Iiyama Prolite E2473HDS

TFT-Monitore   |   Datum: 03.06.2011
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Iiyama Prolite E2473HDS im Test

Günstiger 23,6-Zöller mit LED-Beleuchtung

Der Iiyama Prolite E2473HDS gehört zu den günstigsten 23,6-Zöllern mit LED-Beleuchtung überhaupt und spart dennoch nicht an sinnvoller Ausstattung oder Bildqualität.

Von Hendrik Weins |

Datum: 03.06.2011


Der Iiyama Prolite E2473HDS ist ein grundsolider Monitor im 23,6-Zoll-Format. In fast allen Testdisziplinen liefert er gute bis sehr gute Ergebnisse und konnte uns auch beim Spiele-Test überzeugen. Um das zu leisten, muss ein Monitor nicht unbedingt ein Vermögen kosten: Für unter 200 Euro können Sie dieses Modell erstehen. Ob die Leistung des E2473HDS für einen der oberen Plätze in der Wertung reicht, erfahren Sie im Folgenden.

Iiyama Prolite E2473HDS : Der 24-Zöller Iiyama Prolite E2473HDS überzeugt im Test mit guter Bildqualität, solider Ausstattung sowie einem günstigen Preis. Der 24-Zöller Iiyama Prolite E2473HDS überzeugt im Test mit guter Bildqualität, solider Ausstattung sowie einem günstigen Preis.

Spiele-Test

In Spielen hat uns der Iiyama Prolite E2473HDS sehr gut gefallen. Mit 8,2 ms reagiert er auch in hitzigen Situationen sehr souverän. In Shootern wie etwa Call of Duty: Black Ops zieht er auch bei extrem schnellen Mausbewegungen kaum Schlieren hinter Kanten her. Im Spielfluss fällt dies sowieso kaum bis gar nicht auf. Falls Sie in niedrigerer Auflösung als in nativen 1920x1080 Bildpunkten spielen sollten, leistet der Iiyama gute Interpolationsleistung und stellt dabei das Bild sogar im jeweilig korrekten Seitenverhältnis dar. Dazu fügt er an links und rechts sowie am oberen und unteren Rand schwarze Balken hinzu. Die vollständige Einstellungsmöglichkeit für Bildformate ist zudem bei älteren Spielen nützlich, da diese manchmal noch keine Full-HD-Auflösung unterstützen und so auf einigen modernen Monitoren nur verzerrt wiedergegeben werden können.

Iiyama wählt bei der Entscheidung des entspiegelten Displays ganz klar den Weg der Praktikabilität: Ein spiegelndes Display brächte zwar intensivere Farben, die aber Hand in Hand mit unschönen Spiegelungen gingen. So müssen Sie zwar beim E2473HDS mit etwas schwächeren Farben als bei beispielsweise dem HP Pavillion 2710m rechnen, dafür können Sie aber auch tagsüber jedes Detail auf dem Monitor erkennen. In dunklen Bildsituationen offenbart sich auf dem sonst so guten Prolite E2473HDS ein unschöner Effekt: Im unteren Bereich des Displays konnten wir die Hintergrundbeleuchtung deutlich sichtbar hervorschimmern sehen. Dies fiel sogar in Spielen wie etwa Crysis 2 oder Metro 2033 störend auf.

Bildqualität

Die Bildqualität des Iiyama Prolite E2473HDS ist durchweg gut. Mit einer maximalen Helligkeit von knapp 250 cd/m² ist er einer der hellsten Monitore im Test und eignet sich daher auch zum Spielen in besonders hell erleuchteten Räumlichkeiten. Darüber hinaus konnten wir bei diesem Modell einen sehr hohen Kontrast von 1074:1 messen. Andere Kandidaten im Test wie etwa der BenQ XL2410T haben nur ein ausreichendes Kontrastverhältnis von 768:1. Auch die Ausleuchtung weiß mit 83% Homogenität zu gefallen, was zwar kein Traumwert ist, aber durchaus als gleichmäßig zu bezeichnen ist. Einzig im unteren Bildbereich schimmert – wie oben bereits angesprochen – die Hintergrundbeleuchtung hervor. Für ein TN-Panel ist der E2473HDS sogar verhältnismäßig blickwinkeltreu, bei erhöhten oder niedrigen Sitzpositionen sollten Sie aber unbedingt per Neigungswinkel anpassen, denn nach oben oder unten hin treten sehr schnell unschöne Farbverfälschungen auf.

