Philips 47PFL6008K

Fernseher   |   Datum: 29.05.2013
Seite 1 2 3   Wertung

Philips 47PFL6008K im Test

47-Zoll-Fernseher mit Ambilight XL

Philips baut beim 47-Zoll-Fernseher 47PFL6008K auf smarte Features wie Ambilight, eine zweiseitige Tastatur-Fernbedienung sowie den für Spieler interessanten Zwei-Spieler-Full-Screen-Gaming-Modus. Aber wie ist die Bildqualität im Test?

Von Oliver Krüth |

Datum: 29.05.2013


Philips 47PFL6008K : Der Philips 47PFL6008K vergrößert sein mit 47 Zoll beziehungsweise 119 Zentimetern Diagonale ohnehin schon nicht kleines Bild durch Ambilight über die Display-Grenzen hinaus. Die abschaltbare Technik ist aber Geschmackssache. Der Philips 47PFL6008K vergrößert sein mit 47 Zoll beziehungsweise 119 Zentimetern Diagonale ohnehin schon nicht kleines Bild durch Ambilight über die Display-Grenzen hinaus. Die abschaltbare Technik ist aber Geschmackssache.

Für zum Testzeitpunkt unter 1.100 Euro bietet der Philips 47PFL6008K eine 47-Zoll-Diagonale, Full-HD-Auflösung, LED-Hintergrundbeleuchtung und Ambilight XL, das die Wand hinter dem Fernseher in zum Bild passende Farben taucht. Der 47PFL6008K gehört zu Philips 6000er-Baureihe, die beim 32-Zöller für 900 Euro beginnt und bist zum 60-Zöller für 2.300 Euro reicht.
Das Design des Philips 47PFL6008K wirkt zeitgemäß. Der schmale Rand in dezent mattem Dunkelgrau verhindert Reflexionen, lediglich die glänzende Display-Oberfläche führt zu Spiegelungen, etwa von heller Kleidung. Der Fuß ist allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

Zum Thema » Fernseher für NextGen Trends, Techniken und Modelle der wichtigen Hersteller » Panasonic TX-P50STW60 im Test Panasonics letzter Plasma-TV? Der Zusammenbau dauert selbst für geübte Hände mindestens fünf Minuten. Optisch überzeugt die Komposition durch die Spritzgussoptik weder in einem von schwarzem noch von weißem Klavierlack dominierten Heimkino. In ein Industrieloft würde sich der Smart-TV sichtlich besser einfügen.

Die Fernbedienung ist von ausgesprochen guter Haptik und Qualität. Anschlussseitig hat der Hersteller den 47PFL6008 üppig ausgestattet: vier HDMI-Eingänge, integriertes WLAN, LAN, CI+-Slot, Antennen für DVB-S und DVB-T, Kopfhörerausgang, optischer Digitalausgang, drei USB-Anschlüsse, Scart- und Komponenteneingang - die beiden letzten über einen mitgelieferten Kombi-Adapter.

Inbetriebnahme

Die Inbetriebnahme klappt ohne Probleme. Der Fernseher richtet über einen Assistenten die drei Fernseh-Tuner (DVB-S2, DVB-C, DVB-T) quasi selbständig ein und sucht automatisch nach Fernseh- und Radiosendern. Anschließend werden die wichtigsten Bild- und Toneinstellungen vorgenommen. Die Einwahl ins heimische Netzwerk gestaltet sich dank der zweiseitigen Fernbedienung, die auf der Rückseite eine komplette Tastatur zur Verfügung stellt, im Test als ausgesprochen komfortabel.

Philips 47PFL6008K : Der Standfuß des Philips 47PFL6008K sieht zwar elegant aus, die Farbgebung aber ist ungewohnt und die Montage unnötig kompliziert. Letztlich steht der Smart-TV darauf aber stabil. Der Standfuß des Philips 47PFL6008K sieht zwar elegant aus, die Farbgebung aber ist ungewohnt und die Montage unnötig kompliziert. Letztlich steht der Smart-TV darauf aber stabil.

Bildqualität

Die LED-Technik erlaubt eine grazile Bauweise und helle Bilder. Die Schwarzwerte und Reaktionszeiten sind im Vergleich zu Plasma-Fernsehern oftmals aber nicht so berauschend. Der 47PFL6008 hält vergleichsweise viele Bildvoreinstellungen bereit. Zur Auswahl stehen »Persönlich«, »Lebhaft«, »Natürlich«, »Standard«, »Film«, »Foto« und »Energiesparen«. Empfehlen können wir die Modi »Natürlich« und »Film«. Spieler finden ihre Voreinstellungen unterhalb des Menüpunkts »Erweitert« in »Spiel oder Computer«. Für unsere Messungen zu Helligkeit und Kontrast bemühen wir »Natürlich« und »Spiel«.

