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High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 im Test | Seite 2

500 Euro teuer, extrem schnell und stromhungrig

Mehr als nur Grafik

High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 : Aktueller Grafikkarten rechnen auch in anderen Anwendungen als Spielen schneller als moderne Hauptprozessoren. Aktueller Grafikkarten rechnen auch in anderen Anwendungen als Spielen schneller als moderne Hauptprozessoren. Weil sich beim einem reinen Wechsel des Fertigungsprozesses an der Architektur des Chips wenig bis gar nichts ändert, halten sich auch die Änderungen am Ökosystem in Grenzen. Nvidia schwört neben dem Haupteinsatzgebiet Spiele weiter auf seine CUDA-Technologie, die jede nur denkbare andere Anwendung abseits von 3D-Grafik auf einem Grafikprozessor lauffähig machen kann. Die PhysX-Unterstützung fußt zum Beispiel darauf. Seit der Treiberversion 180.xx lässt sich hierfür eine separate Grafikkarte verwenden, was allerdings nur mit den Serien 8800, 9000 und GTX 200 funktioniert. Im Vergleich zur Physikberechnung auf dem Hauptprozessor soll das etwa bei Mirrors Edge zumindest dann gewaltige Leistungsvorteile bringen, wenn die Hauptgrafikkarte am Limit operiert, so Nvidia. Dass mit 2K Games und EA erst kürzlich zwei große Publisher PhysX für ihre Entwicklerstudios lizenziert haben, stärkt Nvidias Position auf diesem neuen Schlachtfeld gegenüber AMD. Radeon-Karten unterstützen PhysX nicht, obwohl die Hardware es hergibt. So können wir letztlich nicht beurteilen, ob denn Radeon- oder Geforce-Karten Physikaufgaben schneller abarbeiten. Einen einheitlichen Physikstandard wird es zudem frühestens mit DirectX 11 geben, dass wahrscheinlich mit Windows 7 Anfang 2010 veröffentlicht wird (ein Update von Vista ist laut Microsoft geplant).

Ansonsten haben Spieler wenig von CUDA. Nur wer sich auch mit Bild- oder Videobearbeitung auseinander setzt, profitiert davon. Auf bestimmten Anwendungsgebieten wie Videokodierung oder Videoeffekten rechnet nämlich fast jede CUDA-kompatible Grafikkarte um Länger schneller als ein aktueller Vierkernprozessor. Die meisten angepassten Programme wie der Badaboom-Enkoder und Videobearbeitung Powerdirector 7 sind jedoch kostenpflichtig. Testversionen können Sie sich von der Nvidia-Homepage herunterladen.

Aktuelle Radeon-Karten beherrschen ab den Treiber-Dateien 8.12 die Firestream-Technologie, die auf das gleiche rauskommt, aber selbstredend nicht mit CUDA zusammen arbeitet (und umgekehrt). Auch hier sind die meisten interessanten Programme noch kostenpflichtig.

Cryostasis: Wasser als Spielelement?

High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 : Beim feucht-düsteren Shooter Cryostasis möchte der Entwickler 1C Company Wasser als Spielelement etablieren. Bisher gibt außer einigen Screenshots nur eine selbstlaufende Technologiedemo: An der gezeigten Stelle greift uns zunächst ein Gegner an, wir reagieren geistesgegenwärtig. Plötzlicher Wasseraustritt ist die Folge - waren wir das etwa? Tatsächlich. Der glatte Durchschuss hat die Wasserleitungen demoliert. Das ganze läuft auf der Geforce GTX 295 mit maximalen Details in 1920x1200 mit 37,9 fps flüssig. Zum Vergleich: Eine Geforce GTX 260 erreicht 28,6 fps, der Software-Modus auf unserer immer noch extrem schnellen Test-CPU Core 2 Quad QX9650 ruckelt mit 9,1 fps vor sich hin. Beim feucht-düsteren Shooter Cryostasis möchte der Entwickler 1C Company Wasser als Spielelement etablieren. Bisher gibt außer einigen Screenshots nur eine selbstlaufende Technologiedemo: An der gezeigten Stelle greift uns zunächst ein Gegner an, wir reagieren geistesgegenwärtig. Plötzlicher Wasseraustritt ist die Folge - waren wir das etwa? Tatsächlich. Der glatte Durchschuss hat die Wasserleitungen demoliert. Das ganze läuft auf der Geforce GTX 295 mit maximalen Details in 1920x1200 mit 37,9 fps flüssig. Zum Vergleich: Eine Geforce GTX 260 erreicht 28,6 fps, der Software-Modus auf unserer immer noch extrem schnellen Test-CPU Core 2 Quad QX9650 ruckelt mit 9,1 fps vor sich hin.

