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Iiyama Prolite E2480HS im Test

Flexibler und günstiger 24-Zoll-TFT-Monitor

Nur 170 Euro kostet der Prolite E2480HS zum Testzeitpunkt. Wie sich der E2480HS mit Höhenverstellung und guter Bildqualität im Spielealltag schlägt, lesen Sie im Test.

Von Tom Loske |

Datum: 12.11.2012


Zum Thema » Optimale Bildqualität TFT-Monitor richtig einstellen » Die besten TFT-Monitore Kaufberatung TFT-Monitore Juli 2012 24-Zoll-Monitore mit TN-Panel sind schon seit einigen Jahren erschwinglich und mittlerweile bekommen Sie bereits für unter 200 Euro Modelle mit ansprechender Bildqualität und schnellen Reaktionszeiten. Einige wenige Geräte wie der getestete Iiyama Prolite E2480HS bringen sogar Komfortoptionen wie eine Höhenverstellung mit, was in dieser Preisklasse eher unüblich ist.

Das 24-Zoll-Display löst mit der Full-HD-Auflösung 1920x1080 Pixel auf und bietet dementsprechend das übliche Seitenverhältnis von 16:9. Die meisten aktuellen Spiele sind auf dieses Format optimiert, Sie sehen also den größtmöglichen Bildausschnitt. Bei Filmen müssen Sie mit kleineren schwarzen Balken leben, für das Kinoformat 21:9 angepasste Bildschirme sind bisher selten und teuer. Die Reaktionszeit des Iiyama Prolite E2480HS liegt laut Hersteller bei zwei Millisekunden. Ob das Display diesen Wert im Test einhalten kann, erfahren Sie im Abschnitt Bildqualität und Spieleleistung.

Wie schon der Benq RL2450HT bietet der Iiyama Prolite E2480HS eine Höhenverstellung und eine Pivot-Funktion mit deren Hilfe sich der Bildschirm um 90 Grad drehen lässt. Auf letzteres können die meisten Spieler zwar verzichten, wer aber nebenbei programmiert oder viel mit langen Dokumenten arbeitet, wird sich über diese Funktion freuen.

Iiyama Prolite E2480HS : Optisch gibt sich der Iiyama Prolite E2480HS schlicht. Die Oberfläche ist in mattem Schwarz gehalten. Störende Fingerabrücke halten sich daher in Grenzen. Optisch gibt sich der Iiyama Prolite E2480HS schlicht. Die Oberfläche ist in mattem Schwarz gehalten. Störende Fingerabrücke halten sich daher in Grenzen.

Bildqualität und Spieleleistung

Die maximale Helligkeit des Displays überzeugt uns in den Messungen auf ganzer Linie, satte 294,3 cd/m² erreicht das TN-Panel des Prolite E2480HS. Selbst bei Tageslichteinstrahlung spielen Sie so ohne störende Reflexionen im Bild, wobei auch die entspiegelte Oberfläche hilft. Die Helligkeitsverteilung geht mit einer Homogenität von 82 Prozent in Ordnung, auch wenn das kein Spitzenwert ist. In der Praxis wirkt das Display aber nicht ungleichmäßig ausgeleuchtet. Hinsichtlich der Farbtreue gilt dasselbe wie bei allen TN-Panels: Für Spieler und Filmfreunde ausreichend farbecht und intensiv, für halb-professionelle Foto- oder Videobearbeitung aber nur bedingt geeignet.

Iiyama Prolite E2480HS : Das entspiegelte Display vermindert störende Reflexionen. Das entspiegelte Display vermindert störende Reflexionen. Bei der Reaktionszeit offenbart der Iiyama Prolite E2480HS Schwächen. Iiyama gibt zwar zwei Millisekunden Schaltzeit für den Grau-zu-Grau-Wechsel an. Unsere Messungen basieren aber auf dem für die Praxis wesentlich aussagekräftigeren Wechseln von Weiß zu Schwarz.

Hier erreicht das Display nur vergleichsweise lahme 17,8 Millisekunden. Der Acer G246HL Bbid schneidet mit nur 6,5 ms wesentlich besser ab. Zwar spielen Sie auch mit dem Iiyama Prolite E2480HS in den allermeisten Titeln absolut schlierenfrei, bei enorm schnellen Ego-Shootern wie Quake Live stellten wir aber leichte Kantenunschärfen fest.