Philips 47PFL6008K : Farbkurven des Philips 47PFL6008K Farbkurven des Philips 47PFL6008K Im Fernsehmodus überzeugt der Philips 47PFL6008K im Test mit einem Kontrast von 4.336:1, wobei der Schwarzwert mit 0,03 Cd/qm ausgesprochen gut ist. Die maximale Helligkeit liegt aufgrund des aktivierten Helligkeitssensors bei 118 cd/m². Im Spiel-Modus schalten wir den Helligkeitssensor ab und bekommen zwar mit 257 cd/² ein deutlich helleres Bild. Da sich jedoch auch der Schwarzwert auf 0,33 cd/² verschlechtert, ist das Bild letztlich mit 782:1 deutlich kontrastärmer. Die Ausleuchtung ist bei beiden Konfigurationen mit 62% respektive 77% wenig homogen, was je nach Szene mitunter störend aufällt. Schuld ist die in dieser Preisklasse übliche und in der Herstellung günstige Edge-LED-Technik.

Die vom Blickwinkel des Betrachters abhängige Darstellung von Farbe und Kontrast ist bei LED-TVs meist problematisch, vor allem wenn mehrere Personen vor dem Gerät sitzen. Beim 47PFL6008 nimmt die Blickwinkelstabilität in der waagerechten zu den Rändern hin leicht ab. Sofern nur zwei Personen vor dem Fernseher sitzen, stört dies nicht. Ab drei Personen wird es aber kritisch - die Bilder werden für die außen Sitzenden bereits merklich flauer.

Philips gibt seinen Fernsehern mit Ambilight seit Jahren eine Technik auf den Weg, die seines gleichen sucht. Dabei handelt es sich um eine von Philips selbst entwickelte Technologie, die mittels kleiner LED-Module ein an die Farbgebung des aktuellen Bilds angepasstes Umgebungslicht auf die Wand hinter dem Fernsehgerät wirft. So wird unser Sichtfeld in der subjektiven Wahrnehmung deutlich vergrößert. Dabei soll Ambilight gleichzeitig die Augen schonen, die im Zusammenhang mit einem TV-Gerät als einzige Lichtquelle im Raum über Gebühr beansprucht werden können. Wir dürfen Ambilight an die Wandfarbe hinter dem Fernseher anpassen oder mit einem Motiv wie Natur (grün), Lava (rot) oder Tiefsee (blau) eine Lounge-Atmosphäre im Wohnzimmer schaffen, auch wenn kein Bild angezeigt wird. Damit die Farben etwa bei Spielen oder hektischen Actionfilmen nicht zu schnell wechseln, können wir die Reaktionszeit von Ambilight zudem in drei Stufen konfigurieren. Insgesamt unterstützt Ambilight die Atmosphäre, wird von manchen Testzuschauern aber auch als nervig wahrgenommen.

Philips 47PFL6008K : Der Rahmen ist wie bei den meisten aktuellen Fernseher sehr schmal.

Vorderseite
Der Rahmen ist wie bei den meisten aktuellen Fernseher sehr schmal.

INHALTSVERZEICHNIS

Diesen Artikel:   Kommentieren (16) | Drucken | E-Mail
Sagen Sie Ihre Meinung (» alle Kommentare)
Nur angemeldete Benutzer können kommentieren und bewerten!
» Zum Login

