Samsung X460 : Ein wenig unfair ist der Vergleich schon, denn schließlich tritt das X460 mit einer schwachbrüstigen Geforce 9200M GS gegen hochgezüchtete GTX-Boliden an. Doch das 1.300 Euro teure Samsung-Notebook hat andere Vorzüge als pure Spieleleistung, zumal weniger hardware-hungrige Titel durchaus ruckelfrei laufen. Call of Duty 4 läuft in der nativen Auflösung von 1280x800 und niedrigen Details immerhin annähernd spielbar, Adventures wie The Book of Unwritten Tales genießen Sie hingegen auch in voller Grafikpracht stets flüssig. Denn abgesehen von der Geforce 9200M GS ist das X460 nicht schlecht ausgestattet. So sorgt ein 2,4 GHz schneller Core 2 Duo P8600 zusammen mit 4,0 GByte Arbeitsspeicher für genügend Leistung im Alltag. Ebenso alltagstauglich sind Gewicht (1,8 Kilo), Akkulaufzeit (75 Minuten) sowie die kompakten Ausmaße – ein GameStar-Heft ist nur ein paar Zentimeter schmaler. Vielschreiber freuen sich über die gelungene Tastatur, auch wenn platzbedingt ein eigener Nummern-Block fehlt.

Schelte fängt sich hingegen das Display ein. Zwar leuchtet der LED-Bildschirm ausreichend stark und lässt sich sogar um 180° neigen, allerdings verfälschen schon minimale Kopfbewegungen die Farben. Neben dem Notebook und einer samtähnlichen Hülle finden Sie keine weiteren Extras im Karton. Wenn Ihnen Gewicht und kompakte Maße wichtiger sind als reine Spiele-Leistung, ist das X460 einen Blick wert.