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Die besten Spieler-Tastaturen | Seite 3

Kaufberatung Tastaturen August 2014

Tastaturen ab 100 Euro: Preis Tipp Gigabyte Aivia Osmium

Für 100 Euro stimmen bei der Gigabyte Aivia Osmium sowohl der Preis als auch Präzision, Ausstattung und Ergonomie - wahlweise mit braunen oder roten MX-Schaltern.

Bei vielen mechanischen Tastaturen werden die bei Rubberdome-Modellen längst zum Standard gehörenden Komfortfunktionen immer noch vernachlässigt. Nicht so bei der Gigabyte Aivia Osmium, die dank der blauen Hintergrundbeleuchtung auch im Dunklen problemlos bedienbar bleibt. Zwei praktische Räder dienen zum Regeln von Lautstärke und Beleuchtungsintensität. Ein Druck darauf lässt jeweils den Ton verstummen beziehungsweise die Beleuchtung erlöschen.

Dazu bietet die Osmium einen USB-Anschluss nach USB-3.0-Standard, sodass auch schnelle USB-Speichermedien ohne Leistungseinbußen angeschlossen werden können. Ein weiteres markantes Merkmal der Aivia Osmium ist die große Handballenauflage, die sich auch abnehmen lässt. Zudem lassen sich über den Treiber Makros auf fünf separate Tasten legen.

Die Gigabyte Osmium gibt es entweder mit braunen oder mit roten Cherry-MX-Schaltern. Wie gewohnt ist es bei den mechanischen MX-Schaltern in erster Linie eine Geschmacksfrage, welchen Schaltertyp Sie persönlich bevorzugen. Sowohl rote als auch braune sind leichtgängig, die roten haben allerdings einen gleichmäßigen Widerstand über die gesamte Anschlagshöhe, die braunen dagegen einen fühlbaren Anschlag (auch »taktiles Feedback« genannt).

» Gigabyte Aivia Osmium im Preisvergleich

Bei der Gigabyte Aivia Osmium kommen wie bei den meisten mechanischen Tastaturen MX-Schalter von Cherry zum Einsatz. Zur Wahl stehen die rote oder braune MX-Variante.

Neu: Preis-Leistungs-Tipp Epicgear DeziMator

Wer nach einer etwas auffälligeren Alternative zur Aivia Osmium von Gigabyte sucht, wird bei der etwas teureren Dezimator von EpicGear fündig, die sowohl mit roten, als auch mit brauen Cherry Schaltern erhältlich ist.

Neben dem sehr ausgefallenen Look verfügt die Epicgear Dezimator außerdem über zwei USB-2.0-Ports, zwei Audioanschlüsse für ein Headset, ein Lautstärkerad, beleuchtete WASD- und fünf Makrotasten. Hinzu kommen noch eine abnehmbare, stoffbezogene Handballenablage, eine Staubabdeckung und auswechselbare Tastenkappen für die WASD-Tasten. An Lieferumfang mangelt es der Dezimator also nicht.

Auch bei der Präzision und dem Schreibgefühl kann die DeziMator punkten und wirkt in Sachen Verarbeitung sehr solide. Allerdings ist sie relativ groß und schwer, was hauptsächlich am großzügig eingesetzten Aluminium liegt, was die Stabilität sehr erhöht. Bis auf das etwas unpräzise Lautstärkerad und dem Fehlen dedizierter Medientasten ist die Tastatur für den Preis von rund 110 Euro eine mögliche, optisch auffälligere Alternative zur Gigabyte Osmium - der außergewöhnliche Look muss einem aber gefallen.

» EpicGear DeziMator im Preisvergleich

Die Optik der Dezimator wirkt sehr futuristisch.

Leistungs-Tipp Logitech G710+

Obwohl die G710+ schon einige Jahre auf dem Buckel hat, ist sie immer noch unsere Referenz bei den mechanischen Tastaturen - rund 130 Euro werden für diesen Luxus mit präzisen und leisen MX-Brown-Schaltern, dreifach belegbaren Makro-Tasten und Multimedia-Steuerung fällig.

