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Abit GF 4 Ti 4200 OTES im Test

Exorbitant laute Ti 4200 mit 64 MByte Speicher für 230 Euro. Die deutliche bessere Medusa kostet lediglich 20 Euro mehr und schont Ihre Nerven.

Datum: 22.11.2002


Bei der 230 Euro teuren Geforce 4 Ti 4200 OTES (64 MByte RAM) verwendet Abit ein neues Kühlaggregat. Das namensgebende »Outside Thermal Exhaust System« saugt Luft mit 7.200 U/min an und bläst sie über den Chip-Kühler durch Kupferlamellen nach außen. Eine sogenannte Heatpipe verbessert zusätzlich die Kühlleistung. Chip- und DDR-Speichertakt betragen 275/550 MHz, im Übertaktungstest erreichten wir gute 310/600 MHz. Allerdings bleibt die Karte unter dem Niveau der Medusa und ist trotzdem erheblich lauter. Deshalb ziehen wir einen ganzen Punkt in der Technik-Note ab. Das eher durchschnittliche Ausstattungspaket besteht aus DVD-Player, Video-Kabel und einem DVI- auf VGA-Adapter.

In unserem Benchmarks arbeitete die Geforce 4 Ti 4200 OTES zwar schnell, ihre Leistung rechtfertigt aber weder Preis noch Lärm. Den 3DMark2001 SE absolvierte die Abit-Platine mit 12.460 Zählern, im 310/600-MHz-Betrieb unterlag sie knapp einer Ti 4600 (13.026 gegen 13.275 3DMarks), aber deutlich der Medusa. Wir raten Ihnen vom OTES-Kauf ab: Der exorbitante Lärmpegel kostet Nerven, die Aeolus ist leiser und billiger. Übertakter bekommen bei Albatron eine höhere Perfomance.

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