofChaos
MasterofChaos
#4 | 27. Mai 2012, 09:45
Ach dieses Antec 280 ist schon was feines :-)
wenn mein altes Gehäuse nicht noch vollkommen in Ordnung wäre, würd ich echt schwach werden :-D
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Avatar Aureon
Aureon
#5 | 27. Mai 2012, 10:03
Wo ist das Corsair Graphite 600?

Für mich klar das beste Case.
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Avatar jrmarston
jrmarston
#6 | 27. Mai 2012, 10:13
Das Antec One sieht dem Aero Strike X gehäuse ähnlich.
also im inneren meine ich jetzt.
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Avatar Sackrotan
Sackrotan
#7 | 27. Mai 2012, 10:20
hab seit paar monaten das CoolerMaster HAF-X (big tower)
super verarbeitet, viel platz, innen schwarz
Lüfter:
vorne: 230mm led-rot
seite: 200mm
oben: 2x200mm (1x nachrüstbar)
hinten: 140mm
dann kann man noch einen air duct mit einem 120mm zwischen HDD's und Graka setzen
staubfilter sind auch dabei... viel muss ich dazu wohl nicht mehr sagen, is ja schon lange auf dem markt... aber "immernoch" Top!
1x eSATA 2x USB3 2x USB2 gibts an der front
ich kann's nur empfehlen!

NT sollte ausreichend lange kabel mitbringen! gerade CPU und MB strom-kabel! bei meinem (chieftec 650W) hats geraaaade so gereicht (hinter dem MB verlegt)

hier mal ein video mit größenvergleich, um sich ein bild zu machen
http://www.youtube.com/watch?v=-IJwtgX8cWI
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Avatar wiZ
wiZ
#8 | 27. Mai 2012, 10:22
NZXT Phantom rockt auch!
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Avatar Sackrotan
Sackrotan
#9 | 27. Mai 2012, 10:25
Zitat von wiZ:
NZXT Phantom rockt auch!

hätte ich auch fast genommen
sieht recht stylish aus... allerdings soll das n ziehmlicher plastic-bomber sein... und eben kein big tower...
daher hatte ich mich anders entschieden

allg.: gehäuse mit tür vorne, finde ich recht sinnfrei... immerhin will ich das der genug frischluft von vorne bekommt... schick siehts aber natürlich aus
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Avatar Hadamar
Hadamar
#10 | 27. Mai 2012, 10:43
Das Antec P280 Gehäuse sieht ja wirklich gut aus mit seinem schlichten Design.
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