Ausstattung & Co.

Iiyama Prolite E2473HDS : An der linken Seite sitzt der zweite HDMI-Anschluss, ideal um ein Notebook anzuschließen. An der linken Seite sitzt der zweite HDMI-Anschluss, ideal um ein Notebook anzuschließen. Der Prolite E2473HDS von Iiyama lässt sich via HDMI, DVI und VGA ansprechen und bietet sogar eine zweite HDMI-Buchse an der linken Seite des Rahmens. Zusätzlich hat er zwei bescheiden klingende Lautsprecher verbaut. Damit liegt er ausstattungstechnisch im Mittelmaß des Testfelds. Änderungen im Menü legen Sie via Berührung des Rahmens fest. Im Vergleich zur Konkurrenz ist diese Steuerung Iiyama wesentlich besser gelungen als beispielsweise Samsung beim Syncmaster P2770HD, denn der Monitor verarbeitet Berührungen mit dem Finger sofort und zeigt Änderungen direkt im sehr logisch aufgebauten Menü an. Insgesamt ist der Iiyama-Monitor wertig verarbeitet, beim Berühren der Tasten oder anderweitigen Erschütterungen gerät er aber ins Schwanken. Der Fuß ist verhältnismäßig groß geraten, lässt den Monitor aber dennoch beim Verstellen des Neigungswinkels auf glatten Oberflächen leicht verrutschen. Sobald wir den Monitor in den Standby-Modus versetzten, konnten wir aus dem Gehäuse ein deutlich vernehmbares Fiepen vernehmen, was allerdings verschwand, sobald wir den Bildschirm wieder anschalteten. Daher sollten Sie den Bildschirm nach benutzen direkt vom Strom nehmen oder via Schalter an der Rückseite ausstellen.

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Avatar TrudleR
TrudleR
#1 | 03. Jun 2011, 09:32
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Teralios
Teralios
#2 | 03. Jun 2011, 10:05
Zitat von TrudleR:

Ich habe für meinen 24Zöller viel weniger bezahlt (LG Flatron E2350V) und bin zufrieden damit (Kontrast 5000000:1).

Du gibst hier jetzt aber nicht echt den Dynamische-Kontrast an? WEnn man solchen Werten auflegt, muss man sich nicht wundern, wenn man später totale Grütze kauft.

Dynamischer-Kontrast ist Pfui. Da hab ich lieber nen Monitor mit richtigem Kontrast von 1000:1 oder 1500:1 und nur dynamisch von 100000:1 als 1:750 mit 5000000:1. Aber ja, es muss auch Leute geben, die sich von sowas wie dynamischen Kontrast blenden lassen.
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Avatar NvidiaGott
NvidiaGott
#3 | 03. Jun 2011, 10:38
Zitat von TrudleR:
Naja... nicht einmal 3D? Der Preis wundert mich dank dieser Tatsache überhaupt nicht!

Ich habe für meinen 24Zöller viel weniger bezahlt (LG Flatron E2350V) und bin zufrieden damit (Kontrast 5000000:1).

Die sinken doch momentan alle im Preis, da man nach und nach auf die 120Hz Bildschirme drücken will.


Wer braucht schon 3D, dass ist doch kein Argument. Solange man diese Brillen zwangsweise nutzen muss, kann jeder darauf verzichten. Zudem können viele Menschen diesen 3D Effekt so oder so nur eine gute Stunde nutzen, ohne danach eine Packung Aspirin zu sich zu nehmen zu müssen.

Zum Thema Kontrast, auch der Iiyama verfügt über einen pseudo Kontrastwert von 5000.000 zu 1, der tatsächliche Wert ist ja aus dem Test zu entnehmen. Der LG dürfte mit etwas Glück einen Kontrast von gerade mal 1000 haben, eher weniger, aber da müssen Test erstmal her. Wenn GameStar von sehr hohen Kontrast spricht beim Iiyama, dann kann man schon sagen, dass dies bei einen LED Monitor dieser Preisklasse eher selten ist.

