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Sony PSN-Hack: Interview mit Guido Alt

»Der Datenklau wurde von Profis durchgeführt«

Neue Infos zum PSN-Datenklau: Wir haben mit dem Senior PR Manager von Sony Computer Entertainment über den Hacker-Angriff auf das PlayStation Network gesprochen.

Von Thomas Wittulski |

Datum: 28.04.2011


Zum Thema » Sony PSN-Hack Kommentar: Der große Datenklau Dass Hacker in das PlayStation Network eingedrungen sind und Kundendaten gestohlen haben, hat eine hohe Medienaufmerksamkeit auf sich gezogen. Jede bekannte Nachrichtensendung berichtet momentan darüber, besonders über die Tatsache, dass auch Kreditkartendaten in die Hände der Hacker gelangt sein könnten. Ein ernstes Thema, das auch ernste Folgen mit sich bringen kann. Für die Kunden und auch für Sony. Wir haben uns mit Guido Alt, dem Senior PR Manager von Sony Computer Entertainment Deutschland über den Stand der Dinge unterhalten.

Sony PSN-Hack: Interview mit Guido Alt : Guido Alt, Senior PR Manager bei Sony Computer Entertainment Deutschland Guido Alt, Senior PR Manager bei Sony Computer Entertainment Deutschland Die Medien berichten, dass etwa 77 Millionen Kunden vom Datenklau betroffen seien. Alt relativiert das, denn nicht alle Datensätze wurden kopiert: „Nicht alle Kunden von PSN und Qriocity sind vom Datenklau betroffen, sondern nur ein Teil. Wie groß dieser Teil ist, kann noch nicht genau gesagt werden.“

Zu den möglicherweise geklauten Kreditkartendaten sagt Alt: "Dass Kreditkartendaten gestohlen wurden, ist sehr unwahrscheinlich. Dafür gibt es bislang keine Hinweise.“ Seine Begründung: "Es sind Inhalte aus der Datenbank mit den persönlichen Nutzerdaten kopiert worden. Die Datenbank für die Kreditkartennummern wurde aber augenscheinlich nicht angetastet." Eine Information, die viele Nutzer beruhigen dürfte. Trotzdem ist ein wachsames Auge beim Durchstöbern der Abrechnungen Pflicht, denn ausgeschlossen ist der Datenklau von Kreditkarteninformationen noch nicht. Ganz im Gegensatz zur CVV-Nummer: Die "wurde in keinem Fall gestohlen, da die Nummer nicht in der Datenbank gespeichert wird.“

Zu dem Vorwurf, dass Sony seine Kunden zu spät informiert hätte (der Angriff selbst fand zwischen 17. und 19. April statt), meint Alt, dass Sony „die Spuren erst vorgestern morgen (Anm. d. Red.: 26.04.) entdeckt und auch gleich reagiert hat.“ Neben der Meldung auf der PlayStation-Website, dem offiziellen PlayStation-Blog und der Benachrichtigung durch die Medien versendet Sony momentan auch eine entsprechende Benachrichtigung per E-Mail: „Momentan gehen die E-Mails, die über den Vorfall informieren, an alle Kunden raus. Bis jeder Kunde eine E-Mail erhalten hat wird aufgrund der Menge noch etwas Zeit vergehen.“

Sony PSN-Hack: Interview mit Guido Alt : „Darüberhinaus findet keine Kontaktaufnahme mit den Kunden statt. Wir gehen davon aus, dass die Hacker die Daten für Phising-E-Mails nutzen werden." Wer eine E-Mail mit Absender Sony oder einer anderen Firma erhält, die dazu auffordert, irgendwelche („fehlenden“) Daten in eine Maske einzugeben, sollte nicht darauf reinfallen und die Mail sofort löschen.

