Zum Thema » Filmkritiken auf GameStar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Alle Kino-Trailer Videos zu kommenden Filmen Mit The Conjuring darf der malaysische Regisseur James Wan sein Faible für Horrorfilme erneut ausleben. Und wenn er mit im Boot sitzt, ist das für den Gruselfan vielversprechend. Schließlich ist die Idee zu dem Metzel-Schocker Saw einst Wans Kopf höchstpersönlich entsprungen.

Als er die Hollywoodversion seines kleinen gleichnamigen Kurzfilms auf die Leinwand brachte, war er gerade mal 27 Jahre alt. Damit war der Weg für eines der shockierendsten Franchises der letzten Jahre geebnet. Nun hat er sich erneut mit Patrick Wilson zusammengetan, mit dem er 2010 schon Insidious drehte und wir dürfen uns auf einen stimmigen Horrorthriller nach vermeintlich wahren Begebenheiten freuen, der durch klassische Elemente viel Spannung aufbaut.

Die Story

Roger und Carolyn Perron (Ron Livingston und Lili Taylor) haben all ihre Ersparnisse zusammengekratzt um mit ihren fünf Töchtern in den frühen 70er Jahren in ein schönes entlegenes Haus an der amerikanischen Ostküste zu ziehen. Doch kaum dort angekommen, häufen sich merkwürdige Ereignisse. Es dauert nicht lange, bis das Ganze ihnen so unheimlich wird, dass sie Ed (Patrick Wilson) und Lorraine Warren (Vera Farmiga) zu Hilfe rufen. Das Ehepaar ist auf paranormale Vorkommnisse spezialisiert und international dafür bekannt.

The Conjuring: Die Heimsuchung
Die glückliche Perron Familie weiß noch nicht, was ihnen in dem neuen Haus blüht. Die Töchter gaben pünktlich zum Film noch einmal zu Protokoll, dass sich die Dinge Tatsächlich so ereigneten.

Kaum betreten sie das Haus der Familie, merken sie schon, dass sie es hier mit einer besonders bösartigen Präsenz zu tun haben. Natürlich wollen sie der siebenköpfigen Familie helfen, doch selbst die Experten merken schnell, dass dieser Fall sie an ihre Grenzen bringen könnte.

Gruselstimmung pur

Dass die Atmosphäre im Kinosaal zum Gänsehautpotential beiträgt, wissen die Leute bei Warner Brothers natürlich ganz genau. Nicht zuletzt deswegen wurde die Presse am vergangenen Montag zu einer ganz besonderen Vorführung des Films geladen - im Hamburger Eiskeller nämlich. Zwischen alten Mauern, tropfenden Kerzen und zerlumptem und verstaubten Kinderspielzeug durften wir und ein paar glückliche Gewinner eines Moviepilot-Gewinnspiels den Film vor allen anderen in Deutschland sehen.

Klar, das macht vielleicht noch mal ein bisschen was aus, aber The Conjuring kann sicherlich auch im normalen Kinoambiente überzeugen. Denn dass die beim Publikum angebrachten Pulsmesser einen Durschnittswert von bis zu 171 (bei einem männlichen Zuschauer, wohlgemerkt) aufwiesen, lag bestimmt nicht an den alten Gemäuern.