Der Pentium 4/2,8 GHz ist der derzeit schnellste Spiele-Prozessor. Im Test mit dem 3DMark2001 SE erreicht er stolze 12.304 Punkte, sein »kleiner« Bruder folgt mit 11.765 Zählern noch vor dem neuen AMD-Flaggschiff Athlon XP/2600+ (11.073). Im CPU-Test des PCMark2002 rechnet das 2,8-GHz-Monster 633 Punkte schneller als der AMD-Konkurrent (6.909 gegen 6.276), der P4/2,53 GHz kommt auf 6.240. Unreal Tournament (1024x768x32) berechnet Intels Luxusprozessor 10 Prozent flotter als der XP/2600+ (66,1 gegen 60,6 fps). In Serious Sam: Second Encounter hingegen gewinnt der Pentium 4 nur knapp mit 114,7 zu 113,6 fps, in Aquamark, Comanche 4 und Quake 3 verliert er.

Wie sein Vorgänger P4/2,53 GHz basiert auch das 2,8-GHz-Modell auf dem Northwood-Kern mit 512 KByte L2-Cache - es entsteht im 0,13-Mikrometer-Prozess. Der Frontside Bus arbeitet mit 133 MHz und übermittelt vier Datenpakete pro Takt (FSB533). Intel verkauft den Pentium 4/2,8 GHz für preiswerte 520 Euro, das bisherige Topmodell mit 2,53 GHz sinkt drastisch von 850 auf 250 Euro. Die 3-GHz-Schallmauer fällt laut Intel-Pressesprecher Christian Anderka noch dieses Jahr.

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