Auf die Frage, wer denn hinter den Angriffen stecke, meint Alt, dass „der oder die Hacker das notwendige Know-How und die Ressourcen gehabt haben" müssen, "um in die Datenbank einzudringen und Datensätze zu stehlen. Das ist ein ganz anderes Kaliber als die Angriffe, mit denen das Netzwerk nur lahmgelegt wurde, das kann jeder Fünfzehnjährige, der sich damit auskennt. Der Datenklau wurde von Profis durchgeführt“

Momentan kümmern sich Experten um den Fall und darum, das Leck zu stopfen: „Sony hat externe Sicherheitsexperten damit beauftragt, den An- und Eingriff zu untersuchen und zu analysieren.“ Sony wird „die Sicherheitsstruktur hinter dem PlayStation Network komplett neu aufsetzen.“ Das nimmt Zeit in Anpruch, momentan ist es auch noch völlig unklar, wann das PSN wieder online geht: „Bislang gibt es kein Datum, wann das PSN wieder online geht. Da gilt das Motto Sicherheit vor Schnelligkeit." Wenn alles geklärt ist, geht das "PSN dann schrittweise wieder online".

Wer Angst hat, dass seine Daten in fremde Hände gelangt sein könnten, erfährt hier, welche Vorkehrungen er treffen kann.

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Avatar AaahTroll
AaahTroll
#1 | 28. Apr 2011, 17:14
sony enttäuscht mich trozdem. arme ps3 spieler..
*kein mitleid hab*
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Avatar sahvg
sahvg
#2 | 28. Apr 2011, 17:18
ich habe keine konsole... zum glück ^^
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Avatar RWitschi
RWitschi
#3 | 28. Apr 2011, 17:25
Wie die hier flamen weil einmal innert 5 Jahren was schief läuft.

Naja Troll sagt alles.

Gibt mehr als genug gute Singleplayer Spiele und das Trophäensystem funktioniert Offline auch. Also bitte.
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Avatar Wyzzlex
Wyzzlex
#4 | 28. Apr 2011, 17:26
Zitat von RWitschi:
Wie die Kiddys hier flamen weil einmal innert 5 Jahren mal was schief läuft.

Naja Troll sagt alles.

Gibt mehr als genug gute Singleplayer Spiele und das Trophäensystem funktioniert Offline auch. Also bitte.
will aber endlich Portal 2 auch auf PC spielen ;)
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Avatar HaloGrungeLink
HaloGrungeLink
#5 | 28. Apr 2011, 17:31
»Der Datenklau wurde von Profis durchgeführt«

wäre ja noch schlimmer wenn's keine profis sondern noobs gemacht hätten!
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Avatar Krone502
Krone502
#6 | 28. Apr 2011, 17:33
Wie groß ist so eine Datenbank mit mehreren Millionen Daten? Das müsste doch Tage zum downloaden und tausende Festplatten füllen?
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Avatar Rakyr
Rakyr
#7 | 28. Apr 2011, 17:33
Patches können anscheinend nach wie vor heruntergeladen werden. Den Rest brauch ich eh nicht.

Aber mal schauen...
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Avatar Magicnorris
Magicnorris
#8 | 28. Apr 2011, 17:34
"Das ist ein ganz anderes Kaliber als die Angriffe, mit denen das Netzwerk nur lahmgelegt wurde, das kann jeder Fünfzehnjährige, der sich damit auskennt."

Spricht nicht unbedingt für Sony.^^
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Avatar Mqlte
Mqlte
#9 | 28. Apr 2011, 17:35
Zitat von :
Das ist ein ganz anderes Kaliber als die Angriffe, mit denen das Netzwerk nur lahmgelegt wurde, das kann jeder Fünfzehnjährige, der sich damit auskennt.

Dann sollten die Sicherheitsmaßnahmen vielleicht einmal von Grund auf überdacht werden.

Gruß
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Avatar NetSettler
NetSettler
#10 | 28. Apr 2011, 17:46
"Wie groß ist so eine Datenbank mit mehreren Millionen Daten? Das müsste doch Tage zum downloaden und tausende Festplatten füllen?"

naja, solche Daten nehmen nicht unbedingt viel Platz weg. Sowas könnte man schlichtweg in einer Textdatei speichern xD außerdem lassen sich gerade Textdateien(o.ä.) extrems komprimieren.

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