Tests - Notebooks

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mySN XMG7 im Test

Test des 2.030 Euro-Notebooks

Im mySN XMG7 steckt High-End-Hardware inklusive der Geforce GTX 280M -- ist der Preis von 2.000 Euro gerechtfertigt?

Von Hendrik Weins |

Datum: 01.05.2009


Äußerlich unterscheidet sich das mySN XMG7 kaum vom Deviltech Hellfire m800 -- mal abgesehen von der Farbe. Allerdings ist das keine Überraschend, denn beide Spiele-Notebooks nutzen das gleiche Chassis von Clevo. Damit teilen sich die beiden auch die gleichen Schwächen, nämlich das recht hohe Gewicht von 4,2 Kilo, die klapprige Tastatur und die mäßige Verarbeitung.

Auch beim Display geht das XMG7 den gleichen Weg wie das m800 und setzt auf hochauflösende 1920x1200 Pixel (17 Zoll). Wie schon im Test zum Deviltech Hellfire m800 kritisieren wir auch beim mySN XMG7 die arg kleine Darstellung von Schriften, müssen im gleichen Atemzug aber die satten Farben und den guten Kontrast loben.

mySN XMG7 : Im Inneren des XMG7 steckt ein 2,66 GHz schneller Core 2 Duo T9550, 4,0 GByte Arbeitsspeicher sowie Nvidias Flaggschiff Geforce GTX 280M. Die Festplatte fasst mit 320 GByte ordentlich Daten, lässt sich gegen einen Aufpreis von 35 Euro aber auch gegen ein 500-GByte-Modell austauschen. Im Gegensatz zum Hellfire m800 von Deviltech setzt mySN auf die 64-Bit-Variante von Windows Vista und tut gut daran. Denn nur so werden die 4,0 GByte RAM voll unterstützt.

mySN XMG7 : Spieleleistung:

Trotz niedrigerem Takt im Vergleich zum Hellfire m800 (2,66 GHz des T9550 gegenüber 2,93 GHz des T9800) liefert das XMG7 im Schnitt etwa fünf Prozent mehr Leistung -- eventuell aufgrund der 64-Bit-Version von Windows Vista. Crysis läuft in hohen Details und DirectX 10 nicht durchgehend flüssig in der nativen Auflösung von 1920x1200, bereits in 1680x1050 sind es aber bereits knapp 30 fps. Mit Call of Duty 4 hat das mySN XMG7 keine Probleme, in maximalen Details inklusive 4xAA und 8xAF läuft der Shooter mit über 40 Bildern pro Sekunde (1920x1200).

Achten Sie beim XMG7 aber immer auf eine Steckdose in der Nähe, denn nach knapp einer Stunde unter Volllast geht dem Akku der Saft aus. Zudem bricht die Leistung im Batteriebetrieb um 40 Prozent ein.

Fazit:

Unterm Strich können wir dem XMG7 von mySN dasselbe Fazit verpassen wie dem Hellfire m800: Sehr gute Spieleleistung, aber Mängel bei der Verarbeitung und zu laut unter Last.
Ob nun mySN XMG7 oder Deviltech Hellfire m800, beide liefern enorme Spieleleistung im kompakten Format, eignen sich aber weniger für Spielchen fernab der Steckdose. Denn zieht man den Hochleistungs-Notebooks den Stecker, bricht die Performance drastisch ein und nach etwa einer Stunde gehen die Lichter aus.
So bleibt zuletzt nur der Preis als ausschlaggebendes Kriterium.

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mySN XMG7
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Avatar Mr.Guybrush
Mr.Guybrush
#1 | 01. Mai 2009, 11:49
Wenn diese Laptops ohne Steckdose deutlich langsamer sind, wieso sollt ich mir dann einen Gamer-Laptop für 1800€-2000€ kaufen. 1ne Stunde akku-betrieb ist definitiv zu wenig. Da bau ich mir lieber einen 1500€ Desktop-pc, der sowieso viel schneller und billiger ist.
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Avatar montitan
montitan
#2 | 01. Mai 2009, 23:20
39/10 punkten bei der leistung? o.O ^^
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Avatar GSF
GSF
#3 | 09. Jul 2009, 21:37
Guter Gamer-Laptop an sich, allerdings soll das verwendete M570-Chassis von Clevo auch im Idle recht laut sein und keinesfalls leise.

und @ Mr.Guybrush:

Die Akkulaufzeit spielt bei einem Desktop-Replacement zumeist absolut keine oder eine sehr untergeordnete Rolle. Sicherlich ist ein Desktop-PC bei gleichem Preis sehr viel schneller, allerdings sind die Vorteile eines solchen Books in Stromverbrauch und Transportierbarkeit (trotz 4 Kilogramm) unabstreitbar. Außerdme muss man bei einem Laptop auch immer sehen: Monitor, Tastatur und zumindest ein Mausersatz sind implementiert. Der Preis steigt also allein deshalb.

Unterm Strich haben also Desktop und Laptop ihre Vor- und Nachteile, die sich nicht für jeden gleich auswirken ;)
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