Die Frage nach dem Traum-Notebook beantworten Spieler wahrscheinlich mit den Eckdaten des Inspiron XPS 2. Dell steckt in sein erstes, speziell für Spieler entwickeltes, Centrino-Notebook die neueste und schnellste Hardware auf dem mobilen Markt. Mit der Kombination aus Pentium M und Geforce Go 6800 Ultra liefert Dell als erster ein leistungsstarkes Notebook, bei dem sich Grafikleistung, Gewicht, Lautstärke und Laufzeit die Waage halten.

Einmal Vollausstattung, bitte!

In der von uns getesteten Konfiguration arbeitet im Inspiron XPS 2 Intels mobiles Spitzenmodell, der Pentium M/770 mit 2,13 GHz. Ein 533 MHz schneller Frontside Bus verbindet ihn mit dem i915PM-Chipsatz und 1,0 GByte PC4200-Hauptspeicher (DDR2-533). Eine 100-GByte-Festplatte bietet Platz satt für Spiele, der DL-DVD+RW-Brenner brennt Silberlinge mit achtfacher Geschwindigkeit. Die ausgezeichnete, großformatige Tastatur und der starke Klang des integrierten 2.1-Lautsprecher-Sets sind bei Notebooks Spitze. Ebenfalls erste Sahne: das voll spieletaugliche 17-Zoll-Display. Auch bei schnellen Titeln zeigt es keine Schlieren, spiegelt aber leicht. Grandiose Farbdarstellung, hohe Schärfe und eine sehr gute Interpolation bis hinab zur 1280er Auflösung runden das TFT ab. Das 3,9-Kilo-Notebook punktet bei der Ausstattung mit 54-MBit-WLAN, GBit-LAN, Bluetooth, einem SD-Card-Reader, sechs USB-2.0-Ports und Firewire. Als optischen Leckerbissen integriert Dell sechs paarweise in 16 Farben leuchtende LEDs - einzigartig!

Weltschnellste mobile Grafikkarte

Das Highlight des Notebooks lässt jedem Spieler das Wasser im Mund zusammenlaufen: Nvidias High-End-Grafikkarte Geforce Go 6800 Ultra mit 256 MByte GDDR3-Speicher und einer GPU-/Speichertaktfrequenz von 450/1.100 MHz. Der gegenüber der normalen Geforce 6800 Ultra um 50 MHz höhere Kerntakt macht die Go-Version allerdings nur auf dem Papier schneller. Denn Nvidia reduziert dafür die Pixel-Pipelines von 16 auf zwölf und die Vertex Shader von sechs auf fünf. Die trotzdem phänomenale Grafikleistung können Sie per VGA, DVI und S-Video auch auf externen Monitoren beziehungsweise Fernsehern ausgeben.

3D-Leistung im Überfluss

Im Gegensatz zur Konkurrenz tappt Dell beim Inspiron XPS 2 nicht in die Auflösungsfalle. Selbst in der extrem hohen nativen Auflösung von 1920 mal 1200 Bildpunkten und höchster Detailstufe laufen unsere Benchmarks flüssig. In dieser Einstellung zogen wir mit 52,7 fps durch die Hölle von Doom 3, durchforsteten mit 51,3 fps den Dschungel in Far Cry und ballerten bei 45,1 fps in Half-Life 2 Außerirdische zurück in ihre Dimension. Im 70-minütigen Akkubetrieb reduzieren sich die Bildraten aber um bis zu 50 Prozent. Dafür gibt das gut gekühlte Notebook während der Laufzeit nur ein unaufdringliches Rauschen von sich.