HTC Vive : Das HTC Vive könnte auch in einer mobilen Version erscheinen, die ein Smartphone nutzt. Das HTC Vive könnte auch in einer mobilen Version erscheinen, die ein Smartphone nutzt.

Update: Auf einer Entwickler-Konferenz in China hat HTC nun bestätigt, dass das Unternehmen tatsächlich an einem mobilen Virtual-Reality-Headset arbeitet. Laut Raymond Pao, dem zuständigen Vizepräsidenten, beschäftigt sich HTC schon lange mit dem Bereich mobiles VR und geht davon aus, dass die eigene Technik in diesem Bereich mit dem, was schon kommerziell erhältlich ist, gut mithalten könne. »Aber wir sind weder mit der Interaktivität noch mit der Immersion zufrieden. Sie entsprechen nicht unseren Standards«, so Pao.

Welche Standards das sind, etwa die Qualität des HTC Vive, verriet Pao nicht. Sollte HTC ein mobiles Virtual-Reality-Headset auf den Markt bringen, so dürfte das noch einige Zeit dauern.

Quelle: UploadVR

Originalmeldung: Samsung setzt mit seinem Gear VR und der Zusammenarbeit mit Oculus VR auf die hauseigenen Galaxy-Smartphones als Grundlage für VR-Erlebnisse. Derartige Virtual-Reality-Headsets können zwar nicht die Leistung liefern, die ein Oculus Rift oder ein HTC Vive fordern, doch da Smartphones weit verbreitet sind, sehen viele Analysten hier aufgrund des einfacheren Zugangs einen größeren Markt für VR als auf dem PC.

Auch HTC ist eigentlich als Hersteller von Smartphones bekannt und hat die entsprechenden Kenntnisse auch für die Entwicklung des Vive genutzt, bislang jedoch noch keinerlei Produkte vorgestellt, die beispielsweise dem Gear VR Konkurrenz machen könnten. Trotzdem bleibt HTC aber auch im Smartphone-Markt aktiv, so dass ein entsprechendes VR-Headset nur ein logischer Schritt wäre. TechCrunch hat daher Drew Bamford, den Leiter der HTC Creative Labs, direkt auf ein solches Produkt angesprochen.

Er könne zur Roadmap der zukünftigen Produkte zwar keine Kommentare abgeben, es würde aber »natürlich Sinn machen, an weiteren VR-Produkten zu arbeiten und an Produkten, die unser Smartphone-Geschäft und unser VR-Geschäft auf sinnvolle Weise vereinigen«, so Bamford. Bamford betonte auch, dass HTC auf keinen Fall den Bereich der High-End-Smartphones aufgegeben hätte, sondern es ganz im Gegenteil sogar schon recht bald eine entsprechende Ankündigung geben werde.

Mit dem HTC Vive für den PC und einer mobilen Version für Smartphones wäre HTC sogar in der besonderen Position, von beiden VR-Märkten profitieren zu können. Alle anderen Hersteller sind bislang nur in einem der beiden Bereiche aktiv. Laut Bamford denkt HTC auch darüber nach, die Bereiche Smartphones, Virtual Reality und Wearables zu verbinden.

Quelle: TechCrunch