Fanatec-Lenkrad Porsche 911 Turbo im Test | Seite 3
Äußert präzises Lenkrad mit Porsche-Feeling.
Duell: Konkurrent Logitech G25
Natürlich muss sich das Porsche 911 Turbo mit unserer bisherigen Lenkrad-Referenz Logitech G25 messen. Während das G25 dem Fahrer viel Kraft abverlangt, lenken Sie das 911 problemlos mit nur einer Hand. Auch bei der Lautstärke liegt das Turbo-Lenkrad weit vorne, sämtliche Bewegungen und sogar die Force-Feedback-Geräusche brummen nur leicht, beim G25 sind die Motoren des Lenkrads meist deutlich hörbar.
Dafür simuliert das G25-Lenkrad auch aufkommende Fliehkräfte in schnellen Kurven hervorragend, so dass geübte Fahrer leichter erkennen, wann das Fahrzeug auszubrechen droht. Ein weiterer Pluspunkt des G25 ist die Verarbeitung. Die vielen Metallteile und die sauberen Kanten wirken deutlich hochwertiger als die vielen Plastikelemente des Porsche 911 Turbo. Nachlässig geschnittene Kanten, wacklige Tasten und vor allem die Menge an Plastik sind für ein 300-Euro-Lenkrad unangemessen.
Ziellinie: Sieg
Wer knapp 300 Euro übrig hat und mit Hingabe über virtuelle Strecken heizt, macht mit dem Lenkrad Porsche 911 Turbo von Fanatec nichts falsch. Lediglich die Verarbeitung ist dem hohen Preis von 300 Euro nicht angemessen. Auch die fehlende Fliehkraft-Simulation trübt den Gesamteindruck. Die hervorragende Präzision, das riesige Ausstattungspaket, der leise Betrieb und die unglaublich realistischen Force-Feedback-Effekte begeistern Rennfahrer -- neue Hardware-Referenz bei Lenkrädern!