Creative Soundblaster Recon 3D

Soundkarten   |   Datum: 16.06.2012
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Creative Soundblaster Recon 3D im Test | Seite 2

Quad-Core-Soundkarte für Headset-Spieler

Bessere Sprachübertragung

Unter »Crystal Voice« fasst Creative Funktionen zusammen, die für bessere Sprachverständlichkeit sorgen und die es bislang nur für das X-Fi Topmodell Titanium HD (130 Euro) gibt. Bei der Recon-3D-Serie werden diese Funktionen allerdings vom Soundchip beschleunigt. Im »Crystal Voice«-Reiter des Recon-3D-Treibers wählen Sie zum einen ohne Umweg über die Windows-Systemsteuerung bequem zwischen am PC angeschlossenen Mikrofonen beziehungsweise den vorhandenen Audio-Eingängen und die Mikrofonempfindlichkeit sowie den Verstärkungsgrad. Dazu kommt ein Nebengeräuschfilter und eine Echounterdrückung. Hinter »Smart Volume« verbirgt sich ein regelbarer Kompressor, der auf Wunsch dafür sorgt, dass Ihre Stimme stets in etwa gleich laut übertragen wird, egal ob Sie gerade lauter oder leiser ins Mikro sprechen. Dazu kommen 18 voreingestellte Effekte, die Ihre Stimme auf Wunsch von Alien bis Zwerg verändern.

Creative Soundblaster Recon 3D : Die Möglichkeit den Aufnahmewinkel des den Fatal1ty-Modellen beiliegenden Stereomikrofons zu definieren, hilft Rückkoppelungen zu vermeiden, wenn Sie über Lautsprecher statt Headset kommunizieren. Die Möglichkeit den Aufnahmewinkel des den Fatal1ty-Modellen beiliegenden Stereomikrofons zu definieren, hilft Rückkoppelungen zu vermeiden, wenn Sie über Lautsprecher statt Headset kommunizieren.

Die »Focus«-Funktion schließlich dient zum Verändern des Aufnahmewinkels des den Fatal1ty-Modellen beiliegenden Stereomikrofons. Bei engem Winkel müssen Sie direkt vor dem Mikrofon sprechen, dafür werden Nebengeräusche von Klangquellen außerhalb des Winkels effizient herausgefiltert. Bei weiterem Winkel haben Sie dagegen mehr Bewegungsfreiheit. Praktisch ist die Focus-Funktion also vor allem für Spieler, die lieber einen (hochwertigen) Kopfhörer und ein Tischmikrofon statt eines Headsets verwenden. Allerdings muss es zwingend das beiliegende Stereomikrofon sein, das eine klare, wenn auch etwas blecherne Sprachaufnahme bietet, sonst klappt die Focus-Funktion nicht.

Scout Mode

Creative Soundblaster Recon 3D : Der separate Kopfhöhreranschluss vereinfacht den Mischbetrieb mit Headset und Boxen. Der separate Kopfhöhreranschluss vereinfacht den Mischbetrieb mit Headset und Boxen. Ebenfalls neu ist der »Scout Mode«, der für bessere Ortbarkeit von gegnerischen Schritten und leisen Geräuschen sorgen soll, die im Gefechtslärm leicht untergehen. Unserer Meinung nach ist diese Funktion ein simpler Kompressor, der zwar leise Geräusche lauter und laute Geräusche leiser macht, sodass Sie teils tatsächlich leise Schritte leichter wahrnehmen. Allerdings verlieren die Klangkulissen auch spürbar an Dynamik und Räumlichkeit, was unterm Strich keinen Spaß macht und auch keine spürbaren Vorteile bei der akustischen Ortung von Gegnern bringt. Praktisch finden wir allerdings, dass Sie im Treiber eine Tastenkombination definieren können, über die Sie den »Scout Mode« in Spielen nahtlos ein- und ausschalten.

