Razer Black Widow Ultimate

Tastaturen   |   Datum: 04.03.2011
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Razer Black Widow Ultimate im Test

Mechanische Tastatur mit Spieler-Ausstattung

Mechanische Tastaturen sind teuer, halten dafür aber ewig. In diesem Test prüfen wir mit Razers Black Widow Ultimate die bislang am besten ausgestattete Tastatur mit dem besonderen Klick.

Von Daniel Visarius |

Datum: 04.03.2011


Die Razer Black Widow Ultimate arbeitet anders als praktisch alle im Handel erhältlichen Tastaturen nicht mit einfachen Gummimatten. Bei normalen Tastaturen wird im Fall eines Tastendruck in der Regel nur ein leitendes Material heruntergedrückt und so ein elektrischer Schaltkreis eine Ebene tiefer geschlossen. Diese Technik ist in erster Linie billig, aber nicht besonders haltbar. Sogenannte mechanische Tastaturen haben dagegen einzelne, hochwertige Metallschalter für jede Taste und sind deshalb erheblich teurer als herkömmliche Tastaturen, halten dafür aber auch (fast) ein Leben lang. In der Vergangenheit nahmen wir bereits Das Keyboard Model S Professional, Raptor Gaming K1 und Steelseries 7G Pro Gaming unter die Lupe.

Jetzt haben wir die 140 Euro teure Razer Black Widow Ultimate im Test. Im Vergleich zu den drei anderen Tastaturen ist diese umfangreicher ausgestattet, unter anderem unterstützt sie Makros.

Razer Black Widow Ultimate : Der Einsatz der hochwertigen Cherry-Schalter anstelle von den sonst üblichen Gummilappen macht die Razer Black Widow Ultimate so teuer. Der Einsatz der hochwertigen Cherry-Schalter anstelle von den sonst üblichen Gummilappen macht die Razer Black Widow Ultimate so teuer.

Präzision

Als Schalter kommen in der Razer Black Widow Ultimate hochwertige Cherry-Tasten vom Typ MX Blue zum Einsatz. Durch die aufwändige Technik wiegen mechanische Tastaturen weit mehr als die konventionelle Gummi-Konkurrenz: Die Black Widow bringt satte 1,5 Kilo auf die Waage und ist in Kombination mit den Gummifüßchen entsprechend rutschfest. Das Schreibgefühl empfinden wir als hervorragend: der Druckpunkt ist präzise, der Widerstand optimal. Im Vergleich zum Das Keyboard Model S müssen wir bei der Black Widow Ultimate im Test minimal mehr Kraft aufwenden, um eine Taste auszulösen, obwohl die gleichen Schalter zum Einsatz kommen. Nach unserem Eindruck hat Razer den Tastenhub bis zum Anschlag reduziert, was den meisten Redakteuren entgegen kam. Zudem produzieren die Anschläge bei der Black Widow Ultimate weniger Lärm (Das Keyboard Model S eignet sich nur für Einzelbüros und unempfindliche Mitbewohner). Auf den leiseren Standardtastaturen wie etwa Logitech G510 (80 Euro), Logitech G110 (65 Euro) oder Razer Maurauder (120 Euro) schreiben wir bei weitem nicht so schnell und gleichzeitig präzise, der Druckpunkt wirkt erheblich undefinierter.

Wie alle USB-Tastaturen kann auch die Razer Black Widow Ultimate nicht beliebig viele Tastenanschläge auf einmal verarbeiten. Laut Razer schafft es die Tastatur aber, zwischen maximal sechs simultanen Tastendrücken zu unterschieden. Bis zu sechs, weil es darauf ankommt, welche Tasten wir drücken: In unmittelbarer Umgebung von WASD erkennt die Black Widow tatsächlich sechs Anschläge, bei beispielsweise FGHJKL gleichzeitig verschluckt sie aber mindestens einen Buchstaben. Andere USB-Tastaturen können da mehr und schaffen über die gesamte Tastatur hinweg sechs Anschläge auf einmal – etwa Das Keyboard Model S. Optimal für eine Tastatur ist aber der so genannte »N-Key Rollover« (kurz: NKRO), eine überlappende Eingabe von beliebig vielen Anschlägen, die allerdings nur am alten PS/2-Anschluss möglich ist.

Razer Black Widow Ultimate :

Treiber: Tasten

Ausstattung

Im Gegensatz zu den meisten anderen mechanischen Tastaturen bietet die Razer Black Widow Ultimate diverse Spielereien, die sich in den letzten Jahren etabliert haben. Die Tastenbeleuchtung lässt sich in drei Stufen regeln und ausschalten, wobei der Hersteller auf seiner Internetseite insgesamt fünf Einstellungen verspricht. Wer auf die Beleuchtung verzichten kann, bekommt für 40 Euro weniger die ansonsten identische Razer Black Widow (100 Euro). Zum Anschalten der Beleuchtung drücken wir die FN-Taste, die die rechte Windows-Taste ersetzt, und zusätzlich F12. Wie die meisten F-Tasten hat Razer auch diese doppelt belegt; den zweiten Betriebsmodus lösen Sie stets über FN aus. Zum Angebot gehört eine Multimedia-Steuerung, direkter Zugriff auf den Standby-Modus von Windows und die Aufnahme von Makros im Spiel.

