Mit einer eher unscheinbaren Amazone auf der Packung versucht Elsa, die Gladiac 921 DVI an den Mann zu bringen. Herzstück des neuen Spitzenmodells ist der schnelle Geforce 3 Ti 500, betrieben mit standardmäßigen 240/500 MHz Chip- und Speichertakt. Wie alle Ti-500-Karten hat die Gladiac 64 MByte Arbeitsspeicher mit 3,8 Nanosekunden Zugriffszeit. Als Chip- und Speicherkühlung kommt eine kombinierte Aktiv-Passiv-Lösung mit goldfarbenen Kühlrippen zum Einsatz. Um die Grafik auch auf einen Flachbildschirm oder Fernseher auszugeben, sitzt auf der Platine neben dem DVI-Ausgang ein TV-Out. Dessen S-Video-Format können Sie über das mitgelieferte Adapter-Kabel in ein Composite-Signal umwandeln. An Software finden sich das durchschnittliche Actionspiel Dronez und die Vollversion der Benchmarksoftware 3DMark 2001. Elsa gibt auf die Gladiac 921 DVI satte sechs Jahre Garantie. Eine deutsche Schnellanleitung liegt in Papierform vor, das ausführliche Handbuch aber nur als Pdf-Datei auf der umfangreichen Treiber-CD.

Mit dem Ti 500 gehört die Gladiac zur Creme de la Creme aktueller 3D-Beschleuniger. Unter OpenGL rechnet sie 4 Prozent schneller als eine normale Geforce 3. Der Abstand zum kleineren Geforce 3 Ti 200 beträgt circa 8 Prozent, ATIs Radeon 8500 wird sogar um rund 13 Prozent übertrumpft. Noch besser kommt es im Direct3D-Benchmark: Der Vorsprung zur Geforce 3 beträgt hier 11 Prozent, und sowohl Ti 200 als auch Radeon 8500 werden um 18 Prozent abgehängt. Wenn Sie auf den DVI- und TV-Ausgang verzichten können, gibt es Grafikkarten mit Ti 500 aber bereits für rund 435 Euro. (Getestet in Ausgabe 02/02)

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