Flimmerfrei spielen in 3D

High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 : So verbinden Sie Nvidias neue 3D-Brille mit dem PC und einem passenden 120-Hz-Monitor (Anmerkung der Redaktion: Schaubild des Herstellers). So verbinden Sie Nvidias neue 3D-Brille mit dem PC und einem passenden 120-Hz-Monitor (Anmerkung der Redaktion: Schaubild des Herstellers). Gleichzeitig mit seinen neuen Grafikkarten stellt Nvidia seine neue 3D-Brille Geforce 3D Vision vor. Die knapp 200 Euro teuren Gläser unterstützen alle Geforce-Grafikkarte und laut Nvidia über 350 Spiele. Bei einem ersten Antesten fanden wir den 3D-Effekt gelungen - alle Spiele, darunter World of Warcraft und Left 4 Dead, profitieren deutlich. Da die zwei Gläser je 60 Bilder pro Sekunde zeigen und diese abwechselnd ausgeben, ist das Bild erstmals bei einer 3D-Brille flimmerfrei. Aus demselben Grund arbeitet Geforce 3D Vision aber nur mit 120-Hz-fähigen Monitoren zusammen (außer mit sogennanten »3D ready«-Displays auch mit 120-Hz-DLP-Projektoren und DLP-Fernseher). Auf konventionellen TFTs funktioniert das Verfahren also nicht. Die batteriebetriebene Brille braucht eine Sichtverbindung zum Infrarot-Empfänger, der seinerseits über USB an den PC angeschlossen wird.

High-End im Härtetest: Geforce GTX 295 : Manche Kollegen klagten allerdings bereits nach einer halben Stunde über Kopfschmerzen. Für wen sich die inklusive Brille und neuem Monitor über 500 Euro teure Investition lohnt, klären wir, sobald uns Nvidia ein Testgerät zur Verfügung stellt. Leider können Videos oder Screenshots den 3D-Effekt nicht rüberbringen.

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Avatar StahlHagel
StahlHagel
#1 | 08. Jan 2009, 15:07
Wie man sieht, ist der Performancebegrenzende Faktor die CPU.
Und hier nicht die Anzahl der Kerne, sondern die MHz.
Und zwar deshalb, weil die Spiele nach wie vor nicht wirklich mehrkernoptimiert - multithreadet - sind. oder zumindest offensichtlich nicht genug.

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Avatar jansen
jansen
#2 | 08. Jan 2009, 15:08
ATI/AMD hat bereits reagiert:

[i]
Aktuell beläuft sich der Preis der Radeon HD 4870 X2 im günstigsten Shop auf 395 Euro, womit er knapp unter der 400-Euro-Grenze liegt. Doch AMD hat uns vor wenigen Minuten telefonisch davon informiert, dass der Preis bereits am morgigen Tage weiter sinken soll. Demnach strebt AMD einen Verkaufspreis – je nach Karte und Shop – zwischen 369 Euro und 380 Euro an, was ein gutes Stück unter den aktuell üblichen 420 Euro liegt.

