Sony Xperia Tablet Z

Tablets   |   Datum: 17.07.2013
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Sony Xperia Tablet Z im Test

Flaches Freibad-Tablet mit Spitzen-Display

Beim extrem leichten Sony Xperia Tablet Z setzt Sony im Test ungewöhnliche Akzente: So ist der Android-Flachmann elegant designt, rasend schnell und vor Sand sowie Spritzwasser geschützt.

Von Dennis Ziesecke |

Datum: 17.07.2013


Sony Xperia Tablet Z : Apples iPad vergibt uns ein spontanes Bad nicht - das Xperia Tablet Z schon. Apples iPad vergibt uns ein spontanes Bad nicht - das Xperia Tablet Z schon.

Android-Tablets gibt es wie Sand am Meer – weitere uninspirierte 10-Zoll-Standardprodukte brauchen wir nicht. Das hat offenbar auch Sony verstanden und schmückt sein Xperia Tablet Z mit einigen interessanten Extras wie LTE-Datenfunk, Spritzwasserschutz, überragendem Display und flotten Quad-Core-Prozessor. Sofort nach dem Auspacken fällt auf: Das Tablet ist extrem flach und leicht.

Zum Thema » Apple iPad Mini im Test Mini-Tablet – Alles andere als Mini » Asus Google Nexus 7 im Test Das beste Android-Tablet bislang! » Microsoft Surface Pro im Test Ultrabook-Tablet mit Windows 8 und Core i5 Für ein Modell mit 10,1 Zoll Display-Diagonale ist ein Gewicht von nur 495 Gramm tatsächlich beeindruckend - das aktuelle iPad wiegt gute 150 Gramm mehr. Und auch die Höhe des Sony Xperia Tablet Z ist mit 6,9 mm außergewöhnlich gering, selbst das schlanke iPad Mini ist mit 7,2 mm etwas höher. Das Xperia Tablet Z fühlt sich kaum schwerer an als ein typisches 7-Zoll-Gerät. Dennoch steckt viel Hardware im Sony-Tablet: Ein Snapdragon-Vierkerner mit schneller Grafikeinheit, 2,0 GByte RAM und ein HD-Display mit 1.920x1.200 Pixeln Auflösung.

Ob Sony mit dem Xperia Tablet Z neue Maßstäbe bei den Android-Tablets setzt, untersuchen wir im Test des an das Sony Xperia Z -Smartphone angelehnten Tablets. Sony bietet das Xperia Tablet Z in den Farben schwarz, weiß und rot zu Preisen ab 450 Euro an. Der doppelte Flash-Speicher kostet in Form des 32-GB-Modells gut 100 Euro Aufpreis, die von uns getestete LTE-Version ist ausschließlich mit 16 GByte Speicher erhältlich und kostet zum Testzeitpunkt 620 Euro.

Display

Eine der wichtigsten Komponenten eines Tablets ist das Display. Diesen Leitspruch vernachlässigen viele Hersteller, so dass viel zu viele Geräte mit minderwertigen oder bestenfalls durchschnittlichen Bildschirmen auf den Markt kommen. Sony setzt auf hochwertige Displaytechnik, so dass der Umgang mit dem Tablet im Test stets Spaß macht. Ganz so hochauflösend wie das Retina-iPad oder das Nexus 10 ist das Xperia Tablet Z zwar nicht, mit 1.920x1.200 Bildpunkten erreicht das Sony-Tablet aber dennoch eine sehr angenehme Pixeldichte von 224 ppi. Zum Vergleich: Das aktuelle iPad kommt auf 264 ppi. Einzelne Bildpunkte lassen sich aber auch auf dem Sony nicht ausmachen.

Sony Xperia Tablet Z : Das Display ist erstklassig und zeigt brillante Farben bei sehr guten Blickwinkeln. Das Display ist erstklassig und zeigt brillante Farben bei sehr guten Blickwinkeln.

Für besondere Farbtreue soll die Sony Bravia Engine 2 sorgen. Tatsächlich wirken Fotos auf dem Xperia Tablet Z erfreulich natürlich. Die Bildqualität des Displays überzeugt uns im Test - nicht zuletzt auch dank des IPS-Panels, das weite Blickwinkel bietet. Nichts bemerkt haben wir indes von der von Sony versprochenen Schutzbeschichtung gegen Fingerabdrücke, da das Tablet Z ebenso schnell verschmiert wie andere Tablets. Zudem spiegelt der Bildschirm, allerdings nicht stärker als wir es von der Konkurrenz gewohnt sind.

Hardware

Im Inneren des Tablets arbeitet Hardware, wie sie Sony bereits beim Smartphone Xperia Z einsetzt. Für die Rechenleistung sorgt Qualcomms Snapdragon S4 Pro, dessen vier »Krait« genannte Rechenkerne für eine hohe Performance sorgen. Getaktet ist die CPU mit 1,5 GHz und dank des 28-nm-Fertigungsverfahren bleibt der Chip im Betrieb trotz der hohen Taktfrequenz angenehm kühl.

Sony Xperia Tablet Z : Bis einen Meter Tiefe ist das Xperia Tablet Z wasserfest - unseren Badewannentest hat es bestanden Bis einen Meter Tiefe ist das Xperia Tablet Z wasserfest - unseren Badewannentest hat es bestanden Im Gegensatz zu klassischen ARM-SoCs hat Qualcomm den Krait-Kernen zahlreiche Optimierungen spendiert, so dass die Kerne weniger an die älteren Cortex-A9-Cores als eher an die modernen A15-Recheneinheiten erinnern. Die integrierte Grafikeinheit Adreno 320 sorgt für angenehm flüssiges Spielen mit dem Tablet. Zwar rechnen das aktuelle Apple iPad und auch Nvidias Tegra 4 bei Spielen noch schneller, generell überzeugt die Performance des S4 Pro aber.