Im Moment gibts die 120 HZ bei 3D Monitoren nur über DVI, über HDMI sind es nur 60 HZ. Bei den kommenden 3D Monitoren, die HDMI 1.4 unterstützen gibts die 120 HZ, daher ist der Nutzen gleich null bei HDMI und nicht wenige schließen an ihren Display neben dem PC auch eine XBOX360, Play..... an.

Der Iiyama mag etwas teurer sein, als der LG, aber das Gerät verbraucht auch weniger Strom ( siehe Hersteller Angaben der beiden Geräte )und da die Strompreise keineswegs günstiger werden, kann man die Kosten in gut fünf Jahren bei regelmäßigen gebraucht wieder reinholen ( ich weiß, dass es nur graue Theorie ist ).

Ich unterstelle mal dem Iiyama eine bessere Qualität in Form eines zusätzlichen HDMI Anschlußes und dies hat nun mal ihren Preis.

Fiepen in Standby-Modus kann ich nicht bestätigen, bei mir verhält sich das Gerät geräuschlos.
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Avatar Gullitaucher
Gullitaucher
#4 | 03. Jun 2011, 11:23
Für den Preis ist das doch absoluter Müll. Iiyama ist halt einfach Mist.
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Avatar dernamedersolangist
dernamedersolangist
#5 | 03. Jun 2011, 11:41
Viel zu klein :D

...ich bleib lieber bei meinem Dell U3011 :-)
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Avatar aulnd
aulnd
#6 | 03. Jun 2011, 11:47
Durchaus ein akzeptabler Monitor für den kleinen Geldbeutel, groß genug und sehr schnell. Absolutes KO Kriterium für mich wäre allerdings die sichtbare Hintergrundbeleuchtung, hatte auch mal ein Modell mit Aufhellungen an den Rändern, das stört wirklich extrem. Kann doch nicht so schwer sein den Monitor so zu konstruieren, dass die Hintergundbeleuchtung unsichtbar bleibt, bei anderen preislich ähnlich liegenden Modellen klappt das doch auch!
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Avatar Adecius
Adecius
#7 | 03. Jun 2011, 14:03
Diese utopischen Kontrastzahlen die häufig genannt werden sind der gleich Dampf wie er bei Lautsprechern mit PMPO statt Sinus zum verwirren genutzt wird :/
Ich hab jetzt seit ein paar Monaten den Asus VG236H mit 120 Hz. Das einzige Manke ist bisher das ich in etwas angegrauten Spielen keine 120Hz einstellen kann. Ansonsten merke ich das schon. Erst recht bei aktiviertem VSync. Das Bild, die Bewegung ist zwar nicht so perfekt wie es damals auf Röhrenmonitoren war. Bei zb 85Hz mit Vsync, war das Bild einfach unerreicht Flüssig und Ruhig. Vorrausgesetzt die Graka hats geschafft.
Kann mir da jemand sagen wir ich die Overdrive Funktion sinnvoll nutzen kann? Die kann ich schrittweise im Monitor selbst aktivieren und regeln, aber wenn ichs auf max stelle, bekomme ich so unschöne blasse Schlieren bei bewegungen :/
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Avatar dyn4mic
dyn4mic
#8 | 03. Jun 2011, 15:31
Sagmal bin ich eigtl dumm, oder gibt's bei euren Hardware-Bestenlisten keine 24-Zöllner?
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Avatar ReatKay
ReatKay
#9 | 06. Jun 2011, 14:20
Zitat von dyn4mic:
Sagmal bin ich eigtl dumm, oder gibts bei euren Hardware-Bestenlisten keine 24-Zöllner?


Zöllner gibts an der Grenze!
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Avatar -=M-o-D=-Fraggy
-=M-o-D=-Fraggy
#10 | 05. Aug 2011, 13:55
Zitat von Hendrik Weins:

Mit einer maximalen Helligkeit von knapp 250 cd/m² ist er einer der hellsten Monitore im Test

Wie gut lässt sich die Helligkeit runterregeln? Viele Monitore sind für dunkle Umgebungen auch auf der niedrigsten Helligkeit noch zu hell...
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