Razer Black Widow Ultimate

Tastaturen   |   Datum: 29.03.2012
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Razer Black Widow Ultimate 2013 im Test

Überarbeitete mechanische MX-Blue-Tastatur mit Cloud-Treiber

Im Nachtest überzeugt das 2013er-Modell der Razer Black Widow Ultimate mit mehr simultanen Tastenanschläge und besseren Oberflächen, nervt aber mit dem Cloud-Zwang des Synapse-2.0-Treibers.

Von Daniel Visarius |

Datum: 29.03.2012


Razer Black Widow Ultimate 2013 : Die überarbeitete Variante der Razer Black Widow Ultimate hat eine grüne statt blaue Tastenbeleuchtung und matte statt Klavierlackoberflächen.

Razer Black Widow Ultimate 2013
Die überarbeitete Variante der Razer Black Widow Ultimate hat eine grüne statt blaue Tastenbeleuchtung und matte statt Klavierlackoberflächen.

Bei unserem ursprünglichen Test im März 2011 war die Razer Black Widow Ultimate die erste mechanische Tastatur mit umfangreicher Ausstattung - Makrotasten, Tastenbeleuchtung und Headset- sowie USB-Buchsen waren bei mechanischen Tastaturen damals eine Rarität und vor allem nie in Kombination anzutreffen.

Zum Thema » Logitech G710+ im Test Mit leisen MX Browns » CM Storm Quickfire Pro im Test Günstige Tastatur mit MX Reds » Qpad MK-85 Pro Gaming im Test MX Reds und viel Ausstattung » Die besten Spieler-Tastaturen Kaufberatung Tastaturen Inzwischen haben fast alle Zubehörhersteller als Spitzenmodell eine mechanische Tastatur im Angebot, die mehr oder weniger komplett ausgestattet ist. Um gegen die immer zahlreichere Konkurrenz zu bestehen, will Razer die Schwachstellen von Razer Black Widow und Razer Black Widow Ultimate (einziger Unterschied ist die Tastenbeleuchtung) ausgewetzt haben. So hat die neue Tastatur anstelle des für Fingerabdrücke sehr anfälligen Klavierlackgehäuses nun einen mattschwarzen Soft-Touch-Überzug und beherrscht jetzt zehn simultane Tastenanschläge über USB statt wie bisher maximal sechs.

Ebenfalls neu sind die über den Treiber konfigurierbare Blockade der Windows-Tasten, die nun razergrüne statt wie bisher blaue Tastenbeleuchtung sowie die Bindung an Razers Cloud-Treiber Synapse 2.0, ohne den sich keine Makros bearbeiten oder Tasten programmieren lassen. Von der ersten Black Widow übernommen hat Razer dagegen die taktilen und laut klickenden MX-Blue-Schalter, die im Gaming-Umfeld ansonsten eher selten Verwendung finden. Auch der Preis entspricht mit 100 Euro für die Black Widow und 130 Euro für die beleuchtete Black Widow Ultimate den Vorgängermodellen - gemessen am Konkurrenzumfeld ein üblicher Preis für mechanischen Tastaturen, die wegen ihres hohen Materialaufwands ungleich teurer sind als günstigere Gummidom-Tastaturen.

Präzision & Technik

Razer Black Widow Ultimate 2013 : Die Cherry-Schalter werden nach der Farbe benannt, die LEDs befinden sich bei der Razer Black Widow Ultimate direkt unterhalb der Tastenbeschriftung. Die Cherry-Schalter werden nach der Farbe benannt, die LEDs befinden sich bei der Razer Black Widow Ultimate direkt unterhalb der Tastenbeschriftung.

Bei der Präzision ist die neue Razer Black Widow Ultimate im Test genauso wie die erste Version über jeden Zweifel erhaben und jeder Gummidom-Tastatur wie etwa der Logitech G110 oder der Razer Anansi weit überlegen. Die mechanischen MX-Blue-Schalter von Cherry haben einen perfekt definierten Druckpunkt mit tadellosem Anschlag, spielen ihre Stärken aber eher beim Schreiben als beim Spielen aus: Längere Texte tippen wir auf keiner anderen Cherry-Variante so rasant, durch den lauten Klick aber auch so lärmend wie auf keinem anderen MX-Schalter.

In Spielen kommen wir zwar ebenfalls hervorragend mit der Black Widow Ultimate zurecht, theoretisch können die Schalter aber sehr schnelle, aufeinanderfolgende Anschläge derselben Taste verschlucken, wenn wir vergessen, die jeweilige Taste über den Druckpunkt hinaus zu betätigen. Das aber passiert eigentlich nur extrem fingerfertigen eSportlern, die wesentlich schneller agieren als die meisten Hobbyspieler. Erschwerend kommt hinzu, dass die MX Blues wegen ihrer lauten Geräuschkulisse praktisch nicht einsetzbar sind, wenn andere Personen im gleichen Zimmer arbeiten oder womöglich sogar schlafen wollen.

Razer Black Widow Ultimate 2013 : Auch das Razer-Logo reagiert mit der Einstellung der Tastenbeleuchtung. Auch das Razer-Logo reagiert mit der Einstellung der Tastenbeleuchtung. Auch wegen der grundsätzlichen Charakteristik der MX-Black-, MX-Brown- und MX-Red-Schalter ziehen praktisch alle Redakteure eine dieser drei Varianten den MX Blues vor: Die MX Blacks (zum Beispiel auf der Steelseries 6Gv2 ) und die besonders leichtgängigen MX Reds (etwa auf der Coolermaster CM Strom Quickfire Pro ) haben statt einem fühlbaren Druckpunkt einen gleichmäßigen Widerstand.

