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Trust GM-3500R Predator im Test

Das Predator von Trust eignet sich eher für Arcade-Racer als für Simulationen. Vorallem die schwammige Lenkung und das schwache Force Feedback nerven.

Von Hendrik Weins |

Datum: 19.01.2007


Das Positive vorweg: Mit dem Trust GM-3500R Predator für 60 Euro machen besonders verwinkelte Kurse Laune. Mit den Schaltwippen wechseln Sie schnell die Gänge und die Pedale reagieren präzise auf Gas- oder Bremsmanöver – für Rennsimulationen wie GTR2 ist der Pedalweg aber etwas zu kurz. Die Lenkung ist allerdings etwas schwammig, und das mit Gummi ummantelte Volant könnte handlicher sein. Zudem passen die Finger nicht zwischen Lenkkranz und Schaltwippen.

Schwachpunkt des Predator ist die Verarbeitung: Die Halterung muss bei der ersten Montage mit Gewalt angebracht werden, und die Plastikoptik wirkt billig. Bei unseren Testfahrten waren wir dennoch mit dem Handling zufrieden, es liegt etwa auf dem gleichen Niveau wie das des Saitek R440 Force. Nach etlichen Runden GTR2 roch es plötzlich verbrannt – die Motoren für das Force Feedback waren durchgebrannt. Ob dies ein Einzelfall ist oder die ganze Serie betrifft, ist schwer zu sagen. Obwohl wir bei einer Recherche im Internet keine weiteren »Burn Out«-Effekte fanden, ziehen wir zwei Punkte bei der Techniknote ab.

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