Creative Soundblaster Recon 3D

Soundkarten   |   Datum: 16.06.2012
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Creative Soundblaster Recon 3D im Test | Seite 3

Quad-Core-Soundkarte für Headset-Spieler

Fazit

Creative Soundblaster Recon 3D : Unterm Strich stößt uns beim Test der Creative Soundblaster Recon 3D zunächst der Wegfall zahlreicher Funktionen sauer auf, vor allem für Hobbymusiker bietet die neue Soundblaster überhaupt nichts mehr. Auch mit der dreisten Werbung für eine angeblichen »Quad-Core-Soundchip« greift Creative daneben, beschleunigt die Recon-Serie doch weniger Funktion in Hardware als die Vorgänger. Kurz gesagt: die Hardware der Recon-Serie dürfte deutlich weniger leistungsfähig sein als bei den X-Fi-Vorgängern, Quad Core hin oder her.

Allerdings müssen wir auch zugeben, dass kaum ein Spieler die Funktionen des Musikerstellungsmodus der X-Fi jemals genutzt haben dürfte und die fehlende EAX-Beschleunigung bei jedem halbwegs aktuellen Dual-Core-Prozessor nicht mehr ins Gewicht fällt. Bei den für Spielern wichtigen und häufig genutzten Funktionen macht die Recon 3D zudem auch alles richtig: Die Raumklangsimulation ist spitze und schafft beeindruckende 3D-Klangwelten. Dazu kommt ein Treiber, der alle für Spiele und Sprachkommunikation wichtigen Funktionen übersichtlich bündelt und wesentlich komfortableren Zugriff darauf bietet als das bei den X-Fi-Vorgängern oder der Konkurrenz.

Die Preisgestaltung ist angesichts der höchstwahrscheinlich günstiger zu fertigenden Recon-Hardware gegenüber den Vorgängern aber noch eine Frechheit. Einzig das Basismodell Soundblaster Recon 3D in der Bulk-Version ohne Zubehör hat mit etwa 65 Euro einen akzeptablen Preis. Die 20 Euro teurere Retail-Version lohnt sich dagegen nicht, da kein den Aufpreis rechtfertigendes Zubehör beiliegt. Und die absolut identisch klingenden Fatal1ty-Modelle sind mit 125 Euro für die Fatal1ty Professional (mit Stereomikrofon, Abdeckblech und roten LEDs) und 160 Euro für die Fatal1ty Champion (mit zusätzlichem Fronteinschub) im Vergleich viel zu teuer. Wer mehr Wert auf hochwertige Wandler legt als auf bequeme Bedienung oder Hobbymusiker ist, sollte nach wie vor zu einer Soundblaster X-Fi der Vorgängergeneration greifen.

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Creative Soundblaster Recon 3D
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Avatar YouFail
YouFail
#1 | 16. Jun 2012, 01:11
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#2 | 16. Jun 2012, 01:28
Zitat von YouFail:
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.
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Avatar xenix1
xenix1
#3 | 16. Jun 2012, 01:29
Geht mir ganz genau so, früher haben sie CPU ganz schön entlastet, heute fällt es mir gar nicht mehr auf.
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Avatar krucki
krucki
#4 | 16. Jun 2012, 01:57
Sehr enttäuschend was Creative da abliefert. Hatte eher an eine Verbesserung der X FI gedacht, na das war wohl nichts.
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Avatar Lumilicious
Lumilicious
#5 | 16. Jun 2012, 02:11
Zitat von Magicnorris:

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.

bzw Kopfhörer. Ich höre schon einen enormen Unterschied zwischen einem Realtek Onboard-chip, einer normalen X-Fi Titanium und meiner Auzentech Bravura (die einen KHV, und auswechselbare OPAMPs hat).

Das ganze wird umso deutlicher, wenn man einen Hochohmigen Kopfhörer an einer kleinen Xfi/Onboard Karte betreibt - da diese keinen Kopfhörerverstärker haben, der zwingend Notwendig ist, wenn man gewisse Kopfhörer benutzt.

Anyways: die wichtigste Frage wird in dem Test nicht beantwortet, vor allem weil es damit in den letzten Jahren bei Creative Probleme gab. Wie sieht die Zuverlässigkeit der Treiber unter Windows 7 (und Vista, eventuell auch Win8) aus?

Bei meiner Bravura (nutzt die Creative XFI Treiber) und meiner Titanium (in nem anderen Rechner) passiert es sehr oft, dass mein Win7 die Karten überhaupt nicht mehr erkennt und ein Reboot nötig ist (oder ein "schnelles" deinstallieren über den Geräte Manager, was leider alle Einstellungen löscht). Öfter auch mehrere Reboots bis sie wieder erkannt wird.
Ich bin nicht der einzige mit dem Problem, es ist ja durchaus bekannt dass das wohl bei jeder X-Fi unter Win7/Vista ab und zu passiert.

Ist das bei den Recon Modellen immer noch der Fall? Wie lange wurden die Karten getestet?

Wegen diesem Scheiß überlege ich jetzt schon seit ein paar Monaten auf eine Xonar Essence STX von Asus umzusteigen, da die Treiber dort wohl besser laufen sollen.

Wäre mal interessant zu wissen, ob Creative das in den Griff bekommen hat.
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Avatar Kehool
Kehool
#6 | 16. Jun 2012, 02:19
Zitat von Magicnorris:

Dann nehme ich mal an, dass du nicht die entsprechenden Lautsprecher hast.


das entsprechende lautsprecher set bekommt man aber auch nicht unter 500€ insofern ist es für die meisten nutzer ziemlich egal

auf 200€ lautsprechern klingt onboard und dedizert so ziemlich gleich, vor allem wenn das spiel, oder die audiodatei nicht mehr hergibt
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Avatar Wasper
Wasper
#7 | 16. Jun 2012, 02:33
Zitat von Kehool:


das entsprechende lautsprecher set bekommt man aber auch nicht unter 500€ insofern ist es für die meisten nutzer ziemlich egal


Was ein Blödsinn. Wenn man keine Ahnung hat...
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Avatar jo0
jo0
#8 | 16. Jun 2012, 02:45
Zitat von YouFail:
Merke keinen Unterschied zwischen Onboard und speziellen Soundkarten, aber jedem sein Hobby :D


Den Klangunterschied zwischen einer Onboard Soundkarte und einer Externen hört meiner Meinung nach schon bei 20€ Headsets...

Muss aber auch sagen, dass ich schon länger keine Onboard Soundkarte mehr gehört habe.. Vielleicht sind die ja mittlerweile etwas besser geworden..
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Avatar KaiserBecks
KaiserBecks
#9 | 16. Jun 2012, 02:45
Man sollte zu einer X-Fi der Vorgaengergeneration greifen? Asus Karten sind sowohl fuer Spieler als auch fuer Musikliebhaber seit Jahren besser.
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Avatar rob81
rob81
#10 | 16. Jun 2012, 02:53
Ne, Creative ist wegen EAX für Spieler besser.
Aber man hat dafür Probleme mit Treibern...

Und ohne die THX Console zum konfigurieren der Abstände geht gar nix.
Merkt man sofort wenn man irgendwelche Diskussions Streams hört, dann sind die Stimmen ganz links. Erst mit korrekten Abständen wirkt es als ob es aus dem Monitor kommt. Die Boxen sind auf dem Schreibtisch - merkt man ganz extrem, auch auf kurze Distanz !

Ohne dieses tool muss man genau mittig zwischen den Boxen hocken und das geht bei vielen Tischen nicht.
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