Die eher seltenen MX Brows ( Logitech G710+ ) bilden einen Mittelweg zwischen MX Black und MX Blue, haben also ebenfalls einen fühlbaren Druckpunkt, allerdings ohne lauten Klick und sind so angelegt, dass schnelle Doppelklicks sehr wohl funktionieren. Letztlich aber arbeiten alle vier Schalter unglaublich exakt, sodass es eine Geschmacksfrage ist, welche Variante der einzelne bevorzugt und die am besten beim Probespielen beantwortet werden kann.

Technisch hat Razer die Black Window Ultimate 2013 dahingehend verbessert, dass sie nun auf dem gesamten Tastenfeld zehn gleichzeitig gedrückte Tasten auseinanderhalten kann, während die erste Version maximal zwischen vier und sechs beherrscht. Auch Razer realisiert das wie andere Hersteller über einen speziellen Treiber, der dem Betriebssystem mehr als eine Tastatur vorgaukelt - eigentlich erlaubt der USB-Anschluss höchstens sechs simultane Tastenabfragen zuzüglich zweier Modifier wie STRG und ALT.

Razer Black Widow Ultimate 2013 : Die fünf Makrotasten liegen knapp links des Haupttastenfelds. Die fünf Makrotasten liegen knapp links des Haupttastenfelds.

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Avatar Serge
Serge
#1 | 29. Mrz 2013, 09:36
BOAH hammagail!!! Da hau ich die Noops in CoD weg!
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Avatar TheBrainbug
TheBrainbug
#2 | 29. Mrz 2013, 10:10
Wenn Cherry Blues, dann von Filco, Das Keyboard, etc...
Die Blackwidow ist bekannt für Fehler und mangelhafte Qualität. Außerdem hat es Razer irgendwie geschafft, das bekannte Feeling von blue switches zu vermurksen. Auf der Blackwidow tippt es sich nicht mal, wie auf einer qualitativ hochwertigen Tastatur mit Cerry Blues. Dafür leuchtet sie, lol.
Mein Tip: Finger weg. Wer es nicht glaubt, einfach mal googlen, es gibt hunderte Themen und Tests dazu.
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Avatar firestarter111
firestarter111
#3 | 29. Mrz 2013, 10:44
hi leute,

ich habe mir ein wenig zur aufgabe gemacht vor razer produkten zu warnen, welche das cloudprogram synapse 2.0 nutzen.

ich habe mir die deathadder maus gekauft, weil es die speziell für linkshänder gab. mit der maus bin ich auch ganz zufrieden.

aber dieses programm ist der wahnsinn.

ich habe einen relativ aufgeräumten pc mit win 7, der schnell bootet.

aber das wird jetzt alles zunichte gemacht, weil ich gefühlt ewig darauf warten muss bis dieses programm hochgefahren ist und somit meine mauseinstellungen abgerufen sind.

da ich bsp. linke und rechte maustaste vertauscht habe und in der systemsteuerung die sensitvität der maus ganz nach unten gedreht habe, kann ich die erst richtig benutzen wenn das programm vollständig geladen und gestartet ist.

da muss razer auf jeden fall nachlegen. bevor das nicht gefixt ist werde ich keine weiteren produkte mehr von denen kaufen. das ist einfach zu unkomfortabel.

logitech bekommt das mit ihrer gamingsoftware ja auch hin.
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Avatar Halleluja
Halleluja
#4 | 29. Mrz 2013, 10:47
Ich dachte Silvio wäre gesperrt.
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Avatar Oedi
Oedi
#5 | 29. Mrz 2013, 11:03
Warum ist "kein Display" ein Kritikpunkt? Das will mir einfach nicht in den Schädel. Ich benutze jetzt seit Ewigkeiten die G15 und das einzige was nervt ist das blöde Display. Es nimmt viel zu viel Platz ein, drauf gucken tu ich eh nicht und gescheite Infos (dass man mal drauf gucken müsste) stellts auch nicht dar.
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Avatar Mage
Mage
#6 | 29. Mrz 2013, 11:51
"Die Nutzungsbestimmungen erlauben Razer zudem die Weitergabe der persönlichen Daten an Dritte - alles in allem gibt das wie schon bei der Razer Ouroboros Punktabzug."

Bei Spielen wird immer darauf hingewiesen, dass diese ganze Online-Gängelei nicht zum Abzug führt, weil das Spiel selbst davon ja nicht schlechter wird. Das selbe muss ja dann auch bei Hardware gelten: Die Tastatur ist ja nicht schlechter, bloß weil Razer mit den Daten der Kunden Unfug treibt.
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Avatar firestarter111
firestarter111
#7 | 29. Mrz 2013, 12:16
und nochmal was,

ich bin jetzt froh mir das g710 von logitech geholt zu haben. schön lokal gespeichert alles.

stellt euch einfach mal vor ihr wollt zocken und die razerserver sind down. oder das eure internetverbindung streikt.

ihr könnt das ding dann nur in den werkseinstellungen nutzen. alles für die katz.

ps. dass das programm persönliche daten weiterverarbeitet wusste ich gar nicht.

welche sind das denn? also liest das ding meine daten auf der platte aus oder nur die daten die ich angegeben habe? (also email und passwort)?
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Avatar FLachmayr
FLachmayr
#8 | 29. Mrz 2013, 12:59
ich würde sagen die Makrotasten liegen links.
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Avatar LorenorSword
LorenorSword
#9 | 29. Mrz 2013, 14:02
Ich weiß nicht was an der Cloud so schlimm ist sicherlich könnte es auch normal geregelt werden aber man gewöhnt sich doch recht schnell dran.
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Avatar PuRiTy_9
PuRiTy_9
#10 | 29. Mrz 2013, 14:05
und wehe es is mal was dran am dem Teil dann biste verloren. Von Razor hört ma nämlich nix....
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