Der Online-Shop Alternate scheint der Preissenkung ein kleines Stück voraus zu sein, zumindest tritt dort schon ein erster Kandidat mit dem neuen Preis an. So wechselt die Sapphire Radeon HD 4870 X2 (Referenzdesign) in der Full-Retail-Version für 369 Euro den Besitzer, während die Karten anderer Hersteller erst ab 420 Euro gelistet sind. Morgen sollten andere Händler dann nachziehen.[/i]

www.computerbase.de vom 07.01.
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Avatar imtb
imtb
#3 | 08. Jan 2009, 15:11
Wenn man bedenkt wieviel Sie kostet, wieviel Strom Sie verballert, den eingeschrenkten Einsatzbereich, der laute Lüfter, ist das ein wirklich schlechtes Produkt.
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Avatar Vögelchen
Vögelchen
#4 | 08. Jan 2009, 15:22
Minuspunkt dafür, dass es nur eine Graka ist? Hallo? Ich meine ihr schreibt selbst es ist eine Referenzkarte und keine die so in den Verkauf geht, was sollen sie denn da groß beilegen? Ein Spiel was alle Redaktionen eh schon haben?
Kann ich nicht nachvollziehen.
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Avatar jansen
jansen
#5 | 08. Jan 2009, 15:26
Zitat von Vögelchen:
Minuspunkt dafür, dass es nur eine Graka ist? Hallo? Ich meine ihr schreibt selbst es ist eine Referenzkarte und keine die so in den Verkauf geht, was sollen sie denn da groß beilegen? Ein Spiel was alle Redaktionen eh schon haben?
Kann ich nicht nachvollziehen.


Referenzkarten wurden schon immer abgewertet bei der Ausstattung. Das war in der Vergangenheit schon so und folgerichtig wird das konsequent fortgesetzt.
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Avatar UltimateTobi
UltimateTobi
#6 | 08. Jan 2009, 15:26
Scheint ja eine gute Grafikkarte zu sein, ohne Zweifel, aber viel zu teuer. >.< Da hat die GeForce 9800 GTX+ 'nen besseres Preis/Leistungsverhältnis. ^^ Werd' mir demnächst auch die 9800 GTX+ von MSI holen, dann kann endlich meine 8500 GT abdanken. -.- ^^
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Avatar Cromkor
Cromkor
#7 | 08. Jan 2009, 15:26
@gamestar
schade daß kein gta4 benchmark gemacht worden ist, der wäre am interessantesten gewesen. ich denke den test habt ihr schon vor einigen wochen fertiggestellt, deshalb stimmen die im test angegebenen preise nicht mit den aktuellen ergebnissen von diversen preissuchmaschinen überein. ansonsten daumen hoch für euren test.
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Avatar Der Saxophonist
Der Saxophonist
#8 | 08. Jan 2009, 15:35
Also ehrlichgesagt überrascht der Test nicht wirklich. Wenn die Leistung geringer wäre wär das echt lächerlich bei so eonem Geschoss. Dass die Karte laut ist, ist auch klar denn trotz dem kleineren Fertigungsprozess zieht sie ja immer noch sehr viel Strom. Und das sie weniger Strom zieht als die 4870x2 war ja irgendwie abzusehen. Also alles in allem nicht sehr aufregend.


PS Dass das die schnellste Graka zur Zeit aufm Markt ist besstreite ich nicht.
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Avatar Phenomenal
Phenomenal
#9 | 08. Jan 2009, 15:50
Was Nivida alles in Kauf nimmt, nur um bloß die
schnellste Karte zu haben^^

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Avatar JokerGermany
JokerGermany
#10 | 08. Jan 2009, 15:53
Zitat von EvilSoul:
Scheint ja eine gute Grafikkarte zu sein, ohne Zweifel, aber viel zu teuer. >.< Da hat die GeForce 9800 GTX+ 'nen besseres Preis/Leistungsverhältnis. ^^ Werd' mir demnächst auch die 9800 GTX+ von MSI holen, dann kann endlich meine 8500 GT abdanken. -.- ^^


Würde mir keine 9800 mehr holen ;)
Aber das sollte man hier diskutieren:
http://www.gamestar.de/community/gspinboar d/showthread.php?t=291220&page=335
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