LG Flatron E2442V

TFT-Monitore   |   Datum: 21.11.2012
Seite 1 2   Wertung

LG Flatron E2442V im Test

Günstiger 24-Zoll-TFT mit guter Bildqualität

Im Test stellt sich der LG Flatron E2442V als passabel ausgestattet heraus, die Bildqualität des sehr günstigen TFT-Monitors ist sogar überraschend gut.

Von Florian Klein |

Datum: 21.11.2012


Zum Thema » Acer G246HL Bbid im Test Rasend schnelles 24-Zoll-TFT » BenQ RL2450HT im Test Spieler-TFT mit Höhenverstellung Wer sich heute einen neuen TFT kauft, sollte mindestens zu einem Modell mit 23,6 Zoll (knapp 60 Zentimeter) beziehungsweise 24 Zoll Diagonale (etwa 61 Zentimeter) greifen, wie sie der LG Flatron E2442V im Test bietet. Kleinere TFTs sind nur unwesentlich günstiger als der ab 155 Euro zu habende Flatron E2442V und lohnen sich daher nach nicht mehr.

Auf der anderen Seite des Preisgefüges kosten die größeren 27-Zoll-Displays etwa 50 Prozent Aufpreis und starten erst ab etwa 220 Euro. Egal ob günstiger 24- oder 27-Zoll-TFT: Die Auflösung entspricht dem Full-HD-Standard mit 1920x1080 Pixeln im 16:9-Format. Alle derart preiswerten Monitore setzen außerdem ein TN-Panel ein, das günstig zu fertigen ist und schnelle Schaltzeiten bietet. Bei Farbtreue und Blickwinkelstabilität unterliegen TN-Monitore wie der Flatron E2442V zwar Modellen mit anderen Panel-Techniken wie IPS oder VA sichtbar, diese sind aber ein ganzes Stück teurer als TN-TFTs. Allerdings fallen auch dort die Preise langsam und einzelne IPS-Monitore mit 24 Zoll Diagonale werden mittlerweile ab 250 Euro verkauft.

LG Flatron E2442V : Der LG Flatron E2442V bietet sehr günstige 24-Zoll-Standardkost: entspiegeltes TN-Panel mit 1920x1080 Pixel, LED-Hintergrundbeleuchtung und ein kaum verstellbarer Standfuß ab 155 Euro. Der LG Flatron E2442V bietet sehr günstige 24-Zoll-Standardkost: entspiegeltes TN-Panel mit 1920x1080 Pixel, LED-Hintergrundbeleuchtung und ein kaum verstellbarer Standfuß ab 155 Euro.

Bildqualität und Spieleleistung

Angesichts des niedrigen Preises kann die Bildqualität des LG Flatron E2442V im Test fast durchweg überzeugen. Die maximale Helligkeit ist mit 256,5 cd/m² ausreichend hoch, um auch in mit Tageslicht gefluteten Räumen noch zu arbeiten und zu spielen. Direkte Sonneneinstrahlung sollten Sie (wie bei allen Monitoren) trotz des entspiegelten Displays aber vermeiden. Die Ausleuchtung gelingt mit 85 Prozent Homogenität gleichmäßig und der maximale Kontrast fällt mit 1.093:1 sehr hoch aus.

Uns gefällt vor allem die für ein TN-Panel gute Schwarzdarstellung, die dunkle Stellen in Spielen oder Filmen authentisch wirken lässt. Die Blickwinkelstabilität bewegt sich im von TN-Panels gewohnten Rahmen: Horizontal können Sie problemlos einige Grad von der mittigen Sichtachse abweichen, sodass Sie auch zu zweit vor dem Flatron E2442V noch ein farblich stimmiges Bild sehen. Bei vertikaler Verschiebung des Blickwinkels nach oben oder unten verfälschen die Farben aber schnell.

LG Flatron E2442V : Dank LED-Hintergrundbeleuchtung ist das Display sehr flach, der Standfuß benötigt aber einigen Raum. Dank LED-Hintergrundbeleuchtung ist das Display sehr flach, der Standfuß benötigt aber einigen Raum. Die von uns gemessene Reaktionszeit von 7,5 Millisekunden beim Wechsel von Weiß zu Schwarz bewegt sich im Spitzenfeld der TN-Monitore, die in der Regel schneller schalten, als die bei der Bildqualität überlegenen IPS- oder VA-Panels. Unseren Spieletest mit dem enorm schnellen Quake Live meistert der Flatron E2442V problemlos mit stets stabilem Bild ohne störende Kantenunschärfe.