Klang Spiele

Doch nun zur wichtigsten Frage: Wie klingt die Recon 3D in Spielen, Musik und Filmen? Die Klangqualität des im Chip integrierten Wandlers ist im Test gut, wenn auch nicht wirklich hochwertig. Ohne Effekte und zugeschalteten Equalizer klingen alle drei PCI-Express-Modelle der Recon 3D klar differenziert und die Auflösung ist gut. Im Vergleich zu Soundkarten mit hochwertigeren Wandlern fehlt aber das letzte Quäntchen Detailtreue und Dynamik, sodass etwa sehr filigrane Höhen weniger präzise klingen und die Wiedergabe etwas gepresster und weniger luftig wirkt. Allerdings bemerken Sie das nur mit hochwertigen Kopfhörern oder Lautsprechern und bei hochqualitativen Musikaufnahmen. Wer nicht gerade ein absoluter HiFi-Enthusiast (mit entsprechend teurem Equipment) ist, merkt davon nichts. Für Spieler viel wichtiger ist die Qualität der Raumklangsimulation, die sich bei der Recon-Serie jetzt unter »THX Trustudio Pro« statt wie bei der X-Fi unter »CMSS-3D« findet.

Creative Soundblaster Recon 3D : Die exzellente Raumklangsimulation der Recon 3D lässt sich in der Intensität (Regler »Surround«) anpassen und liefert beeindruckend räumliche Klangeindrücke. Die exzellente Raumklangsimulation der Recon 3D lässt sich in der Intensität (Regler »Surround«) anpassen und liefert beeindruckend räumliche Klangeindrücke.

Und da leistet sich die Creative Soundblaster Recon 3D keinerlei Schwächen – eine derart überzeugende Räumlichkeit in Titeln wie Battlefield 3 schaffen bislang nur die X-Fi-Vorgänger. In Verbindung mit einem guten Stereo-Headset (ab 50 Euro aufwärts) entfaltet sich der brachiale Schlachtenlärm in beeindruckendem 3D-Klang um die Spielfigur herum. Selbst Höhenunterschiede wie etwa beim Überflug eines Helikopters setzt die Raumklangsimulation im Test glaubhaft um, und wir fühlen uns akustisch mitten ins Geschehen versetzt. Im Vergleich zur bereits sehr guten Surround-Simulation der X-Fi kann die Recon 3D subjektiv hier sogar noch wenig mehr überzeugen, der Unterschied ist aber marginal.

Unterm Strich scheinen die Algorithmen von THX Trustudio Pro und dem CMSS-3D der X-Fi-Serie jedenfalls sehr ähnlich zu sein, denn der räumliche Eindruck liegt bei beiden Verfahren auf ähnlichem, sehr hohen Niveau. Für Spieler ohne ausreichend Platz und Budget für ein ausgewachsenes 5.1-System oder mit lärmempfindlichen Nachbarn ist die Kombination aus Soundblaster-Karte (egal ob X-Fi oder Recon 3D) sowie einem guten Stereo-Headset unserer Meinung nach jedenfalls absolut empfehlenswert.

Klang Filme und Musik

Ähnlich verhält es sich bei Filmen, die Raumklangsimulation funktioniert bei entsprechender Tonspur ebenfalls sehr gut. Das Problem der vor allem bei 5.1-Lautsprechern häufig zu leisen Stimmen entschärft die »Dialog Plus«-Funktion meist spürbar, indem es die entsprechenden Frequenzbereiche stärker in den Vordergrund rückt. Auch beim Musikhören macht die Recon 3D eine gute Figur, vor allem die bereits von der X-Fi-Serie bekannte »Crystalizer«-Funktion verhilft dem in der Standardeinstellung etwas flachen Eindruck zu spürbar mehr Brillanz und Dynamik, ohne die Klangcharakteristik zu verändern. Ob man die Funktion mag, ist allerdings Geschmackssache. Musikliebhaber mit Anspruch verschmähen den Crystalizer in der Regel, die meisten Probehörer aus der Redaktion und dem Bekanntenkreis empfinden das Resultat allerdings als positiv.

