CES 2015: Oculus Rift mit 3D-Sound : Oculus Rift besitzt nun auch realistisch berechneten 3D-Klang. (Bildquelle: Oculus VR) Oculus Rift besitzt nun auch realistisch berechneten 3D-Klang. (Bildquelle: Oculus VR)

Auf der Consumer Electronic Show (CES) hat Oculus VR eine neue Version des Virtual-Reality-Headsets Oculus Rift vorgestellt. Das Headset bietet nun auch eine 3D-Soundausgabe, die auf der Technik »Head-Related Transfer Function« (HRFT) basiert. Obwohl auch der Sound stark zur Immersion in virtuelle Welten beiträgt, sei dieses Feld laut Oculus bisher stark vernachlässigt worden.

Mit HRFT soll sich der Nutzer eines Oculus Rift auch durch den Sound orientieren können, denn diese Technik simuliert, wie sich ein Klang verändert, wenn er von seiner Quelle aus den Kopf erreicht. Dabei stehen die Daten von Hunderten Punkten rund um den Kopf des Nutzers bereit, die dann bei der Berechnung verwendet werden, wenn ein Klang aus dieser Richtung kommt. Die Software nun diese Daten auch, wenn ein Klang aus einer Richtung zwischen zwei Punkten den Kopf erreicht und sorgt so laut Oculus für sehr natürlichen Sound. HRFT gibt es zwar schon seit Jahren, aber in einem Headset zusammen mit präzisem Tracking der Kopfbewegungen sei es wesentlich effektiver.

Oculus VR hat auch die bisherigen Demos für das »Crescent Bay«-Entwicklerkit für den 3D-Sound überarbeitet. Die neue Version des Oculus Rift, die auf der CES in Las Vegas vorgeführt wurde, bietet auch sonst einige Verbesserungen. So soll das Headset etwas weniger Gewicht haben. Auch die Auflösung wurde erhöht und damit der Gittereffekt der Darstellung reduziert. Allerdings wollte Oculus VR nicht bestätigen, dass die Auflösung des verwendeten Displays 2.560 x 1.440 Pixel beträgt, obwohl höchstwahrscheinlich das Display des Samsung Galaxy Note 4 verwendet wird. Auch zu einem Termin oder gar dem Preis für die Endkundenversion von Oculus Rift gab es keine neuen Informationen. Erwartet wird die Veröffentlichung aber noch in diesem Jahr.

Oculus Rift Crescent Bay