Bei niedrigeren Auflösungen als den nativen 1920x1080 Pixel vermatschen Details aber schnell, bei der Interpolation gibt es deshalb Punktabzug. Das Herunterregeln der Auflösung aus Performance-Gründen bringt bei modernen Grafikkarten aber immer weniger Leistungsgewinn, daher ist die mittelmäßige Interpolation des LG Flatron E244V heute nur noch ein geringer Kritikpunkt. An möglichen Bildformaten finden sich das native 16:9 sowie das mittlerweile überholte, aber für alte Spiele noch praktische 4:3-Format (dann mit schwarzen Balken) im Menü. Alle anderen Formate verzerrt der Flatron E2442V.

Ausstattung und Bedienung

**Update**: Obwohl unserem Testgerät kein DVI-Kabel beilag, bekommen Sie beim Kauf eines Flatron E2442V in Deutschland eine DVI-Strippe dazu. Wir haben Test und Wertung nach einem Leser-Hinweis entsprechend angepasst.

Die Ausstattung ist wie bei fast allen Monitoren im Preissegment des LG Flatron E2442V praktisch nicht existent: ein DVI-, ein HDMI- und ein VGA-Eingang samt analogem VGA-Kabel. Gut gefällt uns, dass LG auch eine digitales DVI-Kabel beilegt – keine Selbstverständlichkeit im sehr günstigen Preisbereich des Flatron E2442V, obwohl Sie auf keinen Fall auf die schlechtere analoge VGA-Übertragung zurückgreifen sollten. Zudem besitzt der TFT einen Kopfhörerausgang. Praktisch, falls Sie die Audiosignale per HDMI an den Monitor geben – was bei PC-Spielern aber kaum vorkommen dürfte.

Der relativ wackelige Standfuß, der den Monitor bei Stößen gegen den Schreibtisch eine ganze Weile nachwippen lässt, verringert die Wertung, sonst geht die Verarbeitung in Ordnung. Der zumindest auf der dem Spieler zugewandten Seite mattierte Rahmen und Standfuß vermeiden störende Reflexionen und heben sich angenehm von dem in der Preisklasse immer noch üblichen Glanzlack-Einerlei ab. Das deutsche Menü ist klar strukturiert und die Tastenbeschriftung bleibt auch im Halbdunkel einigermaßen lesbar, trotzdem ist die Bedienung mittels der unten am Rahmen angebrachten Taster in der Praxis ziemlich fummelig.

LG Flatron E2442V : Die dem Betrachter zugewandten Oberflächen von Display-Rahmen und Standfuß sind mattiert und reflektieren nicht.

Front
Die dem Betrachter zugewandten Oberflächen von Display-Rahmen und Standfuß sind mattiert und reflektieren nicht.

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Avatar Charmin86
Charmin86
#1 | 21. Nov 2012, 09:46
Ein DVI-D-Kabel liegt dem Monitor ebenfalls bei...ich bitte das zu berücksichtigen und keinen Punktabzug aufgrund falscher Tatsachen zu geben!
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mja
#2 | 21. Nov 2012, 10:18
gibt 5 punkte abzug weil das teil keine 120hz hat so ein tft kauft doch kaum noch ein gamer wird mal zeit das 120hz beim pc zum standart wird oder bietet solche tfts als office tft an !
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Charmin86
#3 | 21. Nov 2012, 10:49
Zitat von mja:
gibt 5 punkte abzug weil das teil keine 120hz hat so ein tft kauft doch kaum noch ein gamer wird mal zeit das 120hz beim pc zum standart wird oder bietet solche tfts als office tft an !