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Avatar YouFail
YouFail
#1 | 16. Jun 2012, 01:11
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#2 | 16. Jun 2012, 01:28
Zitat von YouFail:
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.
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Avatar xenix1
xenix1
#3 | 16. Jun 2012, 01:29
Geht mir ganz genau so, früher haben sie CPU ganz schön entlastet, heute fällt es mir gar nicht mehr auf.
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Avatar krucki
krucki
#4 | 16. Jun 2012, 01:57
Sehr enttäuschend was Creative da abliefert. Hatte eher an eine Verbesserung der X FI gedacht, na das war wohl nichts.
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Avatar Lumilicious
Lumilicious
#5 | 16. Jun 2012, 02:11
Zitat von Magicnorris:

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.

bzw Kopfhörer. Ich höre schon einen enormen Unterschied zwischen einem Realtek Onboard-chip, einer normalen X-Fi Titanium und meiner Auzentech Bravura (die einen KHV, und auswechselbare OPAMPs hat).

Das ganze wird umso deutlicher, wenn man einen Hochohmigen Kopfhörer an einer kleinen Xfi/Onboard Karte betreibt - da diese keinen Kopfhörerverstärker haben, der zwingend Notwendig ist, wenn man gewisse Kopfhörer benutzt.

Anyways: die wichtigste Frage wird in dem Test nicht beantwortet, vor allem weil es damit in den letzten Jahren bei Creative Probleme gab. Wie sieht die Zuverlässigkeit der Treiber unter Windows 7 (und Vista, eventuell auch Win8) aus?

Bei meiner Bravura (nutzt die Creative XFI Treiber) und meiner Titanium (in nem anderen Rechner) passiert es sehr oft, dass mein Win7 die Karten überhaupt nicht mehr erkennt und ein Reboot nötig ist (oder ein "schnelles" deinstallieren über den Geräte Manager, was leider alle Einstellungen löscht). Öfter auch mehrere Reboots bis sie wieder erkannt wird.
Ich bin nicht der einzige mit dem Problem, es ist ja durchaus bekannt dass das wohl bei jeder X-Fi unter Win7/Vista ab und zu passiert.

Ist das bei den Recon Modellen immer noch der Fall? Wie lange wurden die Karten getestet?

Wegen diesem Scheiß überlege ich jetzt schon seit ein paar Monaten auf eine Xonar Essence STX von Asus umzusteigen, da die Treiber dort wohl besser laufen sollen.

Wäre mal interessant zu wissen, ob Creative das in den Griff bekommen hat.
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Avatar Kehool
Kehool
#6 | 16. Jun 2012, 02:19
Zitat von Magicnorris:

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.


das entsprechende lautsprecher set bekommt man aber auch nicht unter 500€ insofern ist es für die meisten nutzer ziemlich egal

auf 200€ lautsprechern klingt onboard und dedizert so ziemlich gleich, vor allem wenn das spiel, oder die audiodatei nicht mehr hergibt
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Avatar Wasper
Wasper
#7 | 16. Jun 2012, 02:33
Zitat von Kehool:


das entsprechende lautsprecher set bekommt man aber auch nicht unter 500€ insofern ist es für die meisten nutzer ziemlich egal


Was ein Blödsinn. Wenn man keine Ahnung hat...
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Avatar jo0
jo0
#8 | 16. Jun 2012, 02:45
Zitat von YouFail:
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D


Den Klangunterschied zwischen einer Onboard Soundkarte und einer Externen hört meiner Meinung nach schon bei 20€ Headsets...

Muss aber auch sagen, dass ich schon länger keine Onboard Soundkarte mehr gehört habe.. Vielleicht sind die ja mittlerweile etwas besser geworden..
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Avatar KaiserBecks
KaiserBecks
#9 | 16. Jun 2012, 02:45
Man sollte zu einer X-Fi der Vorgaengergeneration greifen? Asus Karten sind sowohl fuer Spieler als auch fuer Musikliebhaber seit Jahren besser.
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Avatar rob81
rob81
#10 | 16. Jun 2012, 02:53
Ne, Creative ist wegen EAX für Spieler besser.
Aber man hat dafür Probleme mit Treibern...

Und ohne die THX Console zum konfigurieren der Abstände geht gar nix.
Merkt man sofort wenn man irgendwelche Diskussions Streams hört, dann sind die Stimmen ganz links. Erst mit korrekten Abständen wirkt es als ob es aus dem Monitor kommt. Die Boxen sind auf dem Schreibtisch - merkt man ganz extrem, auch auf kurze Distanz !

Ohne dieses tool muss man genau mittig zwischen den Boxen hocken und das geht bei vielen Tischen nicht.
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