The Conjuring

Kinostart: 01. August 2013 | Heimkinostart: 17. Januar 2014
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Filmkritik zu The Conjuring: Die Heimsuchung

Klassisch, schaurig, schön

Insidious-Regisseur James Wan bringt mit The Conjuring: Die Heimsuchung einen neuen Gänsehaut-Schocker auf die Leinwand. Ganz im Stil von Gruselklassikern wie Amityville Horror darf sich ab heute wieder gefürchtet werden.

Von Anne Facompre |

Datum: 01.08.2013


Zum Thema » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Alle Kino-Trailer Videos zu kommenden Filmen Mit The Conjuring darf der malaysische Regisseur James Wan sein Faible für Horrorfilme erneut ausleben. Und wenn er mit im Boot sitzt, ist das für den Gruselfan vielversprechend. Schließlich ist die Idee zu dem Metzel-Schocker Saw einst Wans Kopf höchstpersönlich entsprungen.

Als er die Hollywoodversion seines kleinen gleichnamigen Kurzfilms auf die Leinwand brachte, war er gerade mal 27 Jahre alt. Damit war der Weg für eines der shockierendsten Franchises der letzten Jahre geebnet. Nun hat er sich erneut mit Patrick Wilson zusammengetan, mit dem er 2010 schon Insidious drehte und wir dürfen uns auf einen stimmigen Horrorthriller nach vermeintlich wahren Begebenheiten freuen, der durch klassische Elemente viel Spannung aufbaut.

Die Story

Roger und Carolyn Perron (Ron Livingston und Lili Taylor) haben all ihre Ersparnisse zusammengekratzt um mit ihren fünf Töchtern in den frühen 70er Jahren in ein schönes entlegenes Haus an der amerikanischen Ostküste zu ziehen. Doch kaum dort angekommen, häufen sich merkwürdige Ereignisse. Es dauert nicht lange, bis das Ganze ihnen so unheimlich wird, dass sie Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) zu Hilfe rufen. Das Ehepaar ist auf paranormale Vorkommnisse spezialisiert und international dafür bekannt.

The Conjuring: Die Heimsuchung
Die glückliche Perron Familie weiß noch nicht, was ihnen in dem neuen Haus blüht. Die Töchter gaben pünktlich zum Film noch einmal zu Protokoll, dass sich die Dinge Tatsächlich so ereigneten.

Kaum betreten sie das Haus der Familie, merken sie schon, dass sie es hier mit einer besonders bösartigen Präsenz zu tun haben. Natürlich wollen sie der siebenköpfigen Familie helfen, doch selbst die Experten merken schnell, dass dieser Fall sie an ihre Grenzen bringen könnte.

Gruselstimmung pur

Dass die Atmosphäre im Kinosaal zum Gänsehautpotential beiträgt, wissen die Leute bei Warner Brothers natürlich ganz genau. Nicht zuletzt deswegen wurde die Presse am vergangenen Montag zu einer ganz besonderen Vorführung des Films geladen - im Hamburger Eiskeller nämlich. Zwischen alten Mauern, tropfenden Kerzen und zerlumptem und verstaubten Kinderspielzeug durften wir und ein paar glückliche Gewinner eines Moviepilot-Gewinnspiels den Film vor allen anderen in Deutschland sehen.

Klar, das macht vielleicht noch mal ein bisschen was aus, aber The Conjuring kann sicherlich auch im normalen Kinoambiente überzeugen. Denn dass die beim Publikum angebrachten Pulsmesser einen Durschnittswert von bis zu 171 (bei einem männlichen Zuschauer, wohlgemerkt) aufwiesen, lag bestimmt nicht an den alten Gemäuern.

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Avatar Schattenlos
Schattenlos
#1 | 01. Aug 2013, 15:52
Wieder einmal eine typische Film"kritik" der Anne Facompre - oberflächlich, unwissend und hollywoodgeil.

