LG W2363D : Das entspiegelte und leuchtstarke Display gefällt uns sowohl im 2D- als auch im 3D-Modus. Größtes Manko: de fehlende Höhenverstellbarkeit. Das entspiegelte und leuchtstarke Display gefällt uns sowohl im 2D- als auch im 3D-Modus. Größtes Manko: de fehlende Höhenverstellbarkeit. Ähnlich wie der Asus VG 236HE gefällt uns auch der 320 Euro teure LG W2363D dank seiner extrem hohen maximalen Helligkeit, die dem Spielen in 3D sehr zugute kommt. Selbst dunkle Szenen aus Metro 2033 versumpfen nicht und Sie erkennen noch alle Details. Shooter-Fans freut die gemessene Reaktionszeit von nur 9,7 Millisekunden, auch wenn sie minimal langsamer ist als beim Asus VG236HE.

Aufgrund der nur mäßigen Interpolation wirkt das Bild bereits bei 1440x900 Pixel relativ unscharf, spielbar bleibt diese Auflösung aber noch. Das Kontrastverhältnis überzeugt mit 1014:1 aber wieder auf ganzer Linie. Dafür eignet sich der W2363D aber besser als der Asus VG236HE zum Spielen in hellen Umgebungen, da das Display entspiegelt ist und störende Reflektionen weitgehend vermeidet.

Der schwarze Klavierlack des Gehäuses ist sehr anfällig für Fingerabdrücke, die Verarbeitung ist bis auf den etwas wackelig wirkenden Standfuß aber solide. Ein witziges, wenn auch nutzloses Gimmick sind die im unteren Display-Rand integrierten Lichter, die Sie auf Wunsch synchron zum integrierten Audio-Eingang mit unterschiedlichen Animationen aufleuchten lassen können. Die Bedienung erfolgt mittels berührungssensitiver Tasten, die in dunklen Umgebungen nur schwer lesbar sind, dafür aber flott reagieren. Ungewöhnlich ist auch das relativ ausführliche beiliegende Handbuch, das Erklärungen zu den einzelnen Einstellungen liefert. Wer ein entspiegeltes Display bevorzugt, kann bedenkenlos zum W2363D greifen, der mit guter Bildqualität in 2D und 3D punkten kann. Wer dagegen mehr Wert auf Höhenverstellbarkeit sowie eine bessere Interpolation legt, greift besser zum Asus VG236HE.

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