Zum Thema » Optimale Bildqualität TFT-Monitor richtig einstellen » Die besten TFT-Monitore Kaufberatung TFT-Monitore Laut BenQ wurde der RL2450HT mit dem ESport-Team StarTale gemeinsam entwickelt und ganz auf die Bedürfnisse von Profi-Spielern ausgerichtet. Die sechs Starcraft 2 Spieler Rainbow, July, Ace, Bomber, Squirtle und Virus des koreanischen Teams sollen verantwortlich sein, für den laut BenQ spielentscheidenen RTS-Modus (Real Time Strategy, also Echtzeitstrategie). Neben den Spiele-Extras stecken in dem rund 180 Euro teuren 24-Zoll-TFT ein schnelles TN-Panel mit Reaktionszeit von nur zwei Millisekunden und einer Auflösung von spiel- und filmoptimierten 1920x1080 Pixeln. Im Gegensatz zum ebenfalls für spieler entwickelten BenQ XL2420T steckt in dem neuen TFT aber kein 120-Hz-Display sondern ein herkömmliches, das mit 60 Hz auskommen muss.

BenQ RL2450HT : Der BenQ RL2450HT bietet neben vielfältigen Einstellmöglichkeiten noch eine Menge mehr für sein Geld – patzt aber bei den Extras. Der BenQ RL2450HT bietet neben vielfältigen Einstellmöglichkeiten noch eine Menge mehr für sein Geld – patzt aber bei den Extras.

Als einer der wenigen 24-Zöller unter 200 Euro verfügt der RL2450HT über eine Höhenverstellung mit integrierter Pivot-Funktion. Dadurch lässt sich der Monitor spielend leicht an die eigenen Bedürfnisse anpassen und bietet vor allem aus ergonomischer Sicht ein deutliches Plus gegenüber einem Großteil der Konkurrenz.

Anders als in der kommenden GameStar beschrieben befindet sich im Lieferumfang des BenQ RL2450HT kein DVI-Kabel, lediglich ein VGA-Kabel wird mitgeliefert. Laut BenQ lag unserem Testgerät versehentlich ein DVI-Kabel bei. Gegenüber der Print-Version haben wir die Ausstattungs- und Endwertung angepasst und um einen Punkt reduziert.

Bildqualität und Spieleleistung

Im Test kann der BenQ RL2450HT nicht alle seinen Versprechungen einlösen, liefert aber ein insgesamt gutes Bild ab. So liegt die maximale Bildhelligkeit von gemessenen 231,1 cd/m² im Konkurrenzvergleich nur im Mittelfeld, andere Modelle wie der XL2420T erreichen hier annähernd 300 cd/m². Ähnlich sieht es bei dem Kontrastverhältnis aus auch hier liegt der BenQ mit 876:1 nur im Mittelfeld. Die Homogenität der Ausleuchtung ist mit 84 Prozent in Ordnung, sichtbare Lichthöhe sind erst bei absoluter Dunkelheit und einem schwarzen Bild leicht zu erkennen. Zwar sind die Blickwinkel gemessen an teureren Monitoren vergleichsweise eng, wer aber nicht gerade Bildbearbeitung betreibt oder sich wild vor seinem Monitor hin und her bewegt, der bekommt stets ein sehr gutes Bild geliefert.

Die angegebenen zwei Millisekunden Reaktionszeit erreicht der BenQ RL2450HT in unserem Test erwartungsgemäß nicht, die gemessenen 8,4 ms sind aber noch immer schnell genug für selbst hektische Spiele wie Call of Duty Modern Warfare 3 oder Battlefield 3 . Zwar bieten andere TFTs wie der Samsung Syncmaster S24B350H teils schnellere Werte von 7 ms oder weniger, in der Spielerealität gibt es aber keinen spürbaren Unterschied. Der von BenQ hervorgehobene RTS-Modus arbeitet recht aggressiv und erhöht stellenweise den Kontrast extrem. In Spielen sind Einheiten oder Objekte tatsächlich besser zu erkennen, unter Windows oder in Filmen stört diese Verfälschung aber enorm, so dass wir empfehlen den RTS-Modus ausschließlich in Spielen zu nutzen.

Die Interpolationleistung, also das Darstellen von Auflösungen abseits der nativen, ist hervorragend. Der BenQ kann Inhalte nicht nur im Vollbild, seitengerecht oder im Original-Verhältnis anzeigen, sondern auch in voreingestellten Formaten wie 17 Zoll (4:3), 19 Zoll (4:3), 19 Zoll (16:10), 21,5 Zoll (16:9), 22 Zoll (16:10) und 23 Zoll (16:9) – dann jeweils mit schwarzen Balken an den Seiten. Besser geht es kaum.

BenQ RL2450HT : Die Anpassungsmöglichkeiten des BenQ RL2450HT sind enorm vielfältig. Die Anpassungsmöglichkeiten des BenQ RL2450HT sind enorm vielfältig.

Ausstattung und Bedienung

Der Rotstift regiert nur bei der Ausstattung im Karton, denn dem BenQ RL2450HT fehlt ein Kabel zur digitalen Signalübertragung, weder DVI- noch HDMI-Strippe sind mit an Bord, lediglich ein VGA-Kabel wird mitgeliefert – das gibt Punktabzug. Im Gegenzug protzt der 24 Zöller nicht nur mit einer hervorragenden Ergonomie und vielen Einstellmöglichkeiten, sondern auch mit einem umfangreichen und recht simpel zu bedienenden Menü. Mit fünf Tasten an der rechten Monitorseite können Sie den Monitor auf Ihre Bedürfnisse anpassen und drei Einstellungen auf besonders schnell zugängliche Tasten speichern. Wollen Sie zum Beispiel per Tastendruck zwischen dem RTS-Modus und einer anderen Voreinstellung hin und her wechseln, können Sie diese abspeichern und per Knopfdruck die gewünschte Einstellung laden.

Anschluss an den PC oder andere Zuspieler findet der BenQ RL2450HT per VGA, DVI oder HDMI, den mittlerweile bei Radeon-Grafikkarten obligatorischen Displayport unterstützt der 24 Zöller nicht. Für optimale Bildqualität kommen Sie aber um den Kauf eines Kabels zur digitalen Bildübertragung nicht herum.