Logitech G25 im Test
Tolle Ausstattung, starkes Force Feedback. In Kombinationen mit dem rennstreckenreifen Fahrgefühl reicht das trotz Detailschnitzern zur Referenz.
Von
Daniel Visarius |
Datum:
29.11.2006
Angenehm cruisen können Sie mit Logitechs neuem G25 natürlich auch. Viel wohler fühlt sich das limitierte 300-Euro-Luxuslenkrad und Nachfolger des Momo Force allerdings während anspruchsvoller Gas-Bremse-Manöver wie in GTR 2. Mit einer 900-Grad-Lenkung (1,5 Drehungen in jede Richtung), einer massiven Pedalerie inklusive Kupplung sowie drei Schaltvarianten (Tiptronic, sequenziell, 6-Gang) will Logitech die Konkurrenz ausbremsen – Gentlemen, start your engines.
Aufbauen
Aufbau und Anschluss des Logitech G25 folgen dem von anderen Lenkrädern bekannten System mit, in diesem Fall, zuverlässigen Schraubklemmen für Tische bis 5 cm Dicke. Mängel zeigen sich bei den je nach Situation zu kurzen Kabeln zwischen Pedalerie und Lenkrad sowie zwischen Lenkrad und PC. Zudem sind die Strippen vom Lenkrad zum PC, vom Schaltmodul zum Lenkrad und von den Pedalen zum Lenkrad fest verdrahtet, was in hektischen Momenten zu Kabelschäden führen kann. Da hilft auch die Zugentlastung neben den Anschlüssen am Lenkrad nur eingeschränkt – zumal sie die Kabellängen weiter verkürzt.
Einsteigen
Über die Treiberoberfläche können Sie die G25-Schalter mit Tastaturkürzeln oder Tastenfolgen in Abhängigkeit vom Spiel belegen. Ferner lassen sich an dieser Stelle der maximale Lenkeinschlag zwischen 40 und 900 Grad sowie die Force-Feedback-Stärke konfigurieren – bei Bedarf ebenfalls pro Spiel. Im Test mit GTR 2 und DTM Race Driver 3 funktionierte das einwandfrei.