Tests - Notebooks

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Cyber System SX15TS im Test

Test des 1.800 Euro-Notebooks

1.800 Euro teuer und mit schneller Geforce GTX 260M an Bord überzeugt das Cyber System SX15 bei der Spieleleistung.

Von Hendrik Weins |

Datum: 01.05.2009


Cyber System SX15TS : Als erstes Notebook mit Nvidias neuem Grafikchip Geforce GTX 260M schlägt das Cyber System SX15TS in unserem Hardware-Labor auf. Wie bei anderen Notebook-Herstellern, können Sie sich auch auf der Homepage von Cyber-System Ihr Traum-Notebook selbst zusammenstellen.

Für unseren Test trat das SX15TS mit einem Doppelkern-Prozessor Core 2 Duo T9600 (2,66 GHz), 4,0 GByte RAM und einer Geforce GTX 260M an. Für genügend Speicherplatz sorgt eine 320 GByte große Festplatte. Wem das nicht reicht, der steckt für 30 Euro Aufpreis eine 500-GByte-Platte unters schwarz-silberne Plastikkleid.

Mit einem 15,4-Zoll-Display geht das SX15TS gerade noch als handlich durch, die 3,2 Kilo Gewicht könnten Vielreisende aber abschrecken. Wie beim Deviltech Hellfire m800 (17 Zoll, 1920x1200) wirken auch beim SX15TS (15,4 Zoll, 1680x1050) Schriften winzig. Mit knapp 130 dpi deutlich zu klein für unseren Geschmack. Zum Vergleich: Ein normaler 22-Zoll-TFT mit 1680x1050 hat etwa 90 dpi.

Cyber System SX15TS : Die Verarbeitungsqualität ist in Ordnung, vor allem die Aluminium-Abdeckungen wirken gegenüber den normalen Plastikkleidern anderer Notebooks deutlich hochwertiger. Allerdings hat das gebürstete schwarze Metall auch Nachteile, denn es zieht Fingerabdrücke geradezu magisch an.

Nach spätestens 15 Minuten zieren lauter Schlieren die Oberfläche -- nervig. Die Tastatur überzeugt: Sie biegt sich kaum durch und die Tasten schlagen präzise an. Auch das SX15TS hat eine Webcam im Deckel integriert, die Bildqualität ist okay.

Cyber System SX15TS : Spieleleistung:

Während im Deviltech Hellfire m800 und im mySN XMG7 eine Geforce GTX280M für Pixelpower sorgt, sitzt im SX15TS der kleinere Bruder, die Geforce GTX 260M. Die wird mit Call of Duty 4 auch in der nativen Auflösung des SX15 spielend fertig, 57,6 Bilder pro Sekunde in 1680x1050 mit maximalen Details und vierfacher Kantenglättung sowie achtfacher anisotroper Filterung sprechen eine eindeutige Sprache.

Crysis stellt wie immer die härteste Herausforderung und überfordert auch das SX15TS in nativer Auflösung. 25,2 fps (1680x1050, hohe Details, DirectX 10) sind zwar ein ordentlicher Wert, aber zu wenig, um flüssig zu spielen. Besser sieht es in 1280x1024 aus, wo das SX15TS mit 33,3 fps fast soviel leistet wie das Deviltech Hellfire m800 mit 37,7 Bildern pro Sekunde.

Ohne Verbindung zur Steckdose bricht die Leistung beim SX15TS ähnlich stark ein wie beim m800. Crysis läuft in 1280x1024 (hohe Details, DX10) nur noch mit 17,9 fps. Das mobile Spielvergnügen hält unter Volllast maximal 63 Minuten, danach gehen die Lichter aus.

Fazit:

Das Cyber-System SX15TS leistet trotz der kleineren Grafikkarte kaum weniger als das Hellfire m800 von Deviltech oder das mySN XMG7, kostet mit 1.760 Euro aber deutlich weniger als die Konkurrenten. Auch bei der Verarbeitungsqualität kann das SX15TS überzeugen, obwohl die sehr schlichte Optik nicht jedermanns Sache ist. Zum Spielen eignet sich das SX15TS jederzeit, auch wenn Sie bei extrem anspruchsvollen Titeln die Auflösung verringern müssen. Wer viel am Notebook arbeitet, kann sich an der zu hohen Auflösung und der damit verbundenen kleinen Schriften stören.

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Cyber System SX15TS
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Avatar andiroch
andiroch
#1 | 01. Mai 2009, 11:31
Diese extremen Auflösungen bei Notebooks finde ich auch grotesk. Zumal das ja eben auch die Spieleleistung wieder relativiert. Für mich ist schon 1440x900 auf 17" hart an der Grenze zur Benutzbarkeit. 1920x1200 finde ich schon auf nem 24" TFT etwas zu klein. diee Auflösung auf einem 17" oder 1680x1050 ist total unbenutzbarer Schwachsinn. Dann lieber kleiner und dafür in nativer Auflösung AA und co anmachen für Spiele. Dann kann man auch bei normalen Anwendungen noch die Schrift lesen.

Oder auch nciht, weil man im doofen spiegelnden Display die halbe Welt sieht, aber nix mehr erkennen kann.
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Avatar ceekä
ceekä
#2 | 01. Mai 2009, 13:46
Ich seh das ganze ähnlich. Hab ein 17" Notebook mit 1440x900 und für meinen Geschmack ist das in Ordnung. Kleiner sollte die Schrift aber nicht sein. Man muss hierbei aber relativieren. Es gibt immer die Möglichkeit entweder den Schriftgrad zu vergrössern oder die Standardauflösung im Desktopbetrieb zu verkleinern. Wenn das Gerät dann genug Power hat um in Spielen grössere Auflösungen zu fahren (mit Filtern) wird das doch eigentlich niemand schlecht finden.
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andiroch
#3 | 01. Mai 2009, 16:58
Mhm was bringt die höhere Auflösung? Einen optischen Vorteil doch eigentlich nicht. Hohe Auflösungen am PC brauche ich doch nur, weil mein Monitor groß ist. Ob auf 15,4" 1680x1050 in Spieenwirklich besser aussieht als 1280x800 oder 1440x900 (mit DANN erst benutzbarem AA(+AF+co+allgemein höheren Quali-Einstellungen in Spielen) ist die Frage.
Und das ändern der Schriftgröße hat so seine Zicken. Weil manche Programmfenster, die nicht dafür ausgelegt sind, dann nicht mehr richtig funktionieren. (Text nicht mehr komplett innerhalb und so).
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Avatar andiroch
andiroch
#4 | 01. Mai 2009, 17:03
Achja: Zum runtersetzen der Auflösung wäre es interessant im Test auf die Qualität der Interpolation des Displays einzugehen. Bei meinem Notebook ist die recht bescheiden. Bei normaler Benutzung im Desktopbetrieb möchte ich mir diese unscharfe Soße nicht antun. Aber bei mir ist die native Auflösung eh ziviler.
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Avatar hjj12293
hjj12293
#5 | 01. Mai 2009, 17:36
man sollte die 260m gtx gegen den vorgänger 9800m gts testen sollen...vielleicht lohnt ja gar kein uprgade
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