Der ultimative Treiber-Guide: Geforce
Nvidia-Treiber optimal einstellen
Grafikkarten sind mehr als nur Hardware. Um das Maximum aus ihrer Nvidia Geforce zu holen, sind die Treiber-Einstellungen entscheidend. Wir erklären alle Geforce-Funktionen und haben den Download.
Von
Fabian Lein |
Datum:
16.02.2009
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Knapp die Hälfte aller GameStar-Leser haben eine Geforce-Grafikkarte. Nur etwa jeder Fünfte davon beschäftigt sich regelmäßig mit aktuellen Treiber-Versionen. Wer aber nur einmal im Jahr einen neuen Treiber aufspielt, verschenkt viel Spieleleistung. Darüber hinaus steuern Sie im Grafikkarten-Treiber andere wichtige Einstellungen wie etwa die Bildqualität, den Mehrschirmbetrieb sowie die Videobeschleunigung. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie den Treiber optimal einstellen und welche Einstellungen was bewirken.
Download
Grundsätzliches
Zu Beginn sollten Sie zum einen den aktuellen Nvidia-Treiber herunterladen und installieren; das ist aber nicht zwingend nötig, um unsere Anleitung zu verwenden. Zunächst klicken Sie mit rechten Maustaste auf den Desktop-Hintergrund und wählen »NVIDIA Systemsteuerung«. Weil beim ersten Start wichtige Einstellungen verborgen bleiben, wechseln Sie per »Ansicht/Erweiterte Optionen« zu den erweiterten Einstellungen.
Nachdem Sie die Nvidia-Systemsteuerung geöffnet haben, sehen Sie ein in zwei Hälften geteiltes Fenster. Auf der linken Seite strukturiert eine Baumansicht die Hauptschaltflächen »3D-Einstellungen«, »Anzeige« und »Video und Fernsehen« . Auf der rechten Seite sehen Sie den jeweils angewählten Unterpunkt der oben genannten Kategorien. Wenn Sie in den Menüs Werte verändern, dann erscheinen unten rechts im Fenster die Schaltflächen »Übernehmen« und »Abbrechen«.
Wenn Sie diesen Artikel lesen, um das letzte bisschen Leistung aus Ihrer Grafikkarte rauszuholen oder die Bildqualität einzelner Anwendungen zu verbessern, dann empfiehlt es sich vor dem Verändern jeglicher Einstellungen einen Benchmark mit den aktuellen Einstellungen vorzunehmen. Diese dienen dann als Vergleichswerte zu den Ergebnissen mit veränderter Bildqualität.
3D-Einstellungen
Der Hauptpunkt »3D-Einstellungen« lässt sich mit dem Grafikoptionen eines Spiels vergleichen. Hier können Sie zum Beispiel Kantenglättung und vertikale Synchronisation aktivieren. Im Gegensatz zu einem Spiel dürfen Sie diese Einstellungen unter anderem auch für alle 3D-Anwendungen festlegen. Zudem erstellen Sie an dieser Stelle Profile für Spiele.
Bildeinstellungen mit Vorschau anpassen
Die Auswirkungen Ihrer Einstellungen können Sie in der Voransicht betrachten. Klicken Sie links den Unterpunkt »Bildeinstellungen mit Vorschau anpassen« an, so gelangen Sie zu einem Fenster mit einem rotierendem Nvidia-Logo. Links neben der Echtzeit-Ansicht zeigen zwei Beispielbilder die technischen Extrema.
Unter dem Logo befinden sich drei Menüpunkte.»Die 3D-Anwendungen entscheiden lassen« heißt, dass die Einstellungen im Spiel Vorrang vor denen im Treiber haben. Mit »Fortgeschrittene 3D-Bildeinstellungen verwenden« und »Dorthin bitte« bestimmen Sie im Detail die Grafikeinstellungen (mehr zu diesem Punkt lesen im folgenden Abschnitt). Der letzte Schalter in der Liste, »Meine bevorzugte Einstellung mit folgendem Schwerpunkt verwenden«. Darunter befindet sich ein Regler, mit dem Sie zwischen »Geschwindigkeit«, »Ausbalanciert« und »Qualität« wählen können. Zum Verdeutlichen der Auswirkungen passt sich das Vorschau-Fenster der gewählten Einstellung an. Von diesen Punkten ist der Erste und standardmäßig auch aktivierte für die meisten Anwender auch der sinnvollste. Hier wird der Anwendung die Verantwortung über die Qualität der Grafik überlassen.
3D-Einstellungen verwalten
Im Unterpunkt »3D-Einstellungen verwalten« sehen Sie eine Liste, die durch zwei Reiter in die Spalten »Globale Einstellungen« und »Programmeinstellungen« unterteilt ist.
Hier sehen Sie das »3D-Einstellungen verwalten«-Menü mit dem Unterpunkt für Programm-Profile. Hinter dem Reiter »Programm Einstellungen« verbirgt sich die gleiche Liste mit Optionen wie unter dem Reiter »Globale Einstellungen«. Oberhalb können Sie das Programm auswählen, für das ein Profil erstellt beziehungsweise verändert werden soll. Daneben ist eine Schaltfläche mit der Aufschrift »Hinzufügen«, mit der sich manuell Programme hinzufügen lassen. Dies ist zum Beispiel nützlich, wenn nach einer Neuinstallation von Windows die gewünschte Anwendung nicht mehr in der Liste auftaucht.
Kommen wir nun zu der Liste mit Grafikoptionen. Vorweg - wenn Sie hier Einstellungen vorgenommen haben, die Spiele oder andere Programme zum Absturz bringen oder Grafikfehler zur Folge haben, dann können Sie die Einstellungen per »Wiederherstellen« auf die Standardwerte zurücksetzen. Die von Nvidia empfohlenen Einstellungen sind stets mit einem kleinen Logo links neben den Werten in den Drop-Down-Menüs gekennzeichnet. Im Falle von Abstürzen raten wir dazu, Schritt für Schritt nur einzelne Werte zu verändern, da Sie mit diesem Verfahren zuverlässig die Fehlerquellen eingrenzen können. Kommen wir nun zu den einzelnen Einstellungen: