Intel-CPUs mit Grafikkern : Prozessoren wie der Core i7 6700K bieten einen Grafikkern, der laut Intel für die meisten Spieler ausreicht. Prozessoren wie der Core i7 6700K bieten einen Grafikkern, der laut Intel für die meisten Spieler ausreicht.

Zum Thema Intel Core i7 6700K ab 329 € bei Amazon.de Die direkt in Prozessoren integrierten und trotzdem recht leistungsfähigen Grafikkerne wurden von AMD eingeführt. Zuvor gab es lediglich Grafikkerne in Chipsätzen, die jedoch extrem leistungsschwach waren. Daher ist AMD aktuell noch immer führend in diesem Gebiet, doch Intel holt seit einiger Zeit in Sachen Leistung auf. Nun ist Intel sogar davon überzeugt, dass die Grafikleistung aktueller Intel-Prozessoren für die meisten Spieler vollkommen ausreicht und diese deswegen keine zusätzliche Grafikkarte mehr benötigen.

Die schnellsten Prozessoren von Intel mit ihren Iris oder Iris Pro genannten Grafikkernen sind laut Intel-Vizepräsident Gregory Bryant in der Lage, 80 Prozent der existierenden Desktop-Grafikkarten in der Leistung zu übertreffen. Casual- und Mainstream-Spieler müssten daher keine Grafikkarte mehr kaufen. Bryant versprach auch weitere Verbesserungen auf diesem Gebiet und verwies darauf, dass die Leistung der Intel-Grafikkerne in den letzten fünf Jahren um das Dreißigfache gestiegen sei.

Ein Problem dabei sei aber, dass man das nicht ausreichend kommuniziert habe, was sich in Zukunft ändern soll. Ein aktueller Skylake-Prozessor wie der Core i7 6700K kann laut Bryant beispielsweise drei 4K-Bildschirme gleichzeitig ansprechen, auch wenn das natürlich nicht mit einer gleichzeitig guten Spieleleistung einhergeht.

Für überzeugte Gamer, die ihre PC-Spiele mit hohen Auflösungen und Details spielen wollen, führt vermutlich aber noch längere Zeit kein Weg ein einer zusätzlichen Grafikkarte vorbei. Außerdem dürfte die Leistung von Grafikkarten in wenigen Monaten einen enormen Leistungssprung vollziehen, wenn AMD und Nvidia ihre neuen Generationen vorstellen und dabei seit Jahren erstmals wieder auf einen aktuellen Fertigungsprozess setzen. Hier hat Intel bislang einen klaren Vorteil, der dann verloren gehen dürfte.

Quelle: PC World