Anwendungen werden schnell und größtenteils verzögerungsfrei gestartet - kein Wunder angesichts der satten 2,0 GByte RAM. Auch der intern verbaute Flash-Speicher, je nach Modell 16 oder 32 Gigabyte groß, arbeitet zügig. Sollte der interne Speicherplatz nicht ausreichen, bietet das Tablet einen Slot für Micro-SD-Karten mit bis zu 64 GByte. Der ist wie alle anderen Ein- und Ausgänge hinter einer etwas fummelig zu öffnenden Kunststoffkappe verborgen, um das Tablet vor Spritzwasser und Sand zu schützen.

Ebenfalls praktisch im Outdoor-Einsatz ist das bei unserem Testgerät verbaute LTE-Modem. Mit einer Micro-SIM für den schnellen Datenfunk lässt es sich so auch im Freibad oder auf Reisen rasant im Internet surfen. Für den Einsatz in der Wohnung oder im Café unterstützt das Tablet WLAN (802.11 b/g/n, maximal 150 Mbit/sek) und Bluetooth 4.0. Auch NFC ist als Nahbereichsfunk integriert und erlaubt beispielsweise das schnelle Koppeln des Tablets mit Audio- und TV-Lösungen von Sony.

Sony Xperia Tablet Z : Das Tablet Z setzt auf moderne Hardware und ein aktuelles Android Das Tablet Z setzt auf moderne Hardware und ein aktuelles Android

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Avatar MystikSecret
MystikSecret
#1 | 17. Jul 2013, 15:32
Nice, nun können alle Internetsuchtis auch in der Badewanne Facebook stalken und ihr Status durchgeben. :D
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Avatar LyNX-EyED
LyNX-EyED
#2 | 17. Jul 2013, 15:34
Tablet Z... ein Zombie Tablet :)
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Avatar colorado109
colorado109
#3 | 17. Jul 2013, 15:35
Im Stamina Modus hält der Akku gleich viel viel länger :-)
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Avatar flown
flown
#4 | 17. Jul 2013, 15:40
Ich warte ja noch auf die Welle an empörten Käufern, die das mit dem Wasserdicht zu wörtlich nehmen. :D
Klar, es geht nicht kaputt, wenn man ein Glas Wasser drüberkippt, oder es mal zur Show ins Waschbecken hält, aber ich würde das nicht überstrapazieren.

Aber davon abgesehen: Das Tablet sieht so absurd gut aus, das wird nur noch von der tollen Oberflächenbeschaffenheit getoppt. Schön, dass die Firmen mittlerweile verstanden haben, dass es eben auch aufs Design und die Qualität ankommt.

Edit: ich habe gerüchteweise vernommen, das Ladeproblem lässt sich mit dem originalen Dock von Sony umgehen, da dieses irgendetwas anders macht als das Ladekabel (?) Kann das irgendjemand bestätigen?
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Avatar hoodie
hoodie
#5 | 17. Jul 2013, 15:45
Hehe, "Spritzwassergeschützt" und dann ein Bild von einem Tablet beim Tauchen ;)
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Avatar DrProof
DrProof
#6 | 17. Jul 2013, 15:49
Warum habt ihr denn Badeschaum in der Wanne beim Test?

Finde nen Tablett hat eh nix in der Wanne oder im Schwimmbad zu suchen. Da schließt man es doch eh in seinen Spint ein.. Glaub gibt keinen Ort wo mehr Elektronik und Wertsachen geklaut werden wie im Schwimmbad... Oder am Strand...
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Avatar woatkin
woatkin
#7 | 17. Jul 2013, 16:46
Wenn ich im Freibad bin, muss ich natürlich mein Tablet dabeihaben. Ich könnte natürlich im Freibad schwimmen gehen, aber dann würde ich wahrscheinlich eine GANZ WICHTE MELDUNG auf Facebook verpassen. Oder den Fußball live Ticker.
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Avatar Dod
Dod
#8 | 17. Jul 2013, 16:51
Zitat von DrProof:
Warum habt ihr denn Badeschaum in der Wanne beim Test?

Finde nen Tablett hat eh nix in der Wanne oder im Schwimmbad zu suchen. Da schließt man es doch eh in seinen Spint ein.. Glaub gibt keinen Ort wo mehr Elektronik und Wertsachen geklaut werden wie im Schwimmbad... Oder am Strand...


In meiner eigenen Badewanne wurde mir noch nie ein Tablet geklaut :D . Aber Schaum gibts da schon. Vielleicht sollte die GS überall "Symbolbild" drunterschreiben :D .
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Avatar remsem
remsem
#9 | 17. Jul 2013, 17:08
Zitat von hoodie:
Hehe, "Spritzwassergeschützt" und dann ein Bild von einem Tablet beim Tauchen ;)

IP57 beinhaltet den Schutz bei zeitweiligem untertauchen.
Spritzwasser wäre IP54 "klugscheiß".

Kann man mit Android mittlerweile eigentlich richtiges Multitasking betreiben?
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Avatar Bespi
Bespi
#10 | 17. Jul 2013, 17:08
IPS Panels werden immer hochgelobt, obwohl einer der wichtigsten Bildkomponenten, nämlich der Schwarzwert und damit verbunden wiederum der Kontrast bei IPS miserabel ist. Die Blickwinkelabhängigkeit ist dagegen in Wahrheit ziemlich egal, wenn man nur als Einzelperson draufschaut.
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