Sieh dich nicht als die Mehrheit der Käufer...
Mal anders rum:
Informiere dich mal wie viele Gamer mit 3D Vision, etc spielen und
du merkst schnell, dass du dich in der Gruppe der Minderheiten befindest ;)
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s-a-n-g-u-i-s
#4 | 21. Nov 2012, 10:53
Es geht nicht um 3D Vision sondern einfach so 120hz, ganz normal und in 2D.
Rein rechnerisch sollten 60hz zu 120hz keinen Unterschied für das Auge sein, aber der Unterschied ist spürbar bei sehr schnellen Bewegungen.

edit: Guck nur mal die neuen Fernseher an.
Blabla 100hz backpanel, 600hz subfieldWasWeißIch, 400hzMotionGedöns.
Da wimmelt es von höheren Frequenzen, was wohl den Grund hat, dass 60hz gerade so nicht ausreichen wenn es zu ganz schnellen Szenen kommt.
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Charmin86
#5 | 21. Nov 2012, 10:58
Zitat von s-a-n-g-u-i-s:
edit: Guck nur mal die neuen Fernseher an.
Blabla 100hz backpanel, 600hz subfieldWasWeißIch, 400hzMotionGedöns.
Da wimmelt es von höheren Frequenzen, was wohl den Grund hat, dass 60hz gerade so nicht ausreichen wenn es zu ganz schnellen Szenen kommt.


Dafür gibt es wiederum die vertikale Synchronisation ;)
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Avatar Florian Klein
Florian Klein
#6 | 21. Nov 2012, 12:29
Zitat von Charmin86:
Ein DVI-D-Kabel liegt dem Monitor ebenfalls bei...ich bitte das zu berücksichtigen und keinen Punktabzug aufgrund falscher Tatsachen zu geben!


Unserem original verpackten Testgerät lag kein DVI-Kabel bei, daher der Punktabzug. Nach Rückfrage bei LG gibt es in Deutschland allerdings ein DVI-Kabel zum Monitor dazu. In anderen Ländern dagegen nicht, woher wohl auch unser Testgerät stammt.

Danke auf jeden Fall für den Hinweis, ich passe Text und Wertung an.
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Avatar s-a-n-g-u-i-s
s-a-n-g-u-i-s
#7 | 21. Nov 2012, 16:28
Zitat von Charmin86:


Dafür gibt es wiederum die vertikale Synchronisation ;)


???
Das ist was ganz anderes.
Vertikale Synchronisation verhindert dass du "gespaltene" Bilder angezeigt bekommst, bei denen die obere Hälfte schon eine Frame weiter ist als die untere.
Im Grunde ist das nichts weiter als dass die Graka explizit mit der CPU synchronisiert wird.
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Avatar Michel_Men
Michel_Men
#8 | 23. Nov 2012, 08:24
Zitat von s-a-n-g-u-i-s:


edit: Guck nur mal die neuen Fernseher an.
Blabla 100hz backpanel, 600hz subfieldWasWeißIch, 400hzMotionGedöns.
Da wimmelt es von höheren Frequenzen, was wohl den Grund hat, dass 60hz gerade so nicht ausreichen wenn es zu ganz schnellen Szenen kommt.


Alles Marketing Gesülze. Laut vielen Tests hat die Bildqualität nicht spürbar zu genommen gegenüber echten 200Hz Geräten...

Zitat von mja:
gibt 5 punkte abzug weil das teil keine 120hz hat so ein tft kauft doch kaum noch ein gamer wird mal zeit das 120hz beim pc zum standart wird oder bietet solche tfts als office tft an !


Ich kauf mir nicht extra einen 120Hz Monitor, wenn mein 4 Jahre alter Samsung für 350.-€ noch läuft wie am 1. Tag.

Sollte er defekt werden sieht die Sache wieder anders aus...
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Avatar Castor
Castor
#9 | 30. Nov 2012, 12:04
Habe auch einen Monitor aus dieser Reihe, aber in 27" (E2742V) und kann mich dem Fazit nur anschließen.
Das Bild ist wirklich gut und die Schwarzwerte überzeugen mich auch vollends.
Der Standfuß ist tatsächlich Müll, aber dank Wandhalterung ist das kein Problem.
Ich wollte keine Schnickschnackextras wie USB-Hub oder ähnliches sondern nur einen Monitor - und genau das habe ich bekommen.
Hochzufrieden.
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Avatar EherXtrem
EherXtrem
#10 | 07. Mai 2013, 13:58
Was bedeutet "ein kaum verstellbarer Standfuß" ? Kann ich den Monitor nicht im Winkel nach oben neigen ?

LG und vielen Dank im Voraus

Robert
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