| | |
| Freitag, 30.07.2010 Hardware - Praxis Sprachtools für Spieler im Test Multiplayer-Spiele werden mit jeder Generation komplexer und erfordern mehr Koordination unter den Teamkollegen. Dabei ist es egal, ob Sie Shooter oder Online-Rollenspiele bevorzugen, der Zuruf taktischer Kommandos kann spielentscheidend sein. Wir vergleichen die wichtigsten Programme im Test. » Skype » Google Talk » Xfire » Ventrilo » Teamspeak » Mumble » Fazit Wir vergleichen in unserem Test Xfire, Google Talk, Mumble, Ventrilo, Teamspeak und Skype und beleuchten deren Funktionen näher. Bei den getesteten Anwendungen fallen nur bei Mumble, Ventrilo und Teamspeak Gebühren für das optionale Betreiben eines Servers bei einem kommerziellen Provider an. Die Miete eines Servers für zehn bis fünfzehn Teilnehmer fängt schon bei wenigen Euro pro Monat an. Für etwa zehn Euro kriegen Sie schon Server mit einer Kapazität von 20 bis 50 Teilnehmern. Fast alle Anbieter lassen ein monatliches Kündigen des Mietvertrages zu. Neben der professionellen Wartung liegt der Vorteil eines gemieteten Servers in der steten Erreichbarkeit unter einer festen Adresse, die nicht von einem Mitspieler abhängt. Die Administration der Server erfolgt dann über ein Web-Interface im Browser. Die Verzögerung vom eigenen Mikrofon zum Teamkameraden liegt bei allen Testkandidaten bei einer bis eineinhalb Sekunden. Von Haus aus unterstützt nur Ventrilo die Displays der beliebten G-Serie (G15, G13, G19 und Z-10 Lautsprecher) von Logitech. Zumindest für die jeweiligen Chatfunktionen gibt es aber für alle Probanden abgesehen von Google Talk von Nutzern erstellte Plug-Ins.Für das beliebte Teamspeak steht sogar eine breite Auswahl parat. Skype![]() Eine Schaltfläche (oder Hotkey) zum Hinzufügen eines Anrufers beim Konferenzleiter zu einer bestehenden Konferenz fehlt leider auch in Version 4. Für große, im Sprach-Chat koordinierte Gruppengefechte mit fünfoder mehr Teilnehmern ist Skype wegen seines Bandbreitenverbrauchs von 5 KByte/s bei zwei gleichzeitig sprechenden Teilnehmern aber ungeeignet, da sich, anders als beim Server-Gestützten Ventrilo oder Teamspeak beim Konferenzleiter die Bandbreite summiert und so schnell dessen Internetleitung blockiert. Besonders bei Ego-Shootern kommt es dann oft zu störenden Verzögerungen.
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet? » Zur kostenlosen Anmeldung
-=oWn4g3=-
#1 | 10. May 2009, 19:31
Gute Zusammenfassung. Da Ihr allerdings auf Spieletauglichkeit testet, wäre eine genauere Betrachtung der Verzögerungen wünschenswert gewesen.
Hier liegt meines Erachtens Mumble ganz vorn, ein einfacher Test mit der Ansage "Spring" zu einem Freund in einem Spiel macht hier die Unterschiede sehr deutlich. Teamspeak hat in meinem Bekanntenkreis schon länger ausgedient.
Fisto
#2 | 10. May 2009, 21:09
finde teamspeak im moment auch ziemlich schlecht! aber soviel ich weiß soll ja schon bald eine neue version kommen da siehts evtl dann schon wieder anders aus
im moment ist meines erachtens auch mumble einer der besten!
Andip
#3 | 10. May 2009, 22:17
Ventrilo ist ganz klar die #1, weiß nicht wieso GS da Skype als "Vorbild" nimmt.
Es ist im Prinzip genauso einfach wie Skype, man muss auch nur zu einem Server verbinden und schon kann man quatschen. Nur halt noch viel mehr, wenn man sich auch nur 5 Minuten das erklären lässt.
Onassis
#4 | 10. May 2009, 22:39
Unser Clan nutzt momentan Mumble und ist sehr zufrieden damit:
- viel bessere Sprachqualität als bei TS - preiswerte/kostenlose Server - automatisches Overlay in vielen Spielen automatisch - gut konfigurierbar - OpenSource Mich persönlich hat vor allem die guten Einstellmöglichkeiten für die Voice-Activation überzeugt: auf der letzten Lan eine echte Wohltat.
bastille
#5 | 10. May 2009, 22:56
*jo, ts3 kommt schon bald.
ts3 wird die ingame-engine von duke nukem forever.
Dönermann
#6 | 10. May 2009, 23:03
Schade das Shockvoice nicht getestet wurde. Ich benutz das zusammen mit paar Kumpels seit einiger Zeit. Von der Verzögerung her viel besser als TS.
realCHAOS
#7 | 11. May 2009, 01:36
Auch bei Xfire kann man zwsichen Push-to-Talk und Voice Activation wechseln. Erwähne das nur weil es bei den letzten Kandidaten expliziet genannt wurde und bei xfire nicht.
Und Sound ist ne absolute gemschmacksfrage, ich mag die Dumpfen Bass-Sounds des Programmms, während mir die Handyartigen schrillen Klinger bei Skype tierisch nervten. Trotzdem Cooler Artikel, Mumble klingt wie ein Programm das man mal testen sollte. Was in solchen Test leider kaum gecheckt werden kann ist die Vertäglichkeit der Dienste mit anderer Software, z.B. war ich ursprünglich mit Skype ganz zu frieden, aber Skype nicht mit meinem Localhost, weswegen ich mich von dem Programm trennen musste :D.
Chriss0r
#8 | 11. May 2009, 02:27
ja der test kommt mir auch etwas knapp vor, einfach das wichtigste Kriterium weggelassen. Und genau das ist bei TS2 so mangelhaft. Skype frisst neben Bandbreite meiner Meinung auch noch ziemlich viel PC Leistung, was klar ist, da es ja nicht als "neben-voice-prog" gedacht wurde.
Ich mache in letzter Zeit sehr gute Erfahrungen mit Mumble, nur das ich die Geräusch Unterdrückung nicht eingestellt bekomme... entweder man hört mich nicht, oder es aktiviert sich bei jeder Kopfbewegung.
SirRichie
#9 | 11. May 2009, 05:05
Die CPU last hätte definitiv miteinbezogen werden sollen. In Zeiten von Multicores und der Grafikkarte als bestimmender Leistungsfaktor ist das zwar nicht mehr ganz so wichtig, hätte aber Erwähnung finden sollen.
Ach ja: Skype (zumindest 4.0) hat einen Button um jemanden zur Konferenz hinzuzufügen (heißt halt "zur Konferenz einladen" tut aber genau das). Bitte korrigieren.
Galakto-009
#10 | 11. May 2009, 08:51
@SirRichie
Jedoch ist dieser in einem Untermenue versteckt und erscheint, wie im Artikel beschrieben, nicht im Annehmen Dialog eines eingehenden Anrufs.
| |