Dicke 2 MByte L2-Cache, 64 Bit, das Sicherheits-Feature NX-Bit und Stromsparmaßnahmen: Intel rüstet mit dem rund 600 Euro teuren Intel Pentium 4 HT/660 seine P4-Linie auf. Die neue Sockel-775-CPU basiert auf einem weiterentwickelten Prescott-Kern namens Prescott 2M und soll technisch zum Athlon 64 aufschließen - besonders wichtig für Intel in Zeiten stagnierender Taktraten. Aber trotz »Enhanced Intel Speed Step« verbraucht der 3,6 GHz schnelle Pentium 4 HT/660 immer noch deutlich mehr Strom als ein vergleichbarer Athlon 64 mit Winchester-Herz.

Die im P4 erstmals aktivierte 64-Bit-Erweiterung können Sie mangels Software noch ebenso wenig gebrauchen wie die des Athlon 64. Experimentierfreudige installieren die Vorabversion von Windows XP 64 Bit.

Volle Power voraus

Unseren Test-Parcours nahm der P4 HT/660 auf dem Intel-Board D925XECV2LK mit 1,0 GByte RAM und Geforce 6800 GT in Angriff. Unterm Strich holt der 2 MByte große Cache den 200 MHz langsameren Takt im Vergleich zum P4 HT/570 J wieder raus - schneller ist der Neue in Spielen aber nicht.