Philips SPA7650 im Test
Solides 5.1-System für den Schreibtisch
Gut ausgestattetes 5.1-System, das dem Teac XT-6 im Test klanglich ebenbürtig ist, aber 25 Euro mehr kostet.
Von
Florian Klein |
Datum:
16.04.2010
Philips SPA7650 Für 100 Euro bietet das Phillips SPA7650 die übliche Ausstattung in der Preisklasse: Neben einer Kabelfernbedienung mit Kopfhöreranschluss besitzt es einen zusätzlichen Stereoeingang, an die Sie etwa MP3-Player anschließen können. Mit Hilfe der integrierten Upmix-Funktion lassen sich die Stereosignale auf Wunsch auch auf allen Lautsprechern wiedergebenn, eine Funktion, die dem Teac XT-6 fehlt.
Klanglich kann das SPA7650 durchaus überzeugen. Die Bässe haben angesichts des günstigen Preises ordentlich Druck, allerdings fehlt es an Präzision und Dynamik. Zudem reichen Sie lange nicht so weit hinab, wie bei den wesentlich größeren Subwoofern der Teufel- und Logitech-Systeme. Zudem klingt Musik häufig etwas kratzig, da die kleinen Plastik-Satelliten besonders im Mittenbereich deutliche Schwächen aufweisen und die Höhen so überbetont wirken. Für die Räumlichkeit in Spielen hat das aber kaum Auswirkungen und das Mittendrin-Gefühl kommt auch beim SPA7650 auf. Die dichte Sound-Kulisse von Battlefield: Bad Company 2 nahm uns jedenfalls sofort gefangen und wirkt dicht und kräftig.
Bis auf die einen Meter längeren, fest verlöteten Strippen der hinteren Satelliten sowie die Upmix-Funktion hat das SPA7650 aber keine Vorteile gegenüber dem Teac XT-6. Ob Ihnen das die 25 Euro Aufpreis Wert ist, müssen Sie selbst entscheiden.
» Bestenliste: 5.1-Lautsprecher