Oculus Rift : Rock Band VR wird nicht nur mit der Oculus Rift funktionieren - sondern mit jedem Headset, das Oculus-Software unterstützt. Oculus-Exklusiv bedeutet nicht Rift-Exklusiv. Rock Band VR wird nicht nur mit der Oculus Rift funktionieren - sondern mit jedem Headset, das Oculus-Software unterstützt. Oculus-Exklusiv bedeutet nicht Rift-Exklusiv.

Zum Thema Oculus Rift ab 1099 € bei Amazon.de Update vom 08. Dezember 2015: Mittlerweile hat der Oculus-Gründer Palmer Luckey auf die Kritik reagiert und versucht die Wogen zu glätten. In einem Statement auf Reddit machte der Ingenieur deutlich, dass Oculus-Exklusiv nicht Rift-Exklusiv bedeutet. Im Wortlaut erklärt Luckey:

Wenn Kunden ein Spiel von uns kaufen, dann ist es mir egal, auf welcher Hardware sie es zum Laufen bringen. Wie ich bereits Millionen Mal gesagt habe (gegenüber dem blöden Gewichse, das derzeit umgeht), ist es nicht unser Ziel, die Leute an unsere Hardware zu binden und davon zu profitieren. Wenn dem so wäre, warum in aller Welt würden wir GearVR unterstützen und mit anderen Headset-Herstellern reden? Die Software, die wir mit Oculus Studios erschaffen (ein Mix aus internen und externen Entwicklern), ist exklusiv für die Oculus-Plattform, nicht aber für die Rift selbst.

Das Problem sind Leute, die von uns erwarten, dass wir offiziell alle Headsets mit irgendeiner Art von universellem Oculus SDK unterstützen, was nicht allzu bald passieren wird. Wir wollen mit anderen Hardware-Anbietern zusammenarbeiten, aber nicht auf Kosten unseres eigenen Starts, und sicherlich nicht auf eine Weise, die zur Entwicklung des kleinsten gemeinsamen Nenners führt. Es sind eine Menge beschissener Headsets in Entwicklung, eine Handvoll guter, und eine Handvoll, die vielleicht niemals marktreife erreichen werden. Bedenkt, dass die Unterstützung der Guten eine Kooperation beider Parteien voraussetzt, was teilweise unmöglich ist. Ohne, dass wir etwas dafür könnten.

[…] Dies ist nichts Neues, das sagen wir bereits seit Jahren: http://www.roadtovr.com/news-bits-oculus-vrs-brendan-iribe-going-sell-1-billion-pairs-glasses-ourselves/.

»Nur bei Oculus« bedeutet nicht »Nur mit Rift«. [...]

Erst kürzlich berichteten wir davon, dass SteamVR auch die neueste Version von Oculus unterstützt.

Originalmeldung: Während der Game Awards 2015 hatte der Oculus-VR-Gründer Palmer Luckey das von den Oculus Studios und Harmonix entwickelte Rock Band VR angekündigt. Es handelt sich um eine Virtual-Reality-Version der beliebten Musikspiel-Serie, bei der sich der Spieler dank Oculus Rift als Teil einer Band und vor einem virtuellen Publikum sehen kann. Die Ankündigung enthielt aber auch den deutlichen Zusatz: »Oculus Rift only«.

Inzwischen ist klar, dass Rock Band VR tatsächlich nur mit diesem Virtual-Reality-Headset funktionieren soll und nicht mit anderen Produkten wie dem HTC Vive oder auf OpenVR basierenden Geräten zusammenarbeitet. Bei Twitter wurde Palmer Luckey daher von einigen Nutzern deutlich kritisiert und eine Mentalität wie im »Konsolen-Krieg« vorgeworfen. Daraufhin erklärte Luckey: »Wir haben es finanziert, wir haben es produziert und die Hardware wird an unser Tracking-System angeschlossen. Das Spiel für alle zu erwarten ist unvernünftig«.

Den Hinweis auf offene Systeme wie OpenVR ließ Luckey ebenfalls nicht gelten. »OpenVR soll sein Beispiel sein? Das SDK mit weniger Features, weniger Leistung und regelmäßig nicht funktionierendem Rift-Support?« In den weiteren Antworten auf die Aussagen von Palmer Luckey schreibt eine größere Anzahl an Nutzern, dass ihnen das Vorgehen von Oculus VR nun die Entscheidung leicht macht, sich für das HTC Vive und SteamVR zu entscheiden.

Wenn Oculus die PC-Community in Sachen Virtual Reality aufspalten wolle, dann sei das die einzige Möglichkeit. »Mit nur einem Tweet hast du es geschafft, den notwendigen Support von vielen, vielen Leuten zu verlieren. Gute Arbeit. Ich kann es nicht erwarten, das HTC Vive in den Händen zu halten«, so ein anderer Kommentar. Es gibt auch Kickstarter-Backer, die Luckey daran erinnern, wie Oculus Rift finanziert wurde und nun schwer enttäuscht sind.

Quelle: Palmer Luckey (Twitter)