Tastaturen ab 100 Euro - Preis-Tipp: Corsair Vengeance K70

Da die umfangreich ausgestattete Gigabyte Aivia Osmium momentan praktisch nicht lieferbar ist, empfehlen wir als Preis-Tipp die ähnlich gute Corsair Vengeance K70. Auch bei ihr stimmen sowohl der Preis als auch Präzision, Ausstattung und Ergonomie - wahlweise mit braunen, roten oder blauen MX-Schaltern.

Bei vielen mechanischen Tastaturen werden die bei Rubberdome-Modellen längst zum Standard gehörenden Komfortfunktionen immer noch vernachlässigt. Nicht so bei der ab etwa 115 Euro zu habenden Corsair Vengeance K70, die dank der je nach Modell roten oder blauen Hintergrundbeleuchtung auch im Dunklen problemlos bedienbar bleibt. Die Beleuchtungsintensität können Sie in drei Stufen regeln, neben der Vollbeleuchtung ist es außerdem möglich, in einem zusätzlichen Profil selbst festzulegen, welche Tasten leuchten sollen und welche nicht.

Für das Verändern der Lautstärke gibt es ein praktisches Drehrad, dazu bietet die K70 einen USB-Anschluss (2.0), über den Sie Speichersticks oder andere Geräte schnell und unkompliziert mit dem PC verbinden können. Eine abnehmbare Handballenauflage sorgt für hohen Bedienkomfort, für die WASD- und einige Zifferntasten gibt es rote Ersatztasten mit eine rauen Oberfläche, auf zusätzliche Makrotasten müssen Sie allerdings verzichten.

Die Vengeance K70 gibt es entweder mit braunen, roten oder blauen Cherry-MX-Schaltern, diese Auswahl gilt aber nur für die K70 mit roter Hintergrundbeleuchtung. Das Modell mit blauer Hintergrundbeleuchtung gibt es momentan nur in Kombination mit roten Cherry-Schaltern. Alle angebotenen Schaltervarianten eignen sich dabei für das Spielen, welche Sie bevorzugen ist größtenteils Geschmackssache.

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Corsair Vengeance K70

Preis-Leistungs-Tipp: Logitech G710+

Obwohl die G710+ schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist sie immer noch eine sehr gute Tastatur. Sie kostet rund 120 Euro, dafür bietet Sie präzise und leise MX-Brown-Schalter, dreifach belegbare Makro-Tasten und eine praktische Multimedia-Steuerung.

Beim G710+ Mechanical Gaming Keyboard verwendet Logitech die vergleichsweise seltenen braunen MX-Schalter, die wir etwa bei der ebenfalls 130 Euro teuren Zowie Celeritas getestet haben. Im Gegensatz zur Zowie dämpft Logitech aber die Tasten mit zusätzlichen Gummiringen, sodass die Tastatur deutlich weniger laut klackert und eher auf dem Lautstärkeniveau normaler Rubberdome-Tastaturen arbeitet. In Spielen agiert die G710+ extrem präzise und unterscheidet mehr als zehn Tastendrücke gleichzeitig.

Wegen ihrer Sondertasten, der Tastenbeleuchtung, den Makros und Profilen ist die Logitech G710+ eine der am besten ausgestatteten mechanischen Tastaturen - ihr fehlt eigentlich nur das Display anderer Logitech-Tastaturen wie beispielsweise der Logitech G19s oder der Logitech G510s und Audio-Anschlüsse. Die Logitech G710+ bietet immerhin einen USB-Port zum Anschluss von USB-Sticks, externen Festplatten oder anderer Geräte. Weil er als Durchleitung realisiert wurde, braucht die Logitech G710+ am PC zwei USB-Anschlüsse, dafür kann sie aber auch stromhungrige Geräte versorgen.

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Bei der G710+ setzt Logitech auf die brauen MX-Schalter.

Leistungs-Tipp: Epicgear Dezimator

Die Dezimator von EpicGear fällt durch die frei liegenden Tasten optisch aus dem Rahmen. Es gibt sie sowohl mit roten als auch mit brauen Cherry-Schaltern, sie glänzt vor allem mit guter Ausstattung und toller Verabeitung.

Neben dem sehr ausgefallenen Look verfügt die Epicgear Dezimator über zwei USB-2.0-Ports, zwei Audioanschlüsse für ein Headset, ein Lautstärkerad und beleuchtete WASD- sowie fünf Makrotasten. Hinzu kommen noch eine abnehmbare, stoffbezogene Handballenablage, eine Staubabdeckung und auswechselbare Tastenkappen für die WASD-Tasten. An Lieferumfang mangelt es der Dezimator also nicht.

Auch bei der Präzision und dem Schreibgefühl kann die DeziMator punkten und wirkt in Sachen Verarbeitung sehr solide. Allerdings ist sie relativ groß und schwer, was hauptsächlich am großzügig eingesetzten Aluminium liegt, was die Stabilität sehr erhöht. Bis auf das etwas unpräzise Lautstärkerad und das Fehlen dedizierter Medientasten leistet sich die Tastatur fast keine Schwächen und ist damit - der außergewöhnliche Look muss einem aber gefallen. Bei manchen Shops wird sie aktuell zwar schon ab 100 Euro gelistet, womit sie auch der Preis-Tipp in dieser Kategorie sein könnte, da sie aktuell aber erst ab etwa 125 Euro lieferbar ist, empfehlen wir sie vorerst als Leistungs-Tipp.

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Die Optik der Dezimator wirkt sehr futuristisch.