Sie sind noch nicht in der GameStar-Community angemeldet?
» Zur kostenlosen Anmeldung
Erster Beitrag  |  » Neuester Beitrag
Avatar Zuckerl
Zuckerl
#1 | 29. Mai 2013, 17:52
Vielleicht soltet ihr eher die neuen Sony TVs testen, die sind wegen ihrem niedrigen Inputlag wenigstens wirklich "Gamer tauglich".
rate (14)  |  rate (16)
Avatar DrProof
DrProof
#2 | 29. Mai 2013, 18:37
Das Zwei-Spieler-Full-Screen-Gaming-Modus gibts bei Phillips und LG bei nahezu allen 3D Geräten. Was daran gar nicht so cool ist sind die teuren Brillen. Billiger baut man sich selbst eine durch nen Poly Brillen Party Set für 30€ oder so.. 5 Stück. Normalerweise wird das Bild bei 3D gebrochen für Linkes und Rechtes Auge. Beim Spielen mit den Brillen ist es dann so dass der eine Spieler Linkes Bild bekommt, der andere Spieler rechtes Bild. Dieses wird gestreckt über den ganzen Fernseher. Deshalb kann man halt die Gläser an den Brillen tauschen, so dass eine Brille nur noch Links bricht und die andere nur noch Rechts. Ist nichts anderes als es bei den gekauften wäre.
Ansonsten ist das andere was nicht so cool ist die niedrige Auflösung durch diese Technik. Jeder Spieler bekommt nur die Hälfte der vorhandenen Auflösung. Das mag bei 1080p Titeln ausreichen, wenn diese geteilt und über den Screen gestreckt wird, aber bei 720p Titeln sieht es ziemlich matschig aus...
Hab übrigens nen Phillips TV, auch mit diesem Gaming Mode. Dazu muss man auch sagen dass der Modus nicht bei allen Splitscreenspielen funktioniert.
Aber Ambilight ist immer cool bei Phillips =)
rate (13)  |  rate (0)
Avatar DerNamenlose01
DerNamenlose01
#3 | 29. Mai 2013, 18:42
Zitat von Zuckerl:
Vielleicht soltet ihr eher die neuen Sony TVs testen, die sind wegen ihrem niedrigen Inputlag wenigstens wirklich "Gamer tauglich".

ich habe einen 3,5 jahre alten samsung und dort gibts einen spielemodus. wenn es da einen inputlag gibt, dann ist der nicht wahrnehmbar. jeder halbwegs aktuelle tv müsste doch so einen modus haben?
rate (5)  |  rate (3)
Avatar Daniel Visarius
Daniel Visarius
#4 | 29. Mai 2013, 19:00
Zitat von Zuckerl:
Vielleicht soltet ihr eher die neuen Sony TVs testen, die sind wegen ihrem niedrigen Inputlag wenigstens wirklich "Gamer tauglich".


Die kommen auch noch, leider ist das Testgerät bisher nicht eingetroffen.
rate (5)  |  rate (1)
Avatar McLord
McLord
#5 | 29. Mai 2013, 19:26
Das mit der Geschmacksache bei AmbiLight funktioniert so:

Entweder jemand hat Geschmack, dann hat er AmbiLight.
Oder jemand hat keinen, dann hat er auch kein AmbiLight.
Und jemand mit gutem Geschmack hat sogar 3-Wege AmbiLight.

Wer an seinem TV oder PC kein AmbiLight hat, sollte mal hier schauen:
http://www.kickstarter. com/projects/woodenshark/lightpack-ambient-bac klight-for-your-displays
rate (8)  |  rate (10)
Avatar Sedro89
Sedro89
#6 | 29. Mai 2013, 19:30
Philips oder doch eher Funai?..
rate (5)  |  rate (0)
Avatar X1K
X1K
#7 | 29. Mai 2013, 19:46
Habe den Vorgänger, 47PFL6907 K/12, und muss sagen damit die Bildqualität wirklich sehr gut ist, sowohl bei SD- und HD-Material, als auch bei Games. Es gibt definitiv keinen spürbaren Input-Lag, wenn überhaupt dann einen messbaren.
Zum Zocken sehr zu empfehlen, wobei der Vorgänger zum getesten Modell deutlich billiger ist und die gleichen Funktionen liefert. Falls jemand mit einem Kauf spekuliert lohnt sich also der Vergleich.

Zu dem 3-D Gedöns kann ich nichts sagen, ich mag kein 3-D und habe die Funktion nur kurz angetestet. Es waren aber sogar vier 3-D Brillen dabei, kosten im Einzelhandel (Amazon) 25€/Stück.
rate (5)  |  rate (0)
Avatar asdfghjk123
asdfghjk123
#8 | 29. Mai 2013, 21:12
Zitat von Zuckerl:
Vielleicht soltet ihr eher die neuen Sony TVs testen, die sind wegen ihrem niedrigen Inputlag wenigstens wirklich "Gamer tauglich".


Mir ist nicht bekannt das der Autor des Artikels bei Gamestar direkt arbeitet. Ich finde es sowieso nervig was hier in letzter Zeit vermehrt gepostet wird. Es ist nicht einmal ein Jahr her, da war Gamestar noch Gamestar.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Gamestar ihren Horizont erweitern. WOGEGEN ich aber bin, ist dieses vermehrte Posten von Artikeln, die nicht einmal von einem Gamestar Redakteur verfasst worden sind.

Mir fällt auch auf, dass es viel weniger Tests und Previews gibt als es vor einem Jahr noch gab. Und wenn man ein Test kommt und es ist kein Blockbuster, dann Wochen nach Release.