Beim G710+ Mechanical Gaming Keyboard verwendet Logitech die vergleichsweise seltenen braunen MX-Schalter, die wir etwa bei der ebenfalls 130 Euro teuren Zowie Celeritas getestet haben. Im Gegensatz zur Zowie dämpft Logitech aber die Tasten mit zusätzlichen Gummiringen, sodass die Tastatur deutlich weniger laut klackert und eher auf dem Lautstärkeniveau normaler Rubberdome-Tastaturen arbeitet. In Spielen agiert die G710+ extrem präzise und unterscheidet mehr als zehn Tastendrücke gleichzeitig.

Wegen ihrer Sondertasten, der Tastenbeleuchtung, den Makros und Profilen ist die Logitech G710+ eine der am besten ausgestatteten, mechanischen Tastaturen - ihr fehlt eigentlich nur das Display anderer Logitech-Tastaturen wie beispielsweise der Logitech G19s oder der Logitech G510s . Die Logitech G710+ bietet auch einen USB-Port zum Anschluss beispielsweise von Headsets, USB-Sticks oder externen Festplatten. Weil der USB-Anschluss als Durchleitung realisiert wurde, braucht die Logitech G710+ am PC zwei USB-Anschlüsse, kann dafür aber auch stromhungrige Geräte versorgen. Noch mehr Ausstattung mit freier Schalterwahl und individueller Tastenbeleuchtung gibt es nur noch bei der Ryos MK Pro von Roccat. Die High-End Gaming Tastatur schlägt allerdings mit 170 Euro zu Buche und lohnt sich nur dann, wenn man die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten auch wirklich nutzen will.

» Logitech G710+ Mechanical Gaming Keyboard im Preisvergleich

Bei der G710+ setzt Logitech auf die brauen MX-Schalter.
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Avatar Hirogen
Hirogen
#1 | 04. Feb 2012, 09:36
Da fehlen Steelseries und die Optimus Maximus ... gerade die Optimus Maximus is doch für jeden spieler etwas ... *sfg* der zuviel Geld hat!
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Avatar Zaphod1
Zaphod1
#2 | 04. Feb 2012, 09:55
Mechanische Tastaturen bekommt man ab 24€
http://geizhals.at/eu/?cat=kb&xf=420_kabel gebunden%7E424_mechanische+Tastatur&sort=p
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Avatar FKFlo
FKFlo
#3 | 04. Feb 2012, 09:56
Die X4 ist wirklich klasse :) Kann ich nur empfehlen.
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Avatar Saa
Saa
#4 | 04. Feb 2012, 10:13
Cherry eVolution STREAM XT fehlt noch!;)
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Avatar ToehlenTeis
ToehlenTeis
#5 | 04. Feb 2012, 10:15
Ich hab ne Logitech G110 :D
Das mit der Anordnung der G-Tasten ist manchmal echt nervig, aber ansonsten kann man für 60 Euro fast nix besseres bekommen. :)
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Avatar Nereids
Nereids
#6 | 04. Feb 2012, 10:34
hm nen Vertreter der MX-Red hätte man noch erwähnen können, sind ja vor allem für FPS Spiele dank des geringeren Widerstandes im Vgl. zu MX-Blue sehr beliebt.
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Avatar Noch verfügbarer Name
Noch verfügbarer Name
#7 | 04. Feb 2012, 10:54
Wieso müssen Gamer-Produkte eigentlich immer so hässlich sein?
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Avatar Unregistriert
Unregistriert
#8 | 04. Feb 2012, 10:55
Ich möchte keine Tastatur mehr missen ohne zusätzliche 18 Shortcut keys an der Seite. Das macht die Handhabung komplexer Spiele einfach so viel komfortabler. Ein hoch auf meine alte abgenutzte Logitech G11
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Avatar Unregistriert
Unregistriert
#9 | 04. Feb 2012, 10:56
Zitat von Noch verfügbarer Name:
Wieso müssen Gamer-Produkte eigentlich immer so hässlich sein?

weil sie vermuten, sie würden damit lediglich eine Zielgruppe der 12 bis 15 jährigen ansprechen.
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Avatar chr15714n
chr15714n
#10 | 04. Feb 2012, 10:57
HÄNDE WEG VON DER X6!!!!!

Wie kann man eine Spieletastatur herstellen, bei der der gleichzeitige Tastenanschlag von W (nach vorne laufen), STRG links (ducken/liegen), und R (Nachladen) nicht funktioniert?

So etwas darf nicht sein, das ist eine Standardkonfiguration!
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