Electronic Arts : Electronic Arts Electronic Arts Die jüngsten Quartalszahlen von Branchenprimus Electronic Arts zeigen die weiter steigende Abhängigkeit des Publishers von seinem Sportspiele-Portfolio. Fünf der insgesamt sechs Millionen-Blockbuster kamen aus dem Sport- und Rennspiel-Genre. Alleine NFL Madden 2006 verkaufte sich in den drei Monaten von Anfang Juli bis Ende September mehr als vier Millionen Mal auf allen Plattformen. NCAA Football 2006 ging rund 1,5 Mio. Mal über die Ladentische - ein Anstieg von 15 Prozent gegenüber der Vorjahresversion. Fifa 2006 fand laut EA 30 Prozent mehr Abnehmer als im Jahr zuvor. Dazu kamen die Toptitel Burnout Revenge, NBA Live 2006 und das Sims 2-Addon Nightlife.

Auch im jetzt laufenden Quartal dürften die Sporttitel entscheidend für EAs Geschäftserfolg sein. Für den US-Verkaufsstart von Microsofts neuer Konsole Xbox 360 am 22. November 2005 setzt der Publisher gänzlich auf dieses Genre: Neue Versionen von NFL Madden, Fifa World Cup, NBA Live, Tiger Woods PGA Tour und Need for Speed: Most Wanted sollen für Umsatz sorgen. Zusätzlich geben in diesem Quartal bekannte PC-Serien wie Battlefield 2 und Die Sims 2 auf den Konsolen der jetzigen Generation ihren Einstand.

Ingesamt hat EA im zweiten Finanzquartal 69 Prozent seiner Umsätze mit Spielen für Playsation 2, Xbox und GameCube erzielt. PC-Spiele machten lediglich noch einen Erlösanteil von 14 Prozent aus. Der Handheld-Markt kommt mittlerweile bereits auf 9 Prozent. Trotz der guten Verkaufszahlen von Madden & Co. sank in dem Quartal der Umsatz um 6 Prozent auf 675 Millionen US-Dollar. Der Nachsteuer-Gewinn ging im Jahresvergleich von 97 Mio. auf 51 Mio. Dollar zurück. Deutlich gestiegene Entwicklungsausgaben für die Next-Generation-Konsolen sowie rückläufige Umsätze bei den aktuellen Konsolen-Spielen wurden als Hauptursache genannt. Jedoch lagen beide Bilanzzahlen über den durchschnittlichen Erwartungen Wall Street-Analysten.