Das Mainboard Abit KR7A-133 dient als Basis für Athlon-, Athlon-XP- oder Duron-Prozessoren. Mit dem KT266A findet sich auf der Platine der momentan schnellste Sockel-A-Chipsatz. Sechs PCI-Slots sowie üppige vier DDR-Speichersteckplätze für PC1600- und PC2100-RAM bieten reichlich Anschluss- und Aufrüstmöglichkeiten. Ein aktiver Kühlkörper kümmert sich um den Northbridge-Chip VT8366A. Der Bereich um den CPU-Sockel (Keepout Area) ist sehr groß und erlaubt eine einfache und schnelle Prozessor-Montage. Die pinkfarbenen IDE-Anschlüsse setzen auf den Ultra-ATA/133-Standard, dessen volle Leistung bislang nur aktuelle Maxtor-Festplatten nutzen. Zwar arbeitet das Mainboard mit vier USB-Ports, den neuen 2.0-Standard unterstützt es unverständlicherweise aber nicht. Auf einen Onboard-Soundchip verzichtet Abit ebenso; die größtenteils mit PCI-Soundkarten ausgestattete Spieler-Gemeinde wird das nicht übel nehmen. Vielmehr dürfte hier das exzellente Bios interessieren: Über den Abit-eigenen Bios-Eintrag »CPU Fast Command Decode« kitzelten wir rund 5 Prozent mehr Leistung aus dem KR7A-133. Der Multiplikator lässt sich zwischen 5- und 13fach einstellen, den Front-Side-Bus regulieren Sie von 100 bis 250 MHz. Darüber hinaus sind Versorgungsspannungen von 1,11 V bis 1,85 V möglich.

Leistungsbilanz

In unseren Benchmarks liegt das Abit- Mainboard rund 3 Prozent hinter der Performance eines Epox 8KHA+ mit gleichem Chipsatz. Dabei ist das Abit-Board mit 220 Euro satte 75 Euro teurer als die Epox-Variante. Das KR7A-133 ist eine komfortable, aber überteuerte DDR-Lösung, die wir lediglich Übertaktern empfehlen.

Link:www.abit.nl