Niedrigere Auflösungen als die nativen 1920x1080 Pixel lassen sich gestreckt oder 1:1 wiedergeben. Die Interpolation funktioniert dabei bis zur HD-ready-Auflösung 1280x720 Pixel erstaunlich gut, selbst Schriften bleiben im Test gut lesbar, wenn auch etwas verwaschen. Bei anderen Seitenverhältnissen als 16:9 empfehlen wir, lieber schwarze Balken in Kauf zu nehmen, anstatt die Anzeige über das komplette Display zu strecken, da dies zu sichtbaren Bildverzerrungen führt.

Ausstattung und Bedienung

Iiyama Prolite E2480HS : Die Pivot-Funktion in Aktion: Besonders lange Dokumente lassen sich im Hochformat wesentlich bequemer lesen. Die Pivot-Funktion in Aktion: Besonders lange Dokumente lassen sich im Hochformat wesentlich bequemer lesen. Der günstige Preis schlägt sich wie bei den meisten anderen 24-Zoll-Monitoren unter 200 Euro in der Ausstattung nieder. Außer dem Monitor selbst und einem VGA-Kabel finden sich keine weiteren Extras im Karton. In Zeiten, in denen sich digitale Signalübertragung längst durchgesetzt hat, wirkt die analoge VGA-Strippe antiquiert – besonders in Anbetracht der Tatsache, dass die Bildqualität sichtbar leidet.

Anschlussseitig stimmt die Ausstattung aber: Bildsignale nimmt der Iiyama Prolite E2480HS neben VGA auch per HDMI und DVI entgegen. Ein Displayport fehlt zwar, was aufgrund dessen geringer Verbreitung aber auch nicht stört. Klasse finden wir die Höhenverstellbarkeit des Monitors, eine Funktion, die häufig nur wesentlich teurere Geräte mitbringen und die gerade bei langen Spiele-Sessions die Ergonomie deutlich erhöht. Zudem dürfen Sie das Display um 90 Grad drehen, was das Lesen langer Texte oder Tabellen erleichtert.

Die Bedienung lässt dagegen etwas zu wünschen übrig. Zwar ist das Menü übersichtlich strukturiert und ordentlich auf Deutsch übersetzt, die Tasten am Monitor allerdings sind besonders im Dämmerlicht nicht gut lesbar. So kommt es vor, dass wir immer wieder den falschen Schalter erwischen und für Konfigurationen unnötig lange brauchen.

Iiyama Prolite E2480HS : Auf diesem Bild ist der höhenverstellbare Standfuß gut zu erkennen. Auf diesem Bild ist der höhenverstellbare Standfuß gut zu erkennen.

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Avatar Joviro
Joviro
#1 | 12. Nov 2012, 17:51
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Heckenzhocker:D
Heckenzhocker:D
#2 | 12. Nov 2012, 18:50
Bei flexibel musste ich irgendwie an einen biegsamen Bildschirm denken :D.
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Avatar novek
novek
#3 | 12. Nov 2012, 19:04
Ist das ein bezahlter Werbe-Artikel? Der Monitor ist eher bescheiden, das einzige besondere ist der Ständer, wobei der nicht wirklich an einen "NeoFlex" herankommt.

Für die Preisklasse bekommt man da schon wesentlich bessere Monitore. Wäre er allerdings unter 100 Euro angesiedelt wäre es vielleicht noch ein Angebot gewesen. Aber für 120 Euro bekommt man schon so einige Modelle aus 2010/11 die das Ding hier problemlos toppen und erreicht mit weiteren 50€ ein NeoFlex Ständer mit wesentlich mehr Flexiblität als der mitgelieferte
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Avatar mja
mja
#4 | 12. Nov 2012, 19:09
bin mal gespant wann die auf den trichter kommen die 120hz zum standart zu machen ich möchte das nämlich auf keinen fall mehr missen und für 3d ist das ja auch dazu noch gut :)
verstehe nicht das man als hersteller überhaubt noch solche tfts herstellt ? ok man könnte da noch ne office version machen die mit 60 hz arbeitet paar euro billiger machen als das gegenstück zur 120hz :)
ist schon kommich im tv markt haben die es schon durchgesetzt da gibts nicht neues mehr mit 50 oder 60 hz minimum ist 100 hz da bis zu den utopichen 800 hz.
gamer wollen einfach 120hz oder mehr :)
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