Das Redakteure jetzt ein Hampelmann vor der Youtubekamera spielen, scheint dem Magazin nicht gut zu bekommen. Alles halb so schlimm, wenn man die Artikel wenigstens vernünftig sortieren oder deklarieren würde.

Aber neben einer Gamenews wird eine Filmkritik von XY gepostet und daneben noch ein Handy oder Fernsehertest von XZ und selten folgt noch Werbung als seriöser Artikel getarnt.

Nicht nur Publisher, auch Gamestar scheint sich auf einen Trend zu begeben, wo es ein möglichst großes Zielpublikum anzusprechen gilt.
rate (11)  |  rate (0)
Avatar Serpens
Serpens
#9 | 30. Mai 2013, 02:09
Zitat von McLord:
Das mit der Geschmacksache bei AmbiLight funktioniert so:

Entweder jemand hat Geschmack, dann hat er AmbiLight.
Oder jemand hat keinen, dann hat er auch kein AmbiLight.
Und jemand mit gutem Geschmack hat sogar 3-Wege AmbiLight.


Hatte auch jahrelang (4Jahre) einen Philips mit 3 Wege-Ambilight und konnte es mir gar nicht mehr ohne vorstellen. Weil mich technisch und vom Bild her allerdings der Samsung 55ES8090 dann so begeistert hat bin ich doch umgestiegen und muss sagen: es fehlt mir gar nicht so sehr. Ich denke es ist wirklich nice to have aber es geht auch gut ohne...
rate (3)  |  rate (0)
Avatar aTu
aTu
#10 | 30. Mai 2013, 14:29
Zitat von asdfghjk123:


Mir ist nicht bekannt das der Autor des Artikels bei Gamestar direkt arbeitet. Ich finde es sowieso nervig was hier in letzter Zeit vermehrt gepostet wird. Es ist nicht einmal ein Jahr her, da war Gamestar noch Gamestar.

Versteht mich nicht falsch, ich habe nichts dagegen wenn Gamestar ihren Horizont erweitern. WOGEGEN ich aber bin, ist dieses vermehrte Posten von Artikeln, die nicht einmal von einem Gamestar Redakteur verfasst worden sind.

Mir fällt auch auf, dass es viel weniger Tests und Previews gibt als es vor einem Jahr noch gab. Und wenn man ein Test kommt und es ist kein Blockbuster, dann Wochen nach Release.

Das Redakteure jetzt ein Hampelmann vor der Youtubekamera spielen, scheint dem Magazin nicht gut zu bekommen. Alles halb so schlimm, wenn man die Artikel wenigstens vernünftig sortieren oder deklarieren würde.

Aber neben einer Gamenews wird eine Filmkritik von XY gepostet und daneben noch ein Handy oder Fernsehertest von XZ und selten folgt noch Werbung als seriöser Artikel getarnt.

Nicht nur Publisher, auch Gamestar scheint sich auf einen Trend zu begeben, wo es ein möglichst großes Zielpublikum anzusprechen gilt.


Da muss ich asdfghjk123 zustimmen. Viele der Leser hier auf eurer HP wollen hauptsächlich Neuigkeiten zu Spielen, Pc- Hardware oder Konsolen lesen. In letzter Zeit liest man allerdings vermehrt Testberichte zu Fernsehgeräten oder irgendwelche Filmkritiken. Das alles passt nicht so recht zu dem Bild, das viele Leser von der Gamestar haben. Und wenn ich mir denn Kritik zu einem Handy oder Fernsehgerät anschauen möchte, dann besuche ich auch entsprechende Internetseiten, die sich auf diesem Gebiet spezialisiert haben und da auch sehr umfangreich informieren können. Und bei Seiten, die sich auf Kritik von Computerspielen spezialisiert haben, schaue ich dann bei der Gamestar vorbei:-)

P.S. Die Kritik an dem Gamestar- Youtube channel kann ich nicht nachvollziehen. Damit kann man auf Youtube mehr Fans erreichen und die Gamestar- Leser auch mit weiteren, vor allem auch witzigen, Inhalten unterhalten.
rate (2)  |  rate (0)

PROMOTION
 
top Top
Werde Fan von GameStar auf FacebookFacebook Aboniere den YouTube-Kanal von GamestarYouTube Besuche Gamestar auf Google+Google+ GameStar auf Twitter folgenTwitter Alle RSS-Feeds von GameStar.deRSS-Feeds Jetzt GameStar-Newsletter bestellenNewsletter
© IDG Entertainment Media GmbH - alle Rechte vorbehalten