Darüber hinaus dürfen Sie Markos entweder im Treiber oder direkt im Spiel aufzeichnen und bei Bedarf mit bis zu zehn Profilen verknüpfen. Über fünf Tasten links neben dem Tastenfeld lösen Sie diese aus. Um die USB- und Headset-Anschlüsse an der rechten Seite nutzen zu können, müssen wir neben dem eigentlichen USB-Strang für die Tastatur einen weiteren USB-Anschluss sowie die 3,5-mm-Klinken-Anschlüsse der Soundkarte belegen – beide Signale werden von der Razer Black Widow Ultimate bloß durchgeleitet.

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Avatar AaahTroll
AaahTroll
#1 | 04. Mrz 2011, 10:21
vielleicht ersatz für meine halb kaputte G11

blöd dass die manchmal nur 5 tasten auf einmal verarbeitet :/ da is ja meine G11 besser
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Avatar Cernan01
Cernan01
#2 | 04. Mrz 2011, 11:08
Wieso gehen normale Tastaturen schnell Kaputt? Ich hab meine G11 schon seit 5 Jahren, arbeitet immer noch wie am ersten Tag.
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Avatar phantomias2023
phantomias2023
#3 | 04. Mrz 2011, 18:01
wie man in bayern so schön sagt: is einfach zteier....
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Avatar todesbratze
todesbratze
#4 | 04. Mrz 2011, 18:19
Eine der besten mechanischen Tastaturen auf dem Markt? Habt ihr schon mal von Topre gehört? Oder Deck? Oder Filco? Oder Unicomp? Allesamt tausendmal besser als die popelige Blackwidow.
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Avatar DVDfreex
DVDfreex
#5 | 04. Mrz 2011, 20:12
"Der hohe Preis von 140 Euro ist typisch für mechanische Tastaturen, die normale Black Widow ohne Tastenbeleuchtung zum Kurs von 100 Euro somit beinahe ein Schnäppchen"

Was... 100 Euro, Schnäppchen? Meine Cherry RS 6000 M kostet schlappe 20,00 Euro... und ich kann mir nicht vorstellen dass der ganze Schnick-Schnack 80,00 Euro Aufreis rechtfertigt und eine Beleuchtung für 40,00 Euro mehr ist auch nicht gerade günstig!

Aber jedem das Seine!
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Avatar Venator1.6
Venator1.6
#6 | 05. Mrz 2011, 16:27
Wer meint, 140€ für eine Tastatur ausgeben zu müssen...
Aber das Ding ist brauchbarer als der Bildschirm-auf-der-Tastatur-Mist.
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Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#7 | 05. Mrz 2011, 21:03
Zitat von todesbratze:
Eine der besten mechanischen Tastaturen auf dem Markt? Habt ihr schon mal von Topre gehört? Oder Deck? Oder Filco? Oder Unicomp? Allesamt tausendmal besser als die popelige Blackwidow.


Die Filco habe ich bereits zum Testen auf dem Schreibtisch uns sie ist ebenbürtig, aber keinesfalls deutlich besser...auch Das Keyboard ist auf gleichem Niveau.
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Avatar SucCumb
SucCumb
#8 | 07. Mrz 2011, 23:16
Ich möchte gerne wissen, wieso im Test der Steelseries g7 der Preis von 120 Euro gleich mehrmals als hoffnungslos überteuert dargestellt wird, und hier von den 140 (wenn mans dafür kriegt) nur in einem Nebensatz die Rede ist.

Außerdem sind die Noten für die g7 nicht nachvollziehbar, da sie in Präzesion und Technik volle Punktzahl verdient hätte. Im Gegensatz dazu hat die Back Widow bekanntermaßen oft Probleme mit der Leertaste und die blauen mechanischen Schalter sind anfällig und setzten manchmal bei schnellem doppeldrücken aus. Davon ist hier nicht die Rede.

Mir scheint, Razer hat dem Testmodell einen Scheck beigelegt.
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Avatar r4Yn
r4Yn
#9 | 08. Mrz 2011, 10:34
Ich hab mir die Tippse gegönnt. Klar war kein Schnäppchen, aber alles was ich davor besaß ist kein Vergleich.

Bin noch nie so zufrieden mit einer Tastatur gewesen und ich hatte in 13 Jahren viele.
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Avatar deltachaos
deltachaos
#10 | 09. Mrz 2011, 13:55
Gamestar geht nicht ansatzweise auf das Thema der Cherry Blue Switches ein, was das eigendliche Merkmal der Tastatur sind. Als Shooter Fan kann ich jedem nur sagen kauft euch besser ein Keyboard mit Black Switches.
Wer mehr zu Materie wissen will soll googlen.
Mein Favorit ganz klar die 7G
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