Der Film macht zwar vieles handwerklich gut - aber eben nichts neues. Alles, was man in diesem Film sieht, hat man so, oder so ähnlich, bereits in anderen Filmen gesehen.
Insgesamt strotzt der Film nur so vor "christlichen" Werten, dass einem schlecht zu werden droht - das Böse lässt sich laut diesem Film nicht durch Mut oder Kraft oder Zusammenarbeit, sondern nur durch die Familie und den Glauben an Christus besiegen. Und das bringt der Film wirklich so einfältig rüber wie es sich hier liest. Selbst das Geisterjägerpärchen hat mit dem Sex bis zur Ehe gewartet! Und das der angeblich praktizierte Exorzismus römisch-katholisch und nicht evanglikal ist, wie im Film dargestellt, fällt dem dummen Kinozuschauer - inklusive der Film"kritikerin" nicht auf! - Schließlich war sie zu sehr damit beschäftigt, sich vor dem Mist zu gruseln.
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Avatar Mercedes-Freak
Mercedes-Freak
#2 | 01. Aug 2013, 15:53
Für mich ist Insidious der beste Grusel-Film aller Zeiten.

Seitdem interessiere ich mich erstmal grundsätzlich für Wans Filme - und wurde bisher nicht enttäuscht! "Saw" (Teil 1) finde ich toll, "Dead Silence" ebenfalls (Death Sentence ist kein Horror/Grusel-Film, aber dennoch sehr gut) und von daher ist "Conjuring" eine absolute Pfilchtveranstalltung!

Freue mich sehr auf den Film.
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Avatar lionxx
lionxx
#3 | 01. Aug 2013, 16:23
In letzter Zeit erscheinen überraschend viele gute Horrorfilme. Auch wenn ich kein großer Fan bin - wirklich gut für das Genre.
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soldier10785
#4 | 01. Aug 2013, 16:49
Zitat von Schattenlos:
Und das der angeblich praktizierte Exorzismus römisch-katholisch und nicht evanglikal ist, wie im Film dargestellt, fällt dem dummen Kinozuschauer - inklusive der Film"kritikerin" nicht auf!


Du bezeichnest also alle Kinozauscher die auf solche Dinge nicht achten ( ich vermute mal mindestens 95% Der Zuschauer wird das nicht interessieren ) als dumme Menschen ? Was ist bei dir im Leben bloß schief gelaufen ...
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Avatar hankhunter
hankhunter
#5 | 01. Aug 2013, 17:39
Zitat von Schattenlos:
Wieder einmal eine typische Film"kritik" der Anne Facompre - oberflächlich, unwissend und hollywoodgeil.

Der Film macht zwar vieles handwerklich gut - aber eben nichts neues. Alles, was man in diesem Film sieht, hat man so, oder so ähnlich, bereits in anderen Filmen gesehen.
Insgesamt strotzt der Film nur so vor "christlichen" Werten, dass einem schlecht zu werden droht - das Böse lässt sich laut diesem Film nicht durch Mut oder Kraft oder Zusammenarbeit, sondern nur durch die Familie und den Glauben an Christus besiegen. Und das bringt der Film wirklich so einfältig rüber wie es sich hier liest. Selbst das Geisterjägerpärchen hat mit dem Sex bis zur Ehe gewartet! Und das der angeblich praktizierte Exorzismus römisch-katholisch und nicht evanglikal ist, wie im Film dargestellt, fällt dem dummen Kinozuschauer - inklusive der Film"kritikerin" nicht auf! - Schließlich war sie zu sehr damit beschäftigt, sich vor dem Mist zu gruseln.


Naja ich interessiere mich nicht für Religion (und ich schätze da bin ich wohl nicht allein), ich möchte einfach nur einen guten gemachten Horrorfilm sehen. Scheiß da auf die Details, interessiert wohl die wenigsten Kinogänger.
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Avatar Verroq
Verroq
#6 | 01. Aug 2013, 17:52
Zitat von Schattenlos:
Wieder einmal eine typische Film"kritik" der Anne Facompre - oberflächlich, unwissend und hollywoodgeil.

Der Film macht zwar vieles handwerklich gut - aber eben nichts neues. Alles, was man in diesem Film sieht, hat man so, oder so ähnlich, bereits in anderen Filmen gesehen.
Insgesamt strotzt der Film nur so vor "christlichen" Werten, dass einem schlecht zu werden droht - das Böse lässt sich laut diesem Film nicht durch Mut oder Kraft oder Zusammenarbeit, sondern nur durch die Familie und den Glauben an Christus besiegen. Und das bringt der Film wirklich so einfältig rüber wie es sich hier liest. Selbst das Geisterjägerpärchen hat mit dem Sex bis zur Ehe gewartet! Und das der angeblich praktizierte Exorzismus römisch-katholisch und nicht evanglikal ist, wie im Film dargestellt, fällt dem dummen Kinozuschauer - inklusive der Film"kritikerin" nicht auf! - Schließlich war sie zu sehr damit beschäftigt, sich vor dem Mist zu gruseln.


Und du bist ein Klugscheißer. Mir tun die Leute leid, die sich mit dir Filme anschauen müssen.

Ich freu mich auf den Film !
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Avatar DrProof
DrProof
#7 | 01. Aug 2013, 17:56
Die Geschichte ist genauso wahr wie Blair Witch Project ;)
Wann wird endlich meine wahre Geschichte erzählt... Von meiner Ufoentführung.. ^^
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Avatar dahubert
dahubert
#8 | 01. Aug 2013, 18:37
Zitat von Schattenlos:
Wieder einmal eine typische Film"kritik" der Anne Facompre - oberflächlich, unwissend und hollywoodgeil.

Der Film macht zwar vieles handwerklich gut - aber eben nichts neues. Alles, was man in diesem Film sieht, hat man so, oder so ähnlich, bereits in anderen Filmen gesehen.
Insgesamt strotzt der Film nur so vor "christlichen" Werten, dass einem schlecht zu werden droht - das Böse lässt sich laut diesem Film nicht durch Mut oder Kraft oder Zusammenarbeit, sondern nur durch die Familie und den Glauben an Christus besiegen. Und das bringt der Film wirklich so einfältig rüber wie es sich hier liest. Selbst das Geisterjägerpärchen hat mit dem Sex bis zur Ehe gewartet! Und das der angeblich praktizierte Exorzismus römisch-katholisch und nicht evanglikal ist, wie im Film dargestellt, fällt dem dummen Kinozuschauer - inklusive der Film"kritikerin" nicht auf! - Schließlich war sie zu sehr damit beschäftigt, sich vor dem Mist zu gruseln.
die religiös etwas verkitschten Protagonisten sind doch bloß Stilmittel, damit´s mit dem Grusel besser klappt. Ich bin darüber hinaus sogar immer wieder überrascht, wie gut manche Filme funktionieren, obwohl alle Elemente an ihnen miserabel sind. Bestes Beispiel ist "Paranormal Activity". Da ist alles schlecht dran, und trotzdem hab ich mich kaputtgegruselt wie bei KEINEM Film zuvor.
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Avatar Mercedes-Freak
Mercedes-Freak
#9 | 01. Aug 2013, 18:37
Zitat von Verroq:


Und du bist ein Klugscheißer. Mir tun die Leute leid, die sich mit dir Filme anschauen müssen.

Ich freu mich auf den Film !


Das musste wirklich mal gesagt werden - danke für diesen Beitrag!
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Avatar steve2000
steve2000
#10 | 01. Aug 2013, 20:26
Also Insidious war ja mal sowas von schlecht, der Film war zwar am Anfang spannend aber spätestens ab da wo man diesen schlecht geschminkten darth maul sah, verlor der Film an spannung und glaubwürdigkeit ....

Und die Szenen vor allem diese Klatschszenen da find ich auch sowas von unspektaktulair und lassen jetzt schon den Film ins lächerliche ziehen ...... ich werde mir den Film mal auf dvd oder so anschauen, aber ich erwarte keinen besonderen guten Film,
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