Toshiba Qosmio X300 140 : Fünf Kilo schwer, über sechs Zentimeter dick und eine Akkulaufzeit von knapp 50 Minuten: Toshibas Qosmio X300 14O ist nichts für Weltenbummler. Wer aber einen PC-Ersatz sucht, der trifft mit dem X300 die richtige Wahl, vorausgesetzt die Kosten von 3.200 Euro sprengen nicht das Budget. Toshiba packt nahezu alles, was gut und teuer ist, unter das rot-schwarze Plastikkleid, darunter den 2,53 GHz schnellen Vierkern-Prozessor Core 2 Extreme QX9300, 4,0 GByte RAM, zwei Geforce 9800M GTS sowie eine normale Notebook- Festplatte für Daten und eine pfeilschnelle 128 GByte große Solid State Disk für Betriebssystem und Spiele. Auch bei der Verarbeitung gibt es nichts zu meckern, einzig das Tastenfeld biegt sich deutlich zu stark durch.

Die teuren Komponenten machen sich beim Spielen bezahlt. Selbst Crysis läuft in hohen Details und mit DirectX 10 mit weit über 30 Bildern pro Sekunde (in der nativen Auflösung des 17-Zoll-Displays von 1440x900 Bildpunkten). Soviel Leistung liefert das X300 aber nur mit Stromkabel. Im Akku-Betrieb deaktiviert das Qosmio beide Geforce 9800M GTS und nutzt nur noch die deutlich langsamere Geforce 9400M GS. Folge: Crysis ist nur in 1024x768 und minimalen Details spielbar.