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Spielen auf Ultrabooks

Intel- und Geforce-Grafik im Vergleich

Wie gut und in welchen Grafikeinstellungen aktuelle Spiele auf Ultrabooks laufen, untersuchen wir anhand zweier Geräte einmal mit Intel- und einmal mit Geforce-Grafik.

Von Florian Kaindl |

Datum: 23.09.2012


Zum Thema » Notebook-Tuning Was lässt sich aufrüsten? » Windows-7-Mobilitätscenter Bessere Notebook-Konfiguration » Notebook-Grafikschummelei Wie AMD und Nvidia tricksen Ultrabooks lassen sich am besten als eine Art Hybrid aus Notebook und Netbook beschreiben. Sie sollen das Beste aus beiden Welten vereinen: Die Leistungsfähigkeit eines ausgewachsenen Laptops mit der leichten Bauweise eines Netbooks. Als eingetragenes Warenzeichen von Intel müssen die Ultraleicht-Computer außerdem eine lange Akkulaufzeit und schnelle Inbetriebnahme vorweisen.

In der aktuellen Generation verbauen Hersteller wie Acer, Asus oder Sony Intels aktuelle Ivy-Bridge-Prozessoren, die sich von den Sandy-Bridge-Vorgängern nicht nur durch die höhere Rechenleistung, sondern auch durch die stärkere Grafikeinheit unterscheiden. Die aktuellen Intel-HD-4000-Chips sind etwa 30 Prozent leistungsfähiger als ihre Vorgänger und unterstützen DirectX 11. Zudem verbauen immer mehr Hersteller zusätzlich separate Grafikkarten von Nvidia oder AMD. Zeit für uns, die Spieletauglichkeit der MacBook-Air-Konkurrenz anhand aktueller Titel zu prüfen.

Spielen auf Ultrabooks : Unsere Vergleichsgeräte: Das Acer Aspire S3 ist ab 800 Euro zu haben.

Acer Aspire S3-391
Unsere Vergleichsgeräte: Das Acer Aspire S3 ist ab 800 Euro zu haben.

Wir testen die Spiele auf zwei Ultrabooks, um einen Vergleich zwischen den besonders leichten Ultrabooks mit integrierter Grafik und den etwas größeren und leistungsstärkeren Kollegen herzustellen. Im Acer Aspire S3-391 arbeitet der Intel Core i5-3317U, ein 1,7-GHz schneller Dual-Core-Prozessor, der mit Hyperthreading bis zu vier Threads gleichzeitig bearbeitet. Acer hat auf eine Extra-Grafikkarte verzichtet, weshalb das Ultrabook auch in Spielen auf den Intel-HD-4000-Chip zurückgreift. Durch seine kompakte Bauweise und die sparsame Ausstattung bringt das Gerät gerade einmal 1,36 Kilo auf die Waage.

Das Dell XPS 14 fällt etwas größer und mit 2,06 Kilo auch deutlich schwerer aus als das Aspire-Ultrabook. Dafür taktet der Intel Core i7-3517U mit 1,9 GHz schneller als der Prozessor im Acer Aspire und kann mit seinen zwei Rechenkernen dank Hyperthreading ebenfalls vier Threads bearbeiten. Um die Grafikberechnung kümmern sich je nach Rechenaufwand die integrierte HD-4000-Grafik von Intel oder Nvidias Geforce GT 630M. Diese Mittelklasse-Karte sollte auch aktuelle Spiele flüssig darstellen können, wenn auch mit verringerten Details.

Spielen auf Ultrabooks : Der minimalistische Treiber der Intel-Grafik bietet nur wenige Einstellungsmöglichkeiten. Der minimalistische Treiber der Intel-Grafik bietet nur wenige Einstellungsmöglichkeiten. Der 14-Zoll-Bildschirm des XPS 14 löst zwar mit 1600x900 Bildpunkten höher auf als das 13,3-Zoll-Display des Aspire S3 mit 1366x768 Pixeln, zur besseren Vergleichbarkeit und zu Gunsten höherer Bildraten haben wir die Auflösung der Spiele aber angepasst.

Als Referenz stellen wir den Ultrabook-Screenshots die optimale Bildqualität eines ausgewachsenen Desktop-PCs gegenüber. Bei der Auswahl der Spiele haben wir uns für einen bunten Mix aus grafisch anspruchsvollen Titeln, Indie-Games und Online-Rollenspielen entschieden. Beim Spielen mit dem Acer Aspire S3 stoßen wir bald auf ein Problem: Die meisten Spiele lasten das System vollkommen aus und erhitzen das Ultrabook stark.

Um die Überhitzung zu verhindern, taktet die Grafikeinheit immer wieder herunter, wodurch die Bildwiederholrate häufig schwankt. In Actionspielen gerät dieser Umstand zur Geduldsprobe, in 2D-Titeln wie Limbo fällt es dagegen kaum auf. So ist das Spielen in höheren Details praktisch nie möglich, selbst wenn die theoretische Leistung des Chips ausreicht. Hohe Details schafft auch das Dell XPS 14 in den meisten Spielen nicht, dafür liefert es konstantere Bildraten und stellt so ziemlich jedes Spiel zumindest in niedrigen Details flüssig dar.

The Elder Scrolls 5: Skyrim

Spielen auf Ultrabooks : Als taufrisch kann man die Skyrim-Grafik zwar nicht mehr bezeichnen, das Acer Aspire S3 geht trotzdem in die Knie. Die Framerate schwankt zwischen 16 und 30 Bildern pro Sekunde.

Acer Aspire S3
Als taufrisch kann man die Skyrim-Grafik zwar nicht mehr bezeichnen, das Acer Aspire S3 geht trotzdem in die Knie. Die Framerate schwankt zwischen 16 und 30 Bildern pro Sekunde.

Anno 2070

Spielen auf Ultrabooks : Knapp über 20 Bilder pro Sekunde liefert das S3 in Anno 2070. In besonders belebten Gegenden sinkt die Bilderwiederholrate aber zu stark, um spielbar zu bleiben.

Acer Aspire S3
Knapp über 20 Bilder pro Sekunde liefert das S3 in Anno 2070. In besonders belebten Gegenden sinkt die Bilderwiederholrate aber zu stark, um spielbar zu bleiben.

Fifa 12

Spielen auf Ultrabooks : Fifa 12 stellt keine hohen Ansprüche an die Hardware. Auf dem Acer Aspire S3 hat es zwar ebenfalls mit einer schwankenden Framerate zu kämpfen, bleibt aber alles in allem spielbar.

Acer Aspire S3
Fifa 12 stellt keine hohen Ansprüche an die Hardware. Auf dem Acer Aspire S3 hat es zwar ebenfalls mit einer schwankenden Framerate zu kämpfen, bleibt aber alles in allem spielbar.

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Avatar Alreven
Alreven
#1 | 23. Sep 2012, 00:49
0 Uhr 34
und das am Sonntag in der Früh...
fleißig, fleißig ^_^
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Avatar notobiwan
notobiwan
#2 | 23. Sep 2012, 00:52
GT630M Mittelklasse? xD
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Avatar ardotschgi
ardotschgi
#3 | 23. Sep 2012, 00:57
Zitat von Alreven:
0 Uhr 34
und das am Sonntag in der Früh...
fleißig, fleißig ^_^

zeitfreischaltung. die page wurde schon früher erstellt und erst um diese zeit veröffentlicht. (würde ich jedenfalls annehmen ;))
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Avatar Fr33dom
Fr33dom
#4 | 23. Sep 2012, 01:07
Was ein Timing^^
Hab mir erst Mittwoch das toshiba satellite z830-10j gekauft.
Falls es einen Interessiert :

Es lassen sich verwunderlich viele spiele hervorragend spielen.
Ich spiele sämtliche source spiele auf hoch in der nativen auflösung flüssig. Dann noch LOL, Titan Quest, Torchlight 2 etc. in nativ mittel bis hoch.
Das macht sehr viel Spaß, mit einem 1 kilo Ultrabook zu Spielen :)

Kann das gerät allen empfehlen, lediglich der lüfter ist hörbar bei belastung.
Preis war bei Saturn 900, was ich sehr akzeptabel finde.

Ich verwende es vorwiegend zum Arbeiten, kann aber eben auch nebenbei Spielen, das bereitet freude.

PS : Dabei hat dieses Modell noch den Vorgänger HD 3000^^
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Avatar Maxl
Maxl
#5 | 23. Sep 2012, 02:01
Zitat von ardotschgi:

zeitfreischaltung. die page wurde schon früher erstellt und erst um diese zeit veröffentlicht. (würde ich jedenfalls annehmen ;))


Ja klar, aber das wirft dann die Frage auf; Warum hält GameStar es für sinnvoll, dass um halb 1 Morgens an nem Sonntag freizuschalten :D
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Avatar ReatKay
ReatKay
#6 | 23. Sep 2012, 02:20
Zitat von notobiwan:
GT630M Mittelklasse? xD


Ja, ist es...

denn A) ist es keine GTX, sondern nur ne GT
und B) die M-Chips folgen nicht der Norm der Desktop-Modelle. Die GTM 530M basiert noch auf der Fermi-Architektur - lass dich von der 600er-Nummer nicht verwirren. Kannste gar nicht mit der aktuellen 600er Serie für Desktops vergleichen ;)

Mit diesem Mobile-Chip spielst du aktuelle Titel kaum in hohen Auflösungen oder in höchster Detailstufe, hat das Ding doch gerade mal halb soviele Shadereinheiten wie ein eine GTX 670M, die übrigens auch noch auf der alten Fermi basiert.

Wie du siehst: Desktop-Modellnummer und Mobile-Modelnummer kannst du nicht direkt vergleichen und gerade das fehlende "X" hinter "GT" zeigt dir: Das ist eine Budget-Variante, darunter gibts bzw. gabs nur noch die GS-Modelle.
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Avatar Mentor of Arisia
Mentor of Arisia
#7 | 23. Sep 2012, 02:41
Protip: Kein Acer Produkt nutzen, dann funktioniert die Kühlung auch...
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Avatar species-521
species-521
#8 | 23. Sep 2012, 07:41
Zitat von Mentor of Arisia:
Protip: Kein Acer Produkt nutzen, dann funktioniert die Kühlung auch...


das gilt übrigens auch für die meisten VAIO-modelle.
gute kühlleistungen werden zur zeit u.a. von Lenovo- und Schenker-notebooks erreicht.
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Avatar Jeffrey S
Jeffrey S
#9 | 23. Sep 2012, 09:45
Der Artikel is aber nur Werbung.
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Avatar Krauzi
Krauzi
#10 | 23. Sep 2012, 10:05
Die Zukunft der Ultrabook liegt sowieso nicht in integrierten Grafikeinheiten, sondern in externen. Intel hat ja bereits mit Thunderbolt einen Standard vorgestellt, mit dem das möglich ist:
http://blog.laptopmag.com/thunderbolt-grap hics-technology-turns-your-ultrabook-into-a-ga ming-rig

Was wünscht man sich mehr? Flaches, leichtes Notebook für unterwegs mit super Akkulaufzeit und dann daheim einfach eine ordentliche Grafikkarte anschließen.
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