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SSDs   |   Datum: 12.08.2011
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Windows 7 auf SSD umziehen

Umzug statt Neuinstallation

Die Windows-Installation auf eine SSD umzuziehen, muss nicht schwer sein. Wir erklären Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Windows kopieren können und trotzdem maximale SSD-Performance erreichen.

Von Michael Löprich |

Datum: 29.08.2011


Zum Thema » SSD-Festplatte einbauen » FAQ: SSD-Festplatten Was zunächst als Performance-Geheimtipp galt, ist seit einigen Monaten fast schon zum Standard in neuen PCs und Notebooks der Oberklasse geworden: Solid State Drives, kurz SSDs. Diese auf Flash basierenden Datenspeicher bieten wesentlich kürzere Zugriffszeiten sowie höhere Datentransferraten und stechen somit eine herkömmliche Festplatte bei der Leistung locker aus. Viele PC-Nutzer kaufen eine SSD, um von dieser Performance zu profitieren, doch spätestens beim Einbau stellt sich die Frage der Durchführbarkeit eines Systemumzugs. Denn die aktuelle Windows-Installation sollte für viele nach Möglichkeit unverändert auf die neue SSD kopiert werden, um das lästige Neuaufsetzen von Windows zu vermeiden und Benutzereinstellungen zu übernhemen. Wie Sie Ihr bestehendes Windows-7-System auf eine SSD umziehen können, erfahren Sie Schritt für Schritt in diesem Artikel.

Im Folgenden erstellen wir ein Abbild der aktuellen Windows-Systempartition erstellen und kopieren die mithilfe einer selbsterstellten Sicherungs-DVD auf eine SSD. Dafür verwenden wir die kostenlose Testversion von Acronis True Image 2011 von PCWelt.de.

Windows 7 auf SSD umziehen : Mit der Testversion von Acronis True Image 2011 können Sie bequem Ihr Windows 7 auf eine SSD umziehen Mit der Testversion von Acronis True Image 2011 können Sie bequem Ihr Windows 7 auf eine SSD umziehen

Vorbereitung

Zunächst bauen Sie Ihre neue SSD zusätzlich zu Ihren aktuellen Festplatten in Ihren PC ein und starten diesen anschließend. Nun gilt es, der SSD eine Anfangspartition zu geben, die korrektes Alignment gewährleistet (das Alignment gibt den Beginn einer Partition auf einer Festplatte an). Der Speicher auf einer SSD ist in mehrere physikalisch voneinander getrennte Speicherzellen aufgeteilt (Pages). Wenn das Alignment auf einer SSD nicht stimmt, kann es passieren, dass der erste Sektor einer Partition nicht exakt mit einer der Pages übereinstimmt. Somit spricht Windows statt einer gleich zwei Pages bei jedem Schreibzugriff an. Statt nur einem Lösch- und Schreibvorgang bei korrektem Alignment löscht und beschreibt Windows nun zwei Sektoren. Infolgedessen halbieren sich Geschwindigkeit und auch Lebensdauer der SSD.

Windows 7 auf SSD umziehen : Mit dem Windows-internen Tool »diskpart« partitionieren Sie Ihre SSD. Mit dem Windows-internen Tool »diskpart« partitionieren Sie Ihre SSD.

Um das zu vermeiden, klicken Sie auf das Windows-Logo in Ihrer Taskleiste. Geben Sie »diskpart« in das Suchfeld ein und starten Sie das angezeigte Programm. Anschließend geben Sie in der Konsole »list disk« ein. Windows führt jetzt alle Datenspeicher in Ihrem PC auf. Die SSD erkennen Sie an der Größe sowie am freien Speicherplatz. Wählen Sie diese mit dem Befehl »select disk x« (x steht für die Nummer des Laufwerks) und prüfen Sie mithilfe des Befehls »list partition«, ob die SSD auch wirklich unformatiert ist. Ist dies der Fall, erstellen Sie mit »create partition primary align=1024« eine Partition mit dem korrekten Alignment. Desweiteren setzt der Befehl »active« die soeben erstellte Partition auf aktiv. Im Anschluss formatieren Sie das Solid State Drive mit »format fs=ntfs« und geben dem Laufwerk mit »assign letter=x« einen Buchstaben (den Sie frei wählen können). Zu guter Letzt beenden Sie diskpart mit »exit«.

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Avatar macgeifer
macgeifer
#1 | 29. Aug 2011, 13:43
also wenn ich das richtig verstanden hab, hat ne ssd geringere zugriffszeiten und nen höheren datendurchsatz pro sekunde gegenüber einer herkömmlichen platte. (->1. absatz^^)
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Avatar HONK!
HONK!
#2 | 29. Aug 2011, 13:45
Kann ich nur empfehlen, Windows ist auf ner SSD irre schnell!
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Avatar Mr.Burns86
Mr.Burns86
#3 | 29. Aug 2011, 13:55
Zitat von macgeifer:
also wenn ich das richtig verstanden hab, hat ne ssd geringere zugriffszeiten und nen höheren datendurchsatz pro sekunde gegenüber einer herkömmlichen platte. (->1. absatz^^)


Und ? War dir das noch nciht vorher klar ?
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Avatar GoodOldTimes
GoodOldTimes
#4 | 29. Aug 2011, 13:57
Schade, das Trends hier inmmer erst 2-3 Jahre zu spät aufgegriffen werden. SSD isn alter Hut. Und zum Thema: Nen Abbild ist never ever so sauber wie ne vernünftige Neuinstalla die in der heutigen Zeit 1. sauschnell und 2. idioteneinfach zu machen ist.
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Avatar macgeifer
macgeifer
#5 | 29. Aug 2011, 13:58
Zitat von Mr.Burns86:


Und ? War dir das noch nciht vorher klar ?


im artikel steht was von wesentlich höheren zugriffszeiten bei ssd´s
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Avatar Senekha
Senekha
#6 | 29. Aug 2011, 14:01
Externe Tools sind überflüssig, Windows 7 hat soetwas Build In.

Die Partition muss kleiner sein als die Gesamtgröße der SSD (logisch, sonst passt die Partition nicht, wird hier ja auch geschildert).

Dann kann über Systemsteuerung -> Sichern und Wiederherstellen ein Abbild auf eine (USB) Platte erstellt und anschließend via Windows DVD im Reparaturmodus das Image ausgewählt werden. Es wird eingespielt und fertig. Habe ich am vergangenen Freitag gemacht, es gab KEINE Probleme, das geht garnicht einfacher. Da muss auch nichts mit irgendwelchen Konsolenbefehlen gemacht werden.
http://sonic-media.dk/?p=103

Ansonsten guter Artikel, mit Acronis gehts natürlich auch...
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Avatar yello_lotus
yello_lotus
#7 | 29. Aug 2011, 14:08
Weiterer Optimierungs- Tipp für SSD:
Wenn man mehr als 4GB RAM hat, ansonsten kosten diese besagten 4GB ja nicht mal mehr 15,-€
Ramdisk installieren mit einem 4GB Ordner und Jegliche Temporäre Datenordner, so wie die Auslagerungs- Dateien und den Download Ordner da hin legen.

Ist noch schneller als SSD und erhöht die Lebens Dauer höchstwahrscheinlich über die einer normalen Festplatte.

P.S. Das Freie Programm Dataram RAMDisk kann ich da nur empfählen.
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Avatar DrProof
DrProof
#8 | 29. Aug 2011, 14:14
Temp Files deaktivieren... Alles in den Arbeitsspeicher laden und das schreiben auf platte nicht mehr zulassen... bist du weitaus schneller drann als mit SSD... bei 8GB Arbeitsspeicher auch kein Problem...
Ansonsten sind viele günstige Platten im Raid0 verbund genausoschnell wie die SSD.. nein die Zugriffszeiten kann man natürlich dann nicht erreichen...
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Avatar Black-AMD
Black-AMD
#9 | 29. Aug 2011, 15:01
"Im Folgenden erstellen wir ein Abbild der aktuellen Windows-Systempartition erstellen und kopieren die mithilfe einer selbsterstellten Sicherungs-DVD auf eine SSD."

Gibts den Satz auch übersetzt in deutscher Sprache ? ;-)
Danke
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Avatar S3Ri
S3Ri
#10 | 29. Aug 2011, 15:29
Hört mir auf mit SSDs.. die Dinger sind meiner Meinung nach noch nicht ausgereift ! Habe mitlerweile meine dritte SSD drin Vertex / Vertex 2 LE / Jetzt Corsair Force 3 GT und keine dieser SSDs lief bisher Problemlos.. immer wieder mal BlueScreen mitten im Windows oder sie schalten sich einfach mal ab und werden im Bios nicht mehr erkannt.
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