Oculus Rift : Die Daten, die die Oculus-Software an Server überträgt, wurden analysiert. Die Daten, die die Oculus-Software an Server überträgt, wurden analysiert.

Bei Reddit wurde durch den Nutzer OculusHomeHacker eine ausführliche Analyse der Daten veröffentlicht, die die Oculus-Software überträgt. Dazu gehören unter anderem aufgetretene Fehler, Speicherverbrauch, die Zeit, die der Rechner zum Öffnen und Schließen und starten von Features von Oculus Home benötigt, die mit Oculus Home verbrachte Zeit und Informationen rund um den Kauf von App-Käufen.

Die Daten werden über HTTPS übertragen und enthalten zumindest laut Ansicht des Autors, der die Analyse veröffentlicht hat, keine Informationen, »die Oculus nicht haben sollte« oder die eine Identifizierung des Nutzers zulassen würden. Die Daten seien anscheinend nur für die Verbesserung der Software gedacht und wären weniger umfangreich, als das, was ein Browser selbst mit einem Adblocker zulasse. Die kritisierten Übertragungen des Hintergrund-Dienstes OVRService64 sind in dieser Analyse aber nicht enthalten.

Ein anderer Nutzer namens Vbitz hat sich genau diesen Dienst angesehen, allerdings ohne angeschlossenes Headset. In diesem Fall überträgt der Dienst Daten über den genutzten PC und die Fähigkeiten von Grafikkarte, CPU, Betriebssystem, USB-Controller, eine ID für diesen Rechner und das aktuelle Datum samt Zeit. Ähnliche Daten würde auch Minecraft versenden, so Vbitz. Außerdem sucht der Dienst regelmäßig nach Updates sowie neuen Informationen für den Oculus Store und fordert von einem Facebook-Server Informationen über den Nutzer und eventuelle Freunde an.

Auch hier sollen aber keine persönlichen Informationen enthalten sein, auch wenn es möglich ist, den entsprechenden Rechner zu identifizieren. Sobald für solche Analysen ausgestattete Nutzer ihr Oculus Rift erhalten, dürfte es auch Echtzeit-Analysen der dann übertragenen Daten